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·24 Januari 2026
2. Bundesliga: Hannovers Frühstarter jubeln, zehn Fürther erkämpfen sich einen Zähler

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Hertha BSC hat den ersten Sieg des Jahres in der 2. Bundesliga verpasst. Hannover 96 blieb den Aufstiegsrängen auf den Fersen.
Am zweiten Rückrundenspieltag der 2. Bundesliga musste Hertha BSC auswärts in Karlsruhe ran. Parallel dazu wollte Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf den Anschluss an die Aufstiegsränge halten, während die SpVgg Greuther Fürth Eintracht Braunschweig im Sportpark Ronhof erwartete.
Dort dauerte es nur 50 Sekunden, bis das Kleeblatt einen herben Rückschlag hinnehmen musste. Maximilian Dietz trat Erencan Yardimci unglücklich aber gefährlich in die Wade und wurde nach VAR-Check schon früh in der Partie unter die Dusche geschickt (3.). Die Fürther mussten daher quasi über die volle Distanz mit zehn Mann agieren und konzentrierten sich daher auf die Defensive.
Eintracht Braunschweig war klar überlegen, tat sich gegen den tiefen Block der Heimmannschaft jedoch schwer. Dennoch kam der BTSV zu guten Gelegenheiten. Max Marie schloss früh zu unpräzise ab, Yardimci hatte nach 39 Minuten Pech, dass sein Kopfball nur den Pfosten traf. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte prüfte Mehmet Aydin Fürth-Keeper Timo Schlieck per Freistoß.
Auch in der zweiten Hälfte bissen sich die elf Braunschweiger die Zähne an aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern die Zähne aus. In der Schlussphase hatten die Gäste sogar Glück, als Brynjar Ingi Bjarnason plötzlich zwar in bester Abschlussposition auftauchte, den Ball aber nicht richtig traf. Es blieb beim torlosen Unentschieden.
Im Wildparkstadion entwickelte sich von Beginn an ein munteres Duell zwischen dem Karlsruher SC und Hertha BSC. Eine Woche nach dem 0:0 gegen Schalke wollte der Hauptstadtklub den ersten Sieg des Jahres einfahren, geriet jedoch schon früh in Rückstand. In der siebten Minute war es Fabian Schleusener, der auf Vorlage von Philipp Förster aus 19 Metern platziert zum 1:0 für den KSC einschoss.
Doch auch die Hertha war im Spiel und kam schnell zum Ausgleich. Marvin Wanitzek unterlief ein schlimmer Fehlpass am eigenen Strafraum, Kevin Sessa reagierte am schnellsten und bediente Fabian Reese, der den in dieser Szene unglücklich agierenden Hans Christian Bernat aus spitzem Winkel überwinden konnte (22.).

Foto: Getty Images
Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Ex-Nationalspieler Sebastian Jung zog aus der zweiten Reihe nach einem Eckball per Dropkick ab und traf traumhaft zur erneuten Führung ins linke Eck (26.). Kurz zuvor hatte Förster noch den Pfosten getroffen. Die Berliner hatten ebenfalls mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten, die größte ließ Luca Schuler kurz vor der Pause kläglich liegen. Der Stürmer lief frei auf den Kasten zu, schoss nach dem Versuch, Bernat zu umkurven, jedoch weit über das Tor.
Besser machte es im zweiten Durchgang Jeremy Dudziak. In einer Drangphase der Herthaner schob der ehemalige tunesische Nationalspieler rechts im Strafraum nach Vorlage von Reese lässig mit links zum verdienten Ausgleich ein (79.). Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten die Hauptstädter die drei Punkte durchaus verdient gehabt, musste sich aber nach Abpfiff mit einem Zähler zufrieden geben.
Ein Blitzstart gelang Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf. Daisuke Yokota dribbelte auf der rechten Seite an und schloss einen Doppelpass mit Kolja Oudenne später überlegt ins Eck ab (4.). Nach dem frühen Treffer für die Gastgeber taten sich beide Teams in den ersten 45 Minuten weitgehend schwer, sich klare Chancen zu erspielen, die Abwehrreihen standen sicher.
Nach dem Seitenwechsel legten beide Mannschaften jedoch wieder los wie die Feuerwehr. Der eingewechselte Elias Saad flankte von links auf den zweiten Pfosten, wo Benjamin Källman ein Missverständnis zwischen Kastenmeier und Elias Egouli ausnutzte und zum 2:0 einschob (47.). Die Fortuna, die weiterhin tief im Abstiegskampf steckt, kam jedoch wieder ran. Egouli machte seinen Fehler wieder gut und köpfte einen Muslija-Freistoß zum Anschlusstreffer über die Linie (49.).

Foto: Getty Images
Die Achterbahnfahrt für den jungen Verteidiger ging jedoch weiter. Acht Minuten nach seinem ersten Saisontor brachte Egouli Noel Aseko Nkili zu Fall. Schiedsrichter Patrick Ittrich zeigte Gelb-Rot und entschied auf Strafstoß. Boris Tomiak ließ die Vorentscheidung jedoch liegen, der Routinier schoss aus elf Metern am Kasten vorbei (59.).
Karlsruher SC – Hertha BSC 2:2
Tore: 1:0 Schleusener (7.), 1:1 Reese (22.), 2:1 Jung (26.), 2:2 Dudziak (79.)
Hannover 96 – Fortuna Düsseldorf 2:1
Tore: 1:0 Yokota (4.), 2:0 Källman (47.), 2:1 Egouli (49.)
Gelb-rote Karte: Egouli (58., Düsseldorf, wiederholtes Foulspiel)
Bes. Vorkommnis: Tomiak (Düsseldorf) schießt Foulelfmeter neben das Tor (59.)
SpVgg Greuther Fürth – Eintracht Braunschweig 0:0
Tore:
Rote Karte: Dietz (3., Fürth, grobes Foulspiel)
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