FC Red Bull Salzburg
·31 Juli 2026
4:0-Ausrufezeichen zum Auftakt

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·31 Juli 2026

Unsere Lieferinger verwandeln den Start der ADMIRAL 2. Liga-Saison in einen veritablen Debütantenball. Mit Yerwin Sulbaran, Yuri Leles und Jakob Werner treffen gleich drei Akteure bei ihrer Zweitliga-Premiere und sind dementsprechend am überzeugenden und letztlich sehr deutlichen 4:0-Erfolg in Kapfenberg, dem ersten Auftaktsieg seit 2021/22, mitbeteiligt.
Schon in der Anfangsviertelstunde gaben unsere Burschen den Takt vor: Bei der ersten Annäherung hätte eine Abseitsstellung jede Gültigkeit verhindert, Nico Masching köpfelte ohnehin drüber. Dann zeigten Jakob Zangerl – sehenswert von Miha Matjasec eingesetzt – und Ilia Ivanschitz per Fernschuss aus Reihe zwei nach gefälligen Offensivaktionen auf. Auch Kenneth Adejenughure, der an KSV-Schlussmann Colic scheiterte, und Matjasec, sein Schlenzer segelte knapp übers rechte Kreuzeck, kamen der Führung äußerst nahe.
Yerwin Sulbaran belohnte die Bemühungen schließlich, nachdem Ivanschitz ins Mittelfeld gestochen war und abgelegt hatte. Unser Linksaußen schlug erst einen Haken, um dann ins lange Eck abzuschließen (21.). Prompt verdoppelte das Galm-Kollektiv den Vorsprung, indem Adejenughure die Kugel für Ivanschitz ablegte und sah, wie der Kreativkopf Gegenspieler Marinovic versetzte und aus 15 Metern ebenso ins lange Eck abdrückte – 2:0 (28.).
Die Kapfenberger Falken ließen Federn, sie bemühten sich anschließend bis zur Pause trotz hochkarätiger Möglichkeiten (33., 38., 45., 45.+1) vergeblich um eine Antwort.

Die Halbzeitunterbrechung stoppte das steirische Bestreben um den Anschlusstreffer nur zwischenzeitlich. Und doch mussten Rückhalt Jonas Winklhofer und Kollegen nur vereinzelt in extremis eingreifen – so geschehen im Zuge einer Kapfenberger Dreifachchance. Deutlich schnörkelloser gingen es unsere Farben an: Ein Winklhofer-Abschlag landete im Laufweg von Joker Yuri Leles, der seiner Bewachung ent- und Colic im kurzen Eck erwischte – die Entscheidung (71.)!
In der Schlussviertelstunde dieser attraktiven und chancenreichen Begegnung hatten beide Seiten durch Matjasec bzw. Weissenbacher und Heuser noch Gelegenheiten auf weitere Treffer, für den Schlusspunkt zeichnete jedoch ein Liefering-Joker verantwortlich: Jakob Werner finalisierte von der Strafraumgrenze aus via Innenstange (83.). Mit diesem höchst erfreulichen 4:0 endete das Match im Falkenhorst auch.
Wir haben zu null gespielt und vier Tore gemacht – da waren wir sehr effektiv. Wir haben aber, das muss man klar sagen, zu viel zugelassen, auch wenn wir es im Strafraum dann gut verteidigt haben. Wir wissen, dass wir an der Kompaktheit arbeiten müssen. Aber wir sind an Spieltag eins und sammeln unsere Momente, um besser zu werden. Das war jetzt ein weiterer Schritt! Was man herausheben muss, ist, dass wir fünf Debütanten hatten, dazu mit Pippo Aleksic einen weiteren Startelf-Debütanten – da sieht man, was für eine Veränderung wir im Kader haben. Wir gehen in eine Richtung, analysieren gut und blicken ab Montag aufs nächste Spiel.
Danny Galm
Aufstellungen & Wechsel
KSV 1919: Colic © – Hrustan (46. Ojukwu), Weissenbacher, Zikovic, Bagrationi – Heuser, Marinovic, Zlibanovic, Pranjkovic (60. Coco) – Rostas (60. Stauder), Sokcevic (79. Mikulic)
FC Liefering: Winklhofer – Hussauf ©, Masching, Pokorny (68. Ganser), Zangerl (81. Traore) – Riquelme, Aleksic (60. Leles), Ivanschitz – Matjasec, Adejenughure (81. Nisic), Sulbaran (60. Werner)
Gelbe Karten: Zlibanovic (62./Foul) bzw. Aleksic (37./Kritik), Pokorny (64./Foul), Ganser (78./Foul), Ivanschitz (85./Foul)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Cagri Demir
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