come-on-fc.com
·2 mai 2026
„Wir müssen uns vorwerfen lassen…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·2 mai 2026


Simon Bartsch
2 Mai, 2026
Der 1. FC Köln hat sich die erarbeitete 2:0-Führung gegen Union Berlin noch nehmen lassen. Somit fährt der FC mit nur einem Punkt zurück nach Köln und muss im Kampf um den Klassenerhalt noch weiter zittern.



come-on-fc.com berichtet live aus dem Stadion in Berlin

Marius Bülter
„Man ist natürlich schon enttäuscht, weil man dem Sieg ziemlich nahe war. Die Enttäuschung müssen wir schnell verarbeiten. Am Ende war es ein Punkt, der uns weiterhilft. Jetzt gerade ärgert es mich natürlich ein bisschen.“
„Man muss schon anerkennen, dass Union da schon Qualitäten hat, dass sie viele hohe Bälle in den Sechzehner gespielt haben, die dann die Größe und die Körperlichkeit haben. Das ist dann nicht immer so leicht zu verteidigen. Wir hätten vielleicht für ein bisschen mehr Entlastung sorgen können. Aber es ist auch schwer. Das Stadion war schon da.“
„Union hat dann auch offensiver gewechselt und ist mehr ins Risiko gegangen. Ich glaube nicht, dass das am Dreier-Wechsel bei uns lag.“
Zum Weiterspielen der Unioner: „Ich denke schon, dass das ein bisschen schade ist. Es ist dann schon Fairplay, ihn zurückzuspielen. Er spielt ihn klar ins Aus. Wir können es nicht ändern.“

Marvin Schwäbe
„Es ist extrem bitter. Ich glaube, wenn du hier 2:0 führst, dann ist das extrem niederschmetternd mit nur einem Punkt nach Hause zu fahren. Wir haben nicht mehr den nötigen Druck gefunden. Wir haben uns hinten reindrücken lassen. Das tut weh.“
„Natürlich haben sie dann den ein oder anderen Spieler reingebracht, die uns vor Herausforderungen gestellt haben. Wir hatten hier und da Entlastung nach vorne, aber nichts Zwingendes. Wir wissen, wie die Stimmung hier ist. Aber es war dennoch ein gutes Spiel. Wenn wir hier auswärts den Punkt mitnehmen, dann ist das trotzdem in Ordnung. Nach dem Spielverlauf ist es extrem bitter.Wenn wir das dann zu Hause klarmachen, dann ist es genau das was wir brauchen.“
Zum zweiten Gegentor: „Ich weiß gar nicht, wer es war. Aber irgendein Unioner zieht da noch den Kopf ein. Deswegen sehe ich den Ball erst sehr spät – ja, scheiße.“

René Wagner
“Wir haben auswärts wieder einen Punkt gesammelt. Das muss uns Mut geben, dass wir auch in Spielen gefährlich sein können. Wir haben zwei Tore gemacht. Letzte Woche haben wir darüber gesprochen, dass wir die Tore nicht machen. Jetzt waren wir 2:0 vorne. Da müssen wir es schaffen, dass uns diese Führung Sicherheit gibt, dass wir dann ein bisschen mehr Ballkontrolle bekommen und den Gegner nicht mehr ins Spiel zurück kommen lassen. Es ist wieder ein weiterer Schritt für die nächsten Spiele.“

Thomas Kessler
„Wenn du hier 2:0 führst, dann willst du das Spiel natürlich gewinnen. Unter dem Strich, wenn wir rational drauf schauen, haben wir genau das gesehen, was wir vor dem Spiel erwartet haben: Viel Intensität, viele zweite Bälle, Zweikämpfe ohne Ende. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir es nicht geschafft haben, mit der 2:0-Führung souveräner umzugehen. Union Berlin ist bei Standards immer gefährlich. Wir haben vieles gut weg verteidigt. Einmal schaffen wir es heute nicht und dann ist es am Ende ein sehr sehenswerter Treffer, der dafür sorgt, dass wir leider nur mit einem Punkt nach Hause fahren.“
Zum Verbleib von Trainer Wagner als Trainer: „Wie wollen unsere Ziele erreichen. Danach setzen wir uns hin und dann werden wir die Saison ganz in Ruhe bewerten. Dann werden wir mit René natürlich auch über die Themen sprechen. Grundsätzlich sind wir jetzt wieder einen Schritt näher dran gekommen, unser Saisonziel zu erreichen. René hat mit Ausnahme von dem guten Spiel gegen Leverkusen, was wir leider verloren haben, immer gepunktet und das ist wohl sicherlich nicht schlecht für uns.“
Zu Said El Mala und der Planung mit ihm: „Die Diskussion wird in erster Linie in den Medien gespielt. Das ist völlig normal, wenn beim 1. FC Köln in so einer Stadt so ein talentierter Junge spielt, der heute auch wieder getroffen hat und Woche für Woche gute Leistungen für uns zeigt. Es gibt keine Zeitleiste, sondern wir beobachten das Ganze in Ruhe, sind froh, dass wir Said haben. Er arbeitet jeden Tag im Training extrem akribisch. Wir erhoffen uns noch viel von ihm. Und dann schauen wir mal, was er in den letzten beiden Spielen noch macht.“
Direct







































