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·17 juin 2026

Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

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Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

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Simon Bartsch

17 Juni, 2026

England gilt weiter als wahrscheinlichstes Ziel für Said El Mala. Ein kursierendes Gerücht über ein BVB-Angebot mit Leihspieler-Beteiligung ist nach Informationen von come-on-fc.com dagegen zurzeit kein realistisches Szenario für den FC.

Nach wie vor ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Said El Mala den FC im Sommer verlassen wird. Und weiterhin stehen englische Clubs hoch im Kurs. Ein Gerücht um den BVB scheint da aktuell eher unwahrscheinlich.

Angeblich ist Dortmund an Said El Mala interessiert (Photo by Lars Baron/Getty Images)

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Ein paar Tage war es zuletzt ruhig, nun nimmt das Transfer-Karussell um Said El Mala wieder ordentlich Fahrt auf. Der Offensivspieler der Geißböcke ist nach wie vor heiß umworben. Kein Wunder, El Mala ist neben Lennart Karl der Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison. Und als solcher hat er das Interesse von zahlreichen Clubs auf sich gezogen. Zuletzt lag im Grunde eine Einigung zwischen dem FC und Brentford vor, die Spielerseite entschied sich gegen den Wechsel. Dennoch scheint England nach wie vor ein angestrebtes Ziel zu sein. Immerhin war der Spieler vor einigen Wochen bei den FC-Verantwortlichen vorstellig geworden, eben mit dem Wunsch, auf die Insel weiterzuziehen. Immer wieder taucht der Name Chelsea auf, nun brachte die „Sport Bild“ wie berichtet Tottenham Hotspur ins Spiel. Angesichts eines geplanten personellen Umbruchs eine denkbare Lösung. Die Spurs wollen sich nach einer desaströsen Saison wohl anders aufstellen. Ein Wechsel nach England gilt auch deswegen als wahrscheinlichste Variante, weil Thomas Kessler nicht von seiner Wunschvorstellung von 50 Millionen Euro abrücken will.

Spezielles Paket aus Dortmund?

Somit dürften eigentlich die deutschen Clubs aus der Verlosung sein. Es ist kaum vorstellbar, dass ein deutscher Verein so viel Geld für El Mala in die Hand nimmt. In der vergangenen Woche brachte der „Express“ die TSG Hoffenheim ins Spiel. Der Club aus dem Kraichgau bezeichnete die Meldung aber als Ente. Tatsächlich wäre eine Finanzierung des Spielers schwer denkbar. Hoffenheim hat bereits mehr als 40 Millionen Euro für neue Spieler investiert, für weitere 50 müsste der Club erst einmal kräftig Einnahmen durch Transfers generieren. Nun soll auch der BVB über einen Vorstoß nachdenken. Der „Express“ hat Gerüchte aus dem „BVB-Umfeld vernommen“, nachdem die Dortmunder ein spezielles Paket schnüren „könnten“. Demnach würde der BVB den Spieler für 30 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni kaufen und Dortmund den Kölnern zwei Leihspieler übergeben. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das aber kein Konstrukt, dass so für den FC vorstellbar ist. Zumal die Lücke zwischen 30 und den gewünschten 50 Millionen Euro deutlich größer als zwei Leihspieler sein würde.

Als potenzieller Leihspieler wird in dem Artikel Almugera Kabar genannt. Tatsächlich suchen die Kölner nach dem Abgang von Kristoffer Lund nach einem linken Verteidiger, von der Position würde der Spieler passen. Der 20-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit einmal bei den Profis in Dortmund zum Einsatz. 14 Minuten spielte der 20-Jährige, dessen Marktwert mittlerweile auf drei Millionen Euro geschätzt wird. Ob er also eine Soforthilfe wäre, ist eher fraglich. Die Kölner würden dann vielleicht einen weiteren Spieler unter Vertrag nehmen müssen. Im Winter wollte der HSV den Akteur ausleihen. Zu dem Deal kam es nicht. Im Sommer wird ein Transfer zu den Rothosen aber wohl kein Thema mehr. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, habe Hamburg Abstand genommen, weil ein fixer Vertrag nicht in Frage käme. Der BVB will den Spieler demnach fest verkaufen. Das dürfte eine Leihe aus Kölner Sicht erschweren. Fakt ist aber, dass Said El Mala bereits auf der Liste der Dortmunder gestanden hat. Immerhin hatte der BVB 2024 versucht, den Offensivspieler nach Dortmund zu holen.

Wie berichtet, sind Leihkonstrukte generell ein Thema in Köln und werden auch in diesem Sommer wieder genutzt werden.


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