MillernTon
·11 Mei 2026
1. Frauen: 1:1 beim ATS Buntentor

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·11 Mei 2026

Die 1. Frauen des FC St. Pauli punktet erstmals seit 2017 wieder beim ATS Buntentor – für den vorzeitigen Klassenerhalt reicht das aber (noch) nicht. Der Bericht des Teams.Alle Fotos inkl. Titelbild: @eddy.photogr
Wir waren wieder mit dem Bus der Profis unterwegs und konnten so erneute eine recht entspannte und vor allem komfortable An- und Abreise notieren.Die war auch nötig, denn der Sportplatz mit dem idyllischen Namen „Am Kuhhirten“ in Bremen war zu uns selten gut gewesen und auch die Gegnerinnen des ATS Buntentor liegen uns mit ihrer Spielweise eher nicht so richtig. Aber wir reisten natürlich mit dem festen Willen an, hier nach den guten Ergebnissen der letzten Wochen und trotz der vielen verletzten Spielerinnen drei weitere Punkte einzusammeln, mit denen der Klassenerhalt dann wohl so gut wie sicher wäre. Zugegeben, andere Ergebnisse des Tages mussten auch noch mitspielen.
Wie schon in den letzten Wochen hing Josie wieder die Tabelle in der Kabine aus. Wir hatten Buntentor letzte Woche mit dem Nachholspiel überholt und wollten diesen Vorsprung mit einem Auswärtssieg natürlich ausbauen. Auch heute wurden wir dabei wieder zahlreich unterstützt – vielen Dank für Euren Support, wie immer!
Gute Vorsätze, eine angepasste Taktik für den großen Platz mit Naturrasen – und so probierten wir es anfangs mit viel langen Bällen in die Spitze. Funktionierte so mittel, hätte aber klappen können. Wie vorher aber bereits abgesprochen, wechselten wir nach einer Viertelstunde wieder zurück auf unser gewohntes Kombinationsspiel.
Wir hatten gefühlt schon mehr Spielanteile, aber auch Buntentor hatte immer mal wieder gefährliche Aktionen. Wir bekamen leider keine Hundertprozentige, hatten aber schon die besseren Gelegenheiten. Nur ein Tor wollte eben beiden nicht gelingen, mit 0:0 ging es in die Kabinen.

Gemeinsamer Jubel nach dem Führungstreffer // (c) @eddy.photogr
Gerade als Buntentor etwas stärker aufkam, erzielten wir durch Neele nach einer Stunde die Führung. Wir haben das in dieser Saison schon oft genug andersherum erlebt und nahmen dies daher als ausgleichende Gerechtigkeit zur Kenntnis, mit der der Fußballgott sein bei uns stark im Minus befindliches Konto zumindest ganz minimal wieder ausgleichen wollte. Doch Pustekuchen, quasi im Gegenzug fiel der sofortige Ausgleichstreffer – und wie erwähnt war dieser zwar bitter für uns, aber ja auch nicht unverdient.
Wir fingen uns dann aber und spielten bis zum Ende wieder besser und hatten die Spielkontrolle – und wenn Rays Kopfball in der 93. Minute nicht an der Latte gelandet wäre, hätten wir hier jetzt nochmal von deutlich besserer Laune auf der Rückfahrt berichten können.Ein kleiner Spielfilm in drei Bildern:

Rachel Rinast in der Nachspielzeit mit einem Kopfball an die Latte.

Drama auch an der Ersatzbank.

Fassungslosigkeit
So waren wir direkt nach Abpfiff schon kurz enttäuscht, hier nicht die drei Punkte mitgenommen zu haben. In der Kabine aber waren wir uns einig, dass wir ein gutes Spiel abgeliefert haben und mit dem Punkt dann auch zufrieden sein können.Wieso Werder II im Abstiegskampf ein 10:0 gegen ein letzte Woche noch gegen den SVHU siegreichen TSV Barmke einfahren konnte, sorgte dann aber auch bei uns für fragende Gesichter.
Doch zurück zu uns: im Hinspiel haben wir gegen den HSV den einzigen Sieg der Hinrunde eingefahren. Da wäre es natürlich nur passend, (mindestens) den noch fehlenden Punkt für den Klassenerhalt dann gegen die gleichen Gegnerinnen zu holen. Kommt alle, Anstoß ist am Sonntag um 14.00h auf der Anlage des HSV in Norderstedt.(Anm. aus dem Tabellenrechner: Da Barmke und Buntentor noch gegeneinander spielen, können nicht mehr beide auf mehr als 24 Punkte kommen, haben zudem jeweils eine so extrem schlechtere Tordifferenz, dass dem FCSP jener eine Punkt reichen dürfte.)// FC St. Pauli 1. Frauen
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