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·30 novembre 2025
Zwei Zweien und zwei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln in Werder Bremen

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Simon Bartsch
30 November, 2025
Dank Said El Mala hat der FC die dritte Niederlage in Serie abwenden können. Gerade in der ersten Halbzeit boten die Kölner Spieler aber eine schwache Leistung. Im zweiten Abschnitt funktionierte viel besser. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei Werder Bremen.

Eric Martel im Duell gegen Werder Bremen (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
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Hatte trotz der Bremer Dominanz zunächst wenig zu tun. Beim Gegentor durch Friedl chancenlos, hätte vielleicht sein Tor verlassen können. Parierte stark gegen Puertas. Hielt zu Beginn der zweiten Hälfte weltklasse im Eins-gegen-Eins gegen Schmid.

Stand das erste Mal in dieser Saison in der Startelf. Hatte dort große Schwierigkeiten. Klärte vor dem 0:1 nicht sauber genug. Kam auf seiner Seite überhaupt nicht in die Laufduelle mit Sugawara, Lynen und Puertas. Symptomatisch: Holte sich aufgrund eines Tempodefizits die Gelbe Karte ab. Sein Freistoß aus dem Halbfeld war nicht mehr als ein Hauch von Gefahr. Wurde zur Pause vollkommen zu recht ausgewechselt.

Hatte auf seiner Seite ordentlich Probleme mit den Bremer Offensivspielern wie bei Puertas, der ihn immer mal wieder viel zu leicht stehen ließ. Die linke Kölner Defensivseite hatten die Bremer zu recht als den absoluten Schwachpunkt ausgemacht. Empfahl sich nicht gerade für mehr.

Mimte etwas überraschend den Abwehrchef, allerdings nur gute zehn Minuten, dann musste er verletzt raus. Hatte bis dato neun Pässe gespielt, die alle ankamen und zwei Zweikämpfe gewonnen.

Begann in der Dreierkette. Fiel zunächst mit einem eklatanten Fehlpass auf. Wirkte auch sonst in seinen Defensivbemühungen nicht ganz sicher. Ließ sich von Grüll oft zu leicht vernaschen. Keinen Impact auf die Offensive. War nach dem Wechsel sicherer.

Spielte auf der rechten Schiene und rückte eine Reihe zurück. Köpfte einige Flanken weg, gewann einige Zweikämpfe, war aber auch kein Stabilisator der Kölner Hintermannschaft. Spielte am Ende wieder in der Rechtsverteidigung.

Kehrte zurück auf seine zentrale Position im Mittelfeld. Spulte erwartungsgemäß die meisten Kilometer ab, ging in die meisten Zweikämpfe, gewann aber zu wenige davon. Grätschte gleich zwei Mal stark in höchster Not. Muss weiterhin an seinen Offensivbemühungen arbeiten.

Bekam das Zentrum nicht kompakt. War in der Vorwärtsbewegung kein Faktor. Gewohnt passsicher, allerdings mit vielen Sicherheitspässen. Dennoch sehr unauffällig. Nach 45 Minuten war Schluss.

Fügte sich nach einer guten Viertelstunde erstmals mit einer starken Einzelaktion ein. Setzte seinen Schussversuch aus 15 Metern aber zu hoch an. War in der Offensive der absolute Aktivposten der Kölner. Traf aber mitunter schonmal die falschen Entscheidungen – versuchte es dann lieber alleine, als den sicheren Pass zu spielen. Legte in der Schlussphase Waldschmidt den Pfostentreffer auf, erzielte dann den späten Ausgleich.

War im ersten Abschnitt so gut wie abgemeldet. Spielte aber auch auf der eher ungewohnten Rechtsaußen-Position. Wechselte zur Pause auf die linke Schiene. Vorbildlich in Sachen Leidenschaft, Willen und Kampfbereitschaft.

Fand in der Offensive lange überhaupt nicht statt, wurde aber auch nicht gefüttert. Verlor beim 1:0 Torschützen Friedl aus den Augen. Legte beim Abseitstreffer von Topp Stage im Grunde die Kugel auf.

Kam nach zehn Minuten für Dominique Heintz. Köpfte und grätschte im Zentrum nahezu alles weg. Störte Schmid bei dessen Eins-gegen-Eins wohl entscheidend. Starker Auftritt des Abwehrspielers.

Kam zu Beginn der zweiten Halbzeit für Castro-Montes. Fügte sich mit einem haarsträubenden Fehlpass auf Schmid ein. Konnte sich bei Schwäbe für dessen weltklasse Rettung bedanken. Hatte die Seite aber besser im Griff als Castro-Montes. Das lag aber sicher nicht nur an Lund.

Stabilisierte die Kölner Defensive. War gerade in der Vorwärtsbewegung aber nicht immer ganz sauber. Dennoch ein grundsolider Vortrag des Mittelfeldspielers.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.









































