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·13 Januari 2026
3:0! BVB endlich mit Killer-Instinkt

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·13 Januari 2026

Der Heimsieg gegen Werder Bremen liefert nicht nur drei Punkte, sondern auch einen Erkenntnisgewinn mit Symbolkraft. Stichwort: Guirassy
Nico Schlotterbeck hat irgendwann vor Weihnachten die schreckliche Entdeckung gemacht, dass Borussia Dortmund ein Problem mit der Mentalität hat. Der Mannschaft fehle der Killer-Instinkt, um in einem Titelkampf nicht nur dabei, sondern mittendrin zu sein. Nun, das mit Killer-Instinkt hat er gestern Abend selbst geregelt.Beim 3:0 gegen Werder Bremen köpfte der Innenverteidiger nicht nur das Führungstor, sondern hielt hinten den Laden zusammen, damit die Null hält. So machen Profispieler mit Leader-Anspruch das: Sie gehen mit gutem Beispiel voran. Von welcher Dauer der Sprung auf Tabellenplatz 2 ist, weiß niemand. Die Borussia hat so ihre Launen.Doch dürfen wir festhalten: Unter Trainer Niko Kovac schließt der BVB die Hinrunde mit 36 Punkten ab. Das ist zu wenig, um das Bayern-Tempo an der Bundesliga-Spitze mitzuhalten (zur Stunde 44 Punkte), aber elf Punkte mehr als voriges Jahr. Mit nur 15 Gegentoren stellt Borussia Dortmund die zweitbeste Abwehr der Liga.Man darf deshalb ein bisschen Grundvertrauen entwickeln, dass Kovac weiß, was er tut. Er lässt zwar nicht den schönsten Fußball spielen, aber seine Mannschaft agiert stabil. Wenn er seinem Starstürmer Serhou Guirassy eine Kunstpause auf der Ersatzbank verordnet, zeigt das offenbar therapeutische Wirkung: Endlich traf der wieder.Das erste Guirassy-Tor seit Monaten trägt eine gewisse Symbolkraft in sich: Man kann den Treffer zum 3:0 als Befreiungsschlag nicht nur für ihn, sondern fürs ganze Team werten. Am Ende bringt der selbsternannte Bayern-Jäger Nr. 1 die drei Punkte auch gegen Mittelmaß heim. Das ist ein Anfang, immerhin. Mehr erwarten wir ja nicht.









































