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·22 April 2026
2:0 gegen Chemnitz: Bär schießt Aue ins Landespokal-Finale

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Lichtblick zum Ende einer katastrophalen Saison: Der FC Erzgebirge Aue hat am Mittwochabend das Finale des sächsischen Landespokals erreicht. Im Derby bei Viertligist Chemnitzer FC setzten sich die Veilchen durch einen Doppelpack von Marcel Bär mit 2:0 durch.
Nur auf einer Position veränderte Trainer Khvicha Shubitidze seine Mannschaft gegenüber dem 2:2 beim VfB Stuttgart II: Fabisch startete für Ehlers. Vor ausverkaufter und stimmungsvoller Kulisse in Chemnitz übernahmen zunächst die Hausherren das Geschehen, ohne dabei aber gefährlich zu werden. Nachdem der anfängliche Schwung beim CFC etwas abgeflacht war, kam auch Aue besser ins Spiel und war fortan das tonangebende Team.
Nach einer halben Stunde bot sich Weinhauer aus knapp 20 Metern eine gute Position, sein Schuss ging aber deutlich über den Kasten. Kurz danach stand Weinhauer wieder im Fokus, als er im Strafraum zu Fall ging (40.). Schiedsrichter Gaunitz pfiff aber Offensivfoul. Barylla traf im Anschluss noch das Außennetz (41.), weitere Torraumszenen kamen vor der Pause nicht hinzu.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs blieben die ganz großen Chancen zunächst aus. Die beste Gelegenheit hatte noch Bozic auf Seiten der Gastgeber, der das Leder aber um einige Meter vorbeisetzte (53.). Wenige Zeigerumdrehungen danach war Männel mal gefordert, als er einen Freistoß abfangen musste (60.). Auf der anderen Seite ging Aue dann nach 71 Minuten in Führung. Bei einem Konter kam der Ball über den erst kurz zuvor eingewechselten Ehlers zu Bär, der am zweiten Pfosten einschob und für riesigen Jubel im Gästeblock sorgte.
Ehlers hätte kurz danach erhöhen können, scheiterte aber an Adamczyk im CFC-Tor (72.). Die Hausherren mussten nun mehr riskieren, wodurch Aue die Räume zum Kontern bekam. Einen solchen nutzten die Veilchen in der zweiten Minute der Nachspielzeit in einer 4-gegen-1-Situation zum 2:0 – wieder war Bär der Torschütze, der frei vor Adamczyk alles klarmachte. Während Fabisch anschließend Gelb-Rot sah (90.+3), verpasste Simnica gar noch das 3:0 (90.+4). Im Finale wartet am 23. Mai nun der FSV Zwickau.









































