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·25 mars 2026

Zukunft unsicher: Adeyemi-Poker kühlt komplett ab

Image de l'article :Zukunft unsicher: Adeyemi-Poker kühlt komplett ab

Die Transfer-Spekulationen um Karim Adeyemi verlieren offenbar deutlich an Dynamik. Immer mehr Interessenten sollen sich aus dem Poker um den Offensivspieler von Borussia Dortmund zurückziehen, ein Sommer-Wechsel wird damit unwahrscheinlicher.

Statt eines Wechsels könnte aktuell sogar ein Verbleib beim BVB realistischer werden. Trotz offener Vertragsfragen.


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Zweifel an Entwicklung und Umfeld von Adeyemi

Laut Berichten gibt es mehrere Gründe für das abgekühlte Interesse. Neben seiner sportlichen Stagnation wird auch das Umfeld des 24-Jährigen kritisch gesehen. Intern soll es zunehmend als hinderlich für seine Entwicklung wahrgenommen werden.

Auch die Verhandlungen zwischen Spieler-Seite und Verein gestalten sich schwierig. Adeyemis Berater fordert demnach eine Ausstiegsklausel in einem möglichen neuen Vertrag. Die Dortmunder Verantwortlichen wollem dies bislang aber nicht erfüllen. Grundsätzlich möchte der BVB den Flügelspieler halten und hat ihm bereits ein verbessertes Vertragsangebot vorgelegt. Dieses würde Adeyemi finanziell sogar deutlich aufwerten, allerdings ohne vollständiges Entgegenkommen bei den Details im neuen Kontrakt.

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Foto: Getty Images

Verschärft wird die Situation durch Adeyemis Rolle im aktuellen Kader. Zwar kommt er regelmäßig auf Einsätze (36 insgesamt), doch seine Bedeutung im Spielsystem scheint zuletzt zu sinken. Dass er nur selten über die volle Distanz auf dem Platz steht und immer wieder als Joker eingesetzt wird, deutet auf eine veränderte Hierarchie hin.

Dazu kommt die strategische Ausgangslage beim BVB: Mit möglichen Abgängen von Leistungsträgern wie Serhou Guirassy stehen die Dortmunder ohnehin vor einem Umbruch im Offensivbereich. Das erhöht den Druck auf die Verantwortlichen, klare Entscheidungen zu treffen. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte Dortmund im Sommer trotzdem noch einen Verkauf in Betracht ziehen. Hintergrund ist die Vertragssituation bis 2027. Ein ablösefreier Abgang soll dementsprechend unbedingt vermieden werden.

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