WM 2026: Tag 34 im Blog – die beste Nationalmannschaft der Welt – News und Analysen zur Weltmeisterschaft | OneFootball

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·15 juillet 2026

WM 2026: Tag 34 im Blog – die beste Nationalmannschaft der Welt – News und Analysen zur Weltmeisterschaft

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WM 2026, Tag 34: Spanien beendet Frankreichs Traum vom Weltmeistertitel mit einer herausragenden Leistung – und ist jetzt womöglich die beste Nationalelf der Welt.

Die WM 2026 in Nordamerika steuert auf das Finale zu. In den kommenden Tagen spielen die verbliebenen Nationen den neuen Weltmeister und damit den Nachfolger von Argentinien aus. Mit dabei waren zu Beginn 17 Spieler des FC Bayern München.


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Spanien hat es geschafft und den scheinbar unvermeidbaren Weltmeister geschlagen. Eine Leistung, die einem echten Statement gleich kommt.

Miasanrot begleitet die WM 2026 nicht nur mit vielen Features und Analysen, sondern auch im WM-Blog, der euch täglich einen Überblick verschaffen soll. Das Format schaut vor allem auf den vergangenen Tag und blickt zudem auf die wichtigsten Ereignisse des bevorstehenden Tages.

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WM 2026: Was ist passiert?

Frankreich 0:2 Spanien

  1. 0:1 Mikel Oyarzabal (22., Elfmeter)
  2. 0:2 Pedro Porro (58.)

Das Spiel in aller Kürze: Es ist das erwartet hochklassige Duell. Spanien kommt besser ins Spiel, hat etwas mehr Zug zum Tor und Frankreich wirkt offensiv etwas unfertig. Beide haben nicht allzu viele Chancen und so ist es ein Fehler, der das 0:1 bringt. Digne schaut gefühlte Minuten lang nur auf den Ball und kickt den bereits seit 20 Metern fliegenden Yamal um, der sich herzlich für den geschenkten Elfmeter bedankt. Eigentlich ist es ein Warten auf Frankreichs Explosion. Doch stattdessen bleibt es Spaniens Kontrolle und die Franzosen finden keine Mittel. Es ist ein verdientes Ausscheiden.

Miasanrot-Note: 3,5

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WM 2026 in der Analyse: Dinge, die auffielen

Wow, Spanien!

Spanien hat es tatsächlich geschafft. Sie waren von Beginn an das eine Team, dem ich zugetraut habe, die scheinbar übermächtigen Franzosen zu besiegen. Und sie haben es auf eine Art und Weise getan, die man kaum überbewerten kann.

Individuell, taktisch, emotional – die Spanier waren auf allen Ebenen besser als ihr Gegner. Das Mittelfeld spielte seine höhere Klasse mit und gegen den Ball aus, wobei Rodri seine Form aus dem Ballon-d’Or-Jahr wiederfand und das Spiel strukturierte wie in seinen besten Jahren. Im Pressing schlossen sie die Räume schnell, standen den Franzosen sofort auf den Füßen und kamen defensiv oft in Überzahlsituationen.

Das war herausragender Fußball. Offensiv wie defensiv. Spanien hat das Mittelfeld gewonnen und damit das Spiel. Und sie haben gegenüber Frankreich den entscheidenden Vorteil der taktischen Tiefe. Die Wucht der Avengers-Offensive wurde gebrochen durch cleveres Verschieben, taktische Disziplin und ein cleveres Positionsspiel, das den Gegner auseinander zog.

Ohne offensiv Chance um Chance zu erspielen, hat Spanien mit Frankreich den absoluten Top-Favoriten dominiert. Ich bin geneigt, das große Wort „Machtdemonstration“ zu verwenden. Obwohl ich jederzeit mit Spanien rechnete: Einen derartigen Unterschied hatte ich nicht erwartet. Wow, Spanien! Diese Mannschaft ist die aktuell beste Nationalmannschaft der Welt. Der Ausgang des Finals wird diese Meinung nicht beeinflussen.

Wow, Frankreich!

Frankreich hat es tatsächlich geschafft. Mit diesem Kader sind sie erneut am großen Wurf vorbeigerutscht. Und die Bananen haben sie sich selbst vors Kart geschmissen. Auch hier hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie so gut wie gar keine Chance haben werden, in dieses Spiel zu finden. In einem vergangenen WM-Blog schrieb ich davon, dass ich auch bei einem Halbfinal-Aus die Herangehensweise von Didier Deschamps verteidigen werde.

Jetzt ist es passiert und ich sage: Ja. Und Nein. Die Deschamps-Elf hat bis zu diesem Halbfinale kontrolliert wie nie zuvor unter Deschamps gespielt. Am Ende muss man auch fair bleiben: Abgesehen vom Elfmeter, den Lucas Digne auf sehr naive Art und Weise hergeschenkt hat, konnten sich auch die Spanier laut „Fotmob“ nur 0,84 erwartete Tore erspielt.

Das spricht für eine abermals gute Defensivleistung Frankreichs. Aber den Franzosen fehlte ein Rodri im Mittelfeld. Einer, der das Spiel an sich reißen, strukturieren und gestalten kann. Einer, der die Avengers in der Offensive in Szene setzt. Stattdessen mussten die sich aber immer wieder tief fallen lassen, um überhaupt an Bälle zu kommen – und fanden dann die Wege ins Tempo nicht.

Der Kader wurde zu Recht so gelobt und bewundert, aber im Mittelfeld gab es von Beginn an eine große Baustelle. Die hat Spanien gnadenlos bespielt. Frankreich kam nie ins eigene Offensivspiel, blieb bei 0,3 xG stecken. Wow, Frankreich! Aber hier sicher nicht das begeisterte „Wow“. Unter dem Strich bleibt das Gefühl, dass diese Generation viel verschenkt hat unter Deschamps.

  1. xG: Was sind eigentlich Expected Goals?

Ein WM-Titel und ein bisschen Nations-League-Rummel sind einfach zu wenig in einem Sport, in dem das wichtigste Leuchtmittel der größten Sterne Titel und Zahlen sind.

Podcast: Transferplanungen des FC Bayern und DFB-Zukunft mit Klopp

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WM 2026: Die wichtigsten News im Überblick

  • Senegals Verbandschef hat nach der Entlassung gegen Pape Thiaw ausgeteilt und ihn für eine vergiftete Atmosphäre im Team während der WM verantwortlich gemacht. Es habe „einen Vertrauensbruch“ gegeben. Thiaw habe geglaubt, dass „die Funktionäre des Verbands seine Feinde seien, und das beeinträchtigte den Betrieb der Nationalmannschaft“. Konkret ging es auch darum, dass der Trainer eine Gehaltserhöhung vor der WM gefordert habe.
  • Oslo hat der norwegischen Nationalmannschaft nach ihrem historischen WM-Auftritt einen begeisterten Empfang bereitet. Zehntausende Menschen feierten die Norweger und ruderten vorerst ein letztes Mal mit ihrer Mannschaft.
  • Im Vorfeld des Duells zwischen England und Argentinien hat die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen nach oben geschraubt. Die große Rivalität ist in der Historie begründet. 1982 hatte die argentinische Militärjunta die Falklandinseln besetzt, die seit 1833 von den Briten verwaltet wurden. Nur 74 Tage dauerte der Krieg, über 900 Menschen starben – mehr als doppelt so viele Argentinier wie Briten. Die Besatzer verloren.
  • Felix Zwayer ist nicht mehr bei der WM dabei. Der Deutsche wird kein weiteres Spiel mehr pfeifen.
  • Ein Treffen des DFB mit Red Bull hat wohl erste Erfolge gebracht. Laut dpa hat man einen Deal gefunden. Über die Details ist allerdings noch nichts bekannt.
  • Christoph Kramer gab im ZDF zu, dass er ein Trikot von Sergio Aguero geklaut hat: „Sergio Aguero hat sein Trikot aus Wut hingeschmissen. Dann habe ich kurz geschaut, ob jemand hingeht. Dann bin ich hingegangen und habe mir gedacht, das ist meins. Ich find Souvenirs gut. Ob es jetzt ein Waschbär sein muss, weiß ich nicht. Aber das Trikot ist geklaut, ja.“ Mit dem Waschbär bezog er sich auf Erling Haaland, der einen Waschbär aus den USA mitbrachte, der an einer Whiskey-Flasche nuckelt.
  • Die französischen Medien sind am Boden. „An diesem Dienstagabend in Dallas wurden Les Bleus von der roten spanischen Welle überrollt“, schrieb Le Parisien. L’Équipe sah im Halbfinale „beinahe eine Lehrstunde“.

Spieler des FC Bayern in der Einzelkritik

Dayot Upamecano

Hat allein in der ersten Halbzeit mindestens zwei sehr starke Verteidigungsaktionen. Kurbelt das Spiel an und pusht sein Team immer wieder nach vorn. Beim zweiten Gegentor kommt er gegen Olmo zu spät. Streut auch den einen oder anderen ungewohnten Fehlpass ein, ist aber trotzdem noch einer der besseren Franzosen. Miasanrot-Note: 3,5

Michael Olise

Hat richtig Glück, dass er nicht gleich in der 14. Minute vom Platz fliegt. Trifft den Knöchel von Rodri mit offener Sohle. Findet auch insgesamt gegen sehr gut verteidigende Spanier nicht wirklich statt. Und findet auch nicht ins Spiel. Ein bemühter, aber blasser und schwacher Auftritt des Bayern-Stars. Miasanrot-Note: 5

Wie geht es heute weiter bei der WM?

Heute steht das zweite Halbfinale an: England gegen Argentinien. Übertragen wird die Partie von der ARD und MagentaTV. Es liegt jetzt an Harry Kane, die Serie von Bayern-Spielern im Finale aufrecht zu erhalten.

Alle Hintergründe zur WM 2026 findet ihr in Form von Taktikanalysen zum DFB-Team, den Spielern des FC Bayern München und zur Weltmeisterschaft generell auf unserer großen Übersichtsseite: WM 2026: Taktiken, Analysen und die Bayern-Achse im DFB-Team und im Turnier

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