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·17 Mei 2026

2. Bundesliga: Wahnsinn in Fürth – Kleeblatt schießt Düsseldorf in die 3. Liga!

Gambar artikel:2. Bundesliga: Wahnsinn in Fürth – Kleeblatt schießt Düsseldorf in die 3. Liga!

Drama im Tabellenkeller der 2. Bundesliga! Fürth schießt Düsseldorf in die 3. Liga – und rettet sich selbst auf den Relegationsplatz. Bielefeld und Braunschweig bleiben auch in der kommenden Saison zweitklassig.

Die Ausgangslage im Tabellenkeller hätte nicht spannender sein können vor dem finalen Spieltag in der 2. Bundesliga. Neben den bereits abgestiegenen Münsteranern kämpften mit Fürth, Bielefeld, Düsseldorf, Braunschweig, Dresden und Magdeburg gleich sechs Mannschaften auf den letzten Metern noch um das Überleben. Dabei waren die Augen besonders auf Fürth gerichtet, wo das Kleeblatt im direkten Duell gegen Mitkonkurrent Düsseldorf zum Siegen verdammt war. Bielefeld war gegen die Hertha gefordert, während Eintracht Braunschweig auf Schalke ranmusste. Auch die Ostklubs aus Dresden (gegen Kiel) und Magdeburg (Kaiserslautern) wollten im letzten Heimspiel die letzten Zweifel beseitigen.


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SpVgg Fürth – Fortuna Düsseldorf

Die Ausgangslage in Fürth war klar: Die 17.-platzierten Franken mussten gewinnen, um den Abstieg in die Drittklassigkeit abzuwenden. Mindestens drei Tore Abstand mussten es sein, um Düsseldorf (Platz 15) zu überholen und sich ohne Schützenhilfe mindestens auf den Relegationsplatz zu retten.

Gesagt, getan: Durch Tore von Felix Klaus (2.) und ein Eigentor von Elias Egouli (16.) führte der Gastgeber schon früh mit 2:0. Die Düsseldorfer Hintermannschaft präsentierte sich phasenweise desolat – Fürth dagegen kämpferisch und spielstark. Toptorjäger Noel Futkeu erzielte noch vor der Pause das 3:0 (36.). Nach dem Seitenwechsel ließ die Fortuna nichts unversucht und drückte auf den Anschlusstreffer. Das Tor fiel aber erneut auf der anderen Seite – wenngleich Futkeus vermeintlicher Doppelpack wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen wurde (73.). So blieb es bis zum Schluss spannend. Düsseldorf fehlte nur ein Treffer, um Platz 17 wieder an Fürth zurückzureichen und selbst auf den Relegationsplatz zu springen. Der Anschlusstreffer sollte aber nicht mehr gelingen. Damit muss die Fortuna den bitteren Gang in die 3. Liga antreten.

Schalke 04 – Eintracht Braunschweig

Mit drei Punkten auf Schalke hätte sich Eintracht Braunschweig in Sicherheit wiegen können. Dass ein Sieg beim Meister mit größeren Herausforderungen verbunden ist, schien aber allen Beteiligten klar gewesen zu sein. Die Gäste begannen gut, gerieten dann aber gegen immer stärker werdenden Hausherren noch vor der Halbzeit in Rückstand (36., Adil Aouchiche). Ein richtiges Aufbäumen der Braunschweiger blieb aus – wenn eine Mannschaft Gefahr ausstrahlte, dann die Königsblauen. Für die Eintracht war es ein Tanz auf der Rasierklinge. Mit glücklichem Ende – weil das Ergebnis in Fürth dafür sorgte, dass Braunschweig trotz 0:1-Pleite gerade so über dem Strich landete.

Arminia Bielefeld – Hertha BSC

Arminia Bielefeld war gegen Hertha BSC zum Siegen verdammt, um aus eigener Kraft über den Strich zu kommen. Der Tabellen-16. startete mutig und erspielte sich früh erste gute Möglichkeiten, doch zur Pause führten die Gäste aus Berlin mit 1:0 (37., Linus Gechter). Die Arminen standen mit dem Rücken zur Wand – und durch Fürths hohe Führung zwischenzeitlich sogar auf einem direkten Abstiegsplatz. Doch durch eine spektakuläre Direktabnahme von Joel Grodowski gelang wenige Minuten nach Wiederanpfiff der Ausgleich (49.). Wenig später schnürte der Stürmer den Doppelpack und drehte das Spiel zugunsten der Arminen (56.). Monju Momuluh legte nach 65 Minuten sogar noch das 3:1 nach, Stefano Russo sorgte für das 4:1 (74.). In der Nachspielzeit wurden die lange leidenden Fans schließlich noch Zeugen eines Schützenfests: Semir Telalovic (90.+2) und Roberts Uldrikis (90.+6) sorgten am Ende für einen furiosen 6:1-Sieg der Arminia über Hertha BSC.

Dresden und Magdeburg beseitigen letzte Zweifel

Neben den Ostwestfalen sind auch Dresden und Magdeburg gerettet. Beide Ostklubs liefen ohnehin nur noch theoretisch Gefahr liefen, auf den Relegationsplatz zu rutschen. Während Dresden 2:1 gegen Kiel gewann, kam Magdeburg trotz einer 0:1-Niederlage gegen Kaiserslautern nicht mehr in die Bredouille.

2. Bundesliga: Ergebnisse & Torschützen vom Abstiegskampf

SpVgg Greuther Fürth – Fortuna Düsseldorf 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Klaus (2.), 2:0 Egouli (16., Eigentor), 3:0 Futkeu (36.)

FC Schalke 04 – Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Aouchiche (36.)

Arminia Bielefeld – Hertha BSC 6:1 (0:1)

Tore: 0:1 Gechter (37.), 1:1 Grodowski (49.), 2:1 Grodowski (56.), 3:1 Momuluh (65.), 4:1 Russo (74.), 5:1 Telalovic (90.+2), 6:1 Uldrikis (90.+6)

Dynamo Dresden – Holstein Kiel 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Vermeij (14.), 2:0 Vermeij (36.), 2:1 Harres (81.)

1. FC Magdeburg – 1. FC Kaiserslautern 0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Ritter (63., Handelfmeter)

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