liga3-online.de
·13 Maret 2026
4:1! Aachen fügt Cottbus die erste Pleite des Jahres zu

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·13 Maret 2026

Zum Auftakt des 29. Spieltages feierte Alemannia Aachen am Freitagabend einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen Energie Cottbus und fügte den Lausitzern damit die erste Niederlage des Jahres zu. In einem offenen Schlagabtausch präsentierten sich die Gastgeber im zweiten Durchgang äußerst effizient und schlugen den Aufstiegsaspiranten am Ende deutlich.
Sind für die Alemannia aller guten Dinge drei? Zwei Siege gab es zuletzt am Tivoli – gegen Energie Cottbus sollte nun der Hattrick perfekt gemacht werden. Die Lausitzer reisten derweil mit der Ambition nach Aachen, zumindest über Nacht wieder die Tabellenführung zu übernehmen. Aachens Trainer Selimbegovic nahm nach dem 3:1-Erfolg beim FC Erzgebirge Aue eine Änderung vor: Ademi startete für Gaudino. Claus-Dieter Wollitz tauschte dagegen gleich dreimal nach dem 0:0 gegen Rostock: Manu und Tolga Cigerci, die aufgrund einer Grippe beziehungsweise eines Muskelfaserrisses ausfielen, sowie Biankadi, der zunächst auf der Bank saß, wurden durch Cvjetinovic, Butler und Hannemann ersetzt.
Apropos Hannemann: Der hatte nach drei Minuten direkt die erste Chance und zeigte, warum Wollitz auf ihn setzte. Mit Tempo startete er in die Tiefe und wurde von Borgmann gefunden. Seinen Abschluss konnte Aachens Torhüter Manuel Riemann jedoch parieren. In einer intensiven Anfangsphase, in der Cottbus zunächst etwas präsenter war, kam Aachen immer besser in die Partie und zur ersten eigenen Gelegenheit. Gindorf wurde in die Tiefe geschickt und legte im Strafraum mit etwas Verzögerung auf Schroers zurück. Dessen Schuss im Fallen wurde unangenehm für Cottbus-Keeper Funk, der den Ball jedoch noch zur Seite abwehren konnte (9.).
Mitte der ersten Halbzeit hatten die Hausherren auf tiefem Rasen mehr vom Spiel. Viel lief über Gindorf, der gerade im letzten Drittel omnipräsent war – und einen Freistoß aus halblinker Position gefährlich auf das Tor brachte. Der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei (23.). Dennoch blieb auch Cottbus gefährlich und hatte durch Cigerci eine Doppelchance: Zunächst gewann der Cottbuser im Mittelfeld den Ball und zog Richtung Strafraum. Von der Kante des Sechzehners schlenzte er die Kugel ins lange Eck, traf jedoch nur den Pfosten – Riemann wäre geschlagen gewesen (30.). Nur eine Minute später hatte Butler auf links viel Platz, zog in den Strafraum und legte in den Rückraum. Straudis Schuss wurde auf Höhe des Elfmeterpunkts geblockt, wo Cigerci mit voller Wucht abzog – den Ball jedoch in den Nachthimmel jagte.
Beiden Teams war die intensive Anfangsphase anzumerken, die Partie gönnte sich einige Minuten Verschnaufpause – bis Aachen kurz vor der Pause noch einmal vorstieß. Nadjombe erkannte die Lücke im Strafraum und bekam den Querpass auf den Fuß, konnte den Ball jedoch nicht kontrollieren. Funk war rechtzeitig zur Stelle (44.). Vor allem Straudi verhinderte zudem immer wieder vielversprechende Aachener Angriffe – so auch in der ersten Minute der Nachspielzeit, als er einen tiefen Pass auf den durchstartenden Gindorf abfing.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Wollitz: Butler blieb in der Kabine, dafür kam Biankadi ins Spiel. Wie schon in der ersten Halbzeit begann auch der zweite Durchgang mit einem tiefen Ball auf Hannemann, der in den Rückraum legte. Cigerci zog volley ab, doch Riemann konnte gerade noch parieren (46.). Auf der anderen Seite hatte Oehmichen die erste Aachener Chance nach dem Seitenwechsel. Einen Chipball in den Strafraum machte Gindorf scharf, den Abschluss von Oehmichen wehrte Funk zur Ecke ab. Eine mit Folgen: Ademi stand im Fünfmeterraum völlig frei und köpfte den Ball zur Führung über die Linie (54.).
Der offene Schlagabtausch setzte sich fort, und Cottbus kam beinahe zum direkten Ausgleich. Eine Ecke von Pelivan segelte gefährlich vor das Tor – Riemann verschätzte sich, doch Wegmann klärte auf der Linie per Kopf (56.). Auf der Gegenseite erhöhte Aachen auf 2:0. Mit etwas Glück und Wille kamen die Gastgeber bis an die Strafraumkante, wo Gindorf an den Ball gelang. Unter Mithilfe von Cvjetinovic landete die Kugel schließlich bei Schroers, der vor Funk cool blieb und den Ball in die Maschen lupfte (63.). Cottbus steckte jedoch nicht auf und drängte auf den Anschluss. Moustfa probierte es aus spitzem Winkel mit einem wuchtigen Abschluss, doch Riemann war zur Stelle und hielt den Ball sicher fest (67.). Aachen überließ den Lausitzern in der Folge mehr Ballbesitz, verhinderte jedoch lange Zeit klare Chancen. Der Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz fehlte vor allem der letzte Pass.
Dennoch belohnte sich Cottbus: Eine Ecke auf den ersten Pfosten wurde von einem Aachener unfreiwillig in den Rückraum verlängert, wo Biankadi völlig frei zum Abschluss kam. Sein Schuss wurde unhaltbar ins Tor abgefälscht (84.). Die Hoffnung währte jedoch nur kurz. Wieder nach einer Ecke sah die Hintermannschaft der Lausitzer schlecht aus: Wegmann lief ein und köpfte den Ball auf Höhe des Fünfmeterraums mit Wucht und Präzision ins lange Eck zur Entscheidung (86.). Damit jedoch nicht genug: Castelle zog nach einem Einwurf mehrere Cottbuser auf sich und steckte den Ball auf Oehmichen durch, der ins kurze Eck vollendete (90.+3).
Durch den vierten Sieg aus den letzten fünf Partien – und dem dritten Heimsieg in Folge – überschreitet Aachen die 40-Punkte Marke (41) und klettert erstmal auf Platz elf. Cottbus dagegen kassierte die erste Niederlage des Jahres. Dadurch verharren die Lausitzer zunächst auf Platz zwei. Duisburg könnte am Samstag vorbeiziehen und Osnabrück den Abstand auf mindestens drei, maximal fünf Punkte vergrößern. Am nächsten Samstag trifft Cottbus auf Ulm, während Aachen nach Ingolstadt reist.









































