Zum Start von 2026: Borussia empfängt Augsburg! | OneFootball

Zum Start von 2026: Borussia empfängt Augsburg! | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: BMG-News

BMG-News

·10 janvier 2026

Zum Start von 2026: Borussia empfängt Augsburg!

Image de l'article :Zum Start von 2026: Borussia empfängt Augsburg!

Erstes Pflichtspiel im neuen Jahr: Borussia will gegen Augsburg einen Heimsieg feiern

Am 02. Januar war für die Profis der Borussia der Urlaub vorbei, und gemeinsam mit dem Trainerteam startete man in die Vorbereitung auf das erste Bundesligaspiel am Sonntagnachmittag um 15:30 Uhr gegen den FC Augsburg. Um unter besten Bedingungen trainieren zu können, reiste man in die Türkei. In Belek absolvierte der VfL ein Trainingslager, das am Montag nach einem Testspiel gegen Hannover 96 endete. Das Testspiel gegen den Zweitligisten ging mit 0:3 verloren. Um gegen den FCA zum Bundesliga-Auftakt besser auszusehen, muss Borussia sich im Vergleich zum Testspiel in der Türkei deutlich steigern.

Auch am 02. Januar durfte Borussia Mönchengladbach den ersten Neuzugang begrüßen. Der japanische Innenverteidiger Kota Takai wird bis zum Saisonende vom Premier-League-Klub Tottenham Hotspur geliehen. „Kota ist ein großer, physisch starker Innenverteidiger, der zudem eine gute Schnelligkeit besitzt“, sagte Borussias Sportchef Rouven Schröder gegenüber dem eigenen Vereinsportal. „Er hat das Zeug dazu, uns zeitnah weiterzuhelfen. Wir freuen uns auf unsere neue Nummer 14“, so Schröder.


Vidéos OneFootball


Der Japaner sammelte bereits im Alter von 17 Jahren seine ersten Profierfahrungen beim japanischen Erstligisten Kawasaki Frontale, für den er bis zum Sommer 2025 81 Pflichtspiele absolvierte. Für den amtierenden Europa-League-Sieger Tottenham blieb der Japaner jedoch bislang ohne Einsatz. Bei der Borussia hat er eine realistische Chance auf Spielzeit, und am Niederrhein kann er in einer Top-5-Liga zeigen, was in ihm steckt.

Der 1,92 m große Defensivspieler selbst zeigt sich von Beginn an sehr angetan von seiner neuen Aufgabe: „Ich bin glücklich, hier zu sein, und fühle mich gut und fit.“ Bei der Borussia möchte er sich für die Nationalmannschaft Japans empfehlen und mit ihr zur WM in diesem Sommer reisen.

Im Sommer heuerte Sandro Wagner als Cheftrainer beim FCA an. Nach einem enttäuschenden Saisonstart musste Sandro Wagner die Fuggerstädter wieder verlassen. Auf ihn folgte Manuel Baum, der zunächst als Interimstrainer fungierte. Kurz vor Weihnachten entschieden sich die Verantwortlichen, ihn vom Interimstrainer zum Cheftrainer des FCA zu machen. Zumindest bis zum Ende der laufenden Saison wird der 46-Jährige Nachfolger von Sandro Wagner das Team betreuen und den FCA möglichst zum Klassenerhalt führen.

Baum hielt nach seiner Rückkehr an die Seitenlinie des FC Augsburg zunächst an der bestehenden Grundordnung fest. Beim überraschenden 2:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen Anfang Dezember spielte der FCA wieder im 3-4-2-1. Auch bei den darauffolgenden Spielen in Frankfurt und gegen Bremen blieb die Formation gleich. Einen Sieg konnten die Fuggerstädter jedoch seit dem Leverkusen-Spiel nicht mehr feiern, und so gab es in Frankfurt eine 0:1-Niederlage, und gegen den SV Werder Bremen spielte der FCA 0:0.

In der Bundesligatabelle steht der FCA vor dem 16. Spieltag mit 14 Punkten auf Rang 15, die Borussia liegt mit zwei Punkten mehr auf dem zwölften Platz. Bei einem Blick in die Statistiken erkennt man, dass diese relativ ausgeglichen sind. Dennoch hat der VfL meistens knapp die Nase vorn. In der laufenden Spielzeit schoss Borussia im Schnitt 1,2 Tore pro Spiel, der FC Augsburg liegt mit 1,13 Toren pro Partie knapp hinter Gladbach. Auch die Statistiken xGoals und xAssist sprechen knapp für den Klub vom Niederrhein. In Sachen Laufleistung liegt Borussia (118,15 km) jedoch hinter Augsburg (120,98 km).

Bei den Gästen steht mit Michael Gregoritsch der erste Winterneuzugang aller Voraussicht nach im Spieltagskader. Borussias Defensive sollte zudem ein Auge auf Fabian Rieder haben, der bei den Gästen der Topscorer ist. Fehlen wird Manuel Baum am Samstag Verteidiger Jeffrey Gouweleeuw. Zudem fehlt Dimitrios Giannoulis gelbgesperrt. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen der erkrankten Marius Wolf und Kristijan Jakic sowie den Afrika-Cup-Rückkehrern Samuel Essende, Ismaël Gharbi und Elias Saad.

Auch 2026 ist Moritz Nicolas die klare Nummer eins im Tor der Elf vom Niederrhein. In der Innenverteidigung könnte Eugen Polanski neben Kevin Diks und Nico Elvedi auch auf Philipp Sander setzen. Alle drei Fohlen sind im Power-Ranking unter den fünf formstärksten Borussia-Spielern zu finden. Ein Startelfeinsatz für den Neuzugang Takai kommt wohl noch zu früh.

Im defensiven Mittelfeld haben sich Rocco Reitz und Yannik Engelhardt etabliert; sie werden am Sonntag aller Voraussicht nach von Beginn an spielen. Auf der linken Außenbahn wird Luca Netz erwartet. In den letzten Partien war Lukas Ullrich von ihm von seiner Stammposition verdrängt worden. Seit dem 3:1-Derbysieg gegen Köln wurde Ullrich dreimal in Folge nicht einmal eingewechselt und spielte dann die letzten 20 Minuten gegen Wolfsburg (1:3), um beim BVB (0:2) wieder 90 Minuten zuzuschauen. Trotzdem verlängerte die Borussia den Vertrag mit Ullrich bis 2029.

Auf der rechten Seite muss sich Eugen Polanski zwischen Franck Honorat und Joe Scally entscheiden. Im offensiven Mittelfeld werden Florian Neuhaus und Jens Castrop erwartet. Im Sturm gilt Haris Tabakovic als gesetzt, und daran wird sich gegen Augsburg aller Voraussicht nach wenig ändern. Mit Tomas Cvancara hat Borussia einen ihrer Stürmer für Vertragsgespräche freigestellt, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass aktuell kein Weg am Bosnier vorbeiführt.

Tim Kleindienst fehlt aufgrund seiner Knieprobleme gegen den FC Augsburg. Es ist jedoch durchaus realistisch, dass Kleindienst schon bei den kommenden Bundesligaspielen gegen den VfB Stuttgart (25. Januar) und Werder Bremen (31. Januar) wieder zur Verfügung steht. Neben Tim Kleindienst fehlt auch Nathan Ngoumou weiterhin, da er nach seinem Achillessehnenriss noch einen Trainingsrückstand hat. Ebenso wird Robin Hack aufgrund von Knieproblemen ausfallen. Verlassen hat die Borussia im aktuellen Transferfenster bis auf Oscar Fraulo, der an Derby County verkauft wurde – niemand.

Unter der Woche wurde bekannt, wer Borussias Spieler des Monats geworden ist. Die Wahl der Anhänger fiel auf Wael Mohya. Das Talent sprach in Borussias „Interview der Woche“ über seine ersten Erfahrungen als Profi. Besonders hob er sein Bundesliga-Debüt gegen den VfL Wolfsburg hervor:

„Es war ein ganz besonderer Moment, der mich mit Stolz erfüllt hat. Meine Familie war im Stadion und somit live dabei. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des Trainers. Ein besseres Ergebnis hätte den Tag natürlich abgerundet, aber dennoch war es ein sehr spezieller Tag für mich.“

Vor dem ersten Pflichtspiel des neuen Jahres warf Mohya zudem einen Blick zurück auf die Wintervorbereitung:

„Wir haben die Zeit genutzt, um noch einmal einige Inhalte, die wir bereits im vergangenen Jahr thematisiert haben, aufzugreifen und zu intensivieren. Insgesamt hat es mir sehr viel Spaß gemacht, nach der Winterpause wieder auf dem Platz zu stehen.“

Auf der Pressekonferenz am Freitag erfreute sich Trainer Eugen Polanski daran, dass der Trainingsplatz zum Jahresbeginn wieder gut gefüllt war. Polanski habe nun laut eigener Aussage „die Qual der Wahl“, wen er gegen die Fuggerstädter spielen lässt. In Hinblick auf den kommenden Gegner sagte Eugen Polanski, dass man im Borussia-Park einen sehr intensiven Fußball der Gäste erwartet.

„Sie haben viel Tiefgang, gutes Umschaltspiel und technisch starke Spieler wie Alexis Claude-Maurice oder Fabian Rieder. Wir müssen ihre Stärken kennen, aber vor allem unsere eigenen über 90 Minuten auf den Platz bringen. Wir wollen innerhalb eines Spiels konstanter agieren, um positiv ins neue Jahr zu starten“, so Eugen Polanski.

Von der Partie erwartet Polanski, dass man über 90 Minuten ein gutes, intensives Spiel macht, von Anfang an aktiv ist, die Intensität mitbestimmt und mutig agiert.

„Das haben wir mit der Mannschaft besprochen. Ich bin guter Dinge, dass wir das direkt sehen werden“, führte der Cheftrainer 

„Die drei Einsätze zum Ende des vergangenen Jahres haben ihm gutgetan. Wael war ein belebendes Element und zeigt auch in den Spielen das, was er auch im Training zeigt. Er traut sich etwas zu und ist in der Mannschaft sehr angesehen. Seine Einsätze sind kein Geschenk, sondern absolut verdient. Gedanklich stand er bei mir auch schon in der Startelf. Wann das passiert, wird man sehen, aber in naher Zukunft ist es definitiv möglich.“

Ob es am Sonntag so weit ist, gilt es abzuwarten. Nach dem Augsburg-Spiel wartet eine englische Woche, auf die sich Borussias Cheftrainer bereits freut, weil er rotieren kann und es weniger Training und mehr Spiele gibt.

Mönchengladbach und der FC Augsburg trafen bislang in 30 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz spricht knapp für den FCA, der 11 Siege holte. Borussia kam hingegen erst zu 10 Pflichtspielsiegen gegen Augsburg. Die weiteren 9 Partien endeten mit einem Unentschieden. Ein Unentschieden, das viele Fans der beiden Klubs sicherlich noch in Erinnerung haben, ist das 4:4 aus der Saison 23/24, als Tomas Cvancara bei seinem Debüt den Augsburgern in der Nachspielzeit den Sieg klaute. Eine Begegnung, an die sich Gladbach-Fans gerne zurückerinnern, fand in der Hinrunde der Saison 19/20 statt, als Borussia nach einem 5:1-Heimsieg gegen Augsburg nach sieben Spieltagen Tabellenführer war. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen den beiden Klubs ging mit einem 3:0-Auswärtssieg an den Klub aus der Römerstadt.

Nachdem es nach Neujahr teils stark am Niederrhein schneite, mussten auch die Borussia-Spieler im Schnee trainieren. Am Spieltag werden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erwartet. Laut Wetterberichten sind es am Sonntag –3 °C in der Vitusstadt, wenn Harm Osmers die Partie zwischen Borussia und dem FCA anpfeift.

👉 Weitere News über Borussia Mönchenglabdach findet ihr auf BMG-News

🖊 Autor: Fohlenbotschaft

📷 Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

À propos de Publisher