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·9 April 2026

"Abläufe und Muster brechen": Arminia mit "neuem Ansatz" für den Saisonendspurt

Gambar artikel:"Abläufe und Muster brechen": Arminia mit "neuem Ansatz" für den Saisonendspurt

Mit dem 2:1-Heimerfolg über Darmstadt 98 konnte Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende ein wichtigen Dreier im Abstiegskampf feiern. Vor dem nun anstehenden Spiel gegen den Karlsruher SC (Freitag, 18:30 Uhr) war die Stimmung rund um den Verein dementsprechend gut.

Neuer Ansatz seit Länderspielpause

Über 400 Zuschauer begleiteten das öffentliche Training der Arminia am Mittwoch: "Da war mehr los als bei manch einem Testspiel. Es war eine gute, eine schöne Stimmung und das tat auch der Mannschaft gut", war sich DSC-Coach Mitch des nicht alltäglichen Zulaufs bewusst und brachte dies insbesondere mit den Ferien in NRW und selbstredend mit dem 2:1-Erfolg über Darmstadt 98 in Verbindung. Noch vor der Länderspielpause war mit einer solchen Stimmung nach fünf sieglosen Spielen in Folge nicht zu rechen, doch spätestens der 4:1-Testspielerfolg gegen Ligakonkurrent Eintracht Brausnchweig brachte den Umschwung, war sich Kniat sicher: "Du überlegst vorher als Trainer auch, ob dieses Testspiel gut oder nicht so gut ist. Wenn du dieses Spiel verlierst, könnte es für dich als Trainer natürlich noch enger werden", offenbarte er. "Wir haben es aber genutzt, um alles rauszuhauen und uns damit ein gutes Gefühl für die freien Tage und das Darmstadt spiel geholt."


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In der Länderspielpause seien viele Gespräche geführt worden, um den Ansatz für den Saisonendspurt festzulegen. "Wir haben geguckt, was wir wollen und für was wir stehen. Das war immer: Intensität ist das A und O. Das hat uns stark gemacht und das hatten wir vielleicht in den Wochen zuvor fünf Prozent vermissen lassen", erklärte Kniat. Nachdem der Ansatz zu zwei überzeugenden Erfolgen in heimischen Gefilden führte, soll nun auch auswärts der Knoten platzen. Bisher belegt der DSC den letzten Platz der Auswärtstabelle. "Wir wollen da auch ein bisschen was ändern, wie auch schon gegen Darmstadt als wir das Abschlusstraining im Stadion gemacht haben. Wir wollten mit der Länderspielpause einen Cut machen und die letzten sieben Spielen als Paket sehen" legte der Arminia-Coach dar und erläuterte: "Wir wollen auch am Spieltag nochmal auf den Platz gehen, uns nochmal akklimatisieren und auch ein wenig die Abläufe und Muster von uns brechen."

"…dann müssen wir uns keine Sorgen machen"

Trotz des gleichen "intensiven" Ansatzes wie gegen den SVD, weiß auch Kniat, dass beim KSC andere Anforderungen gefragt sein werden. "Bei Darmstadt wussten wir genau, was sie machen. Am Freitag wird eine andere Mannschaft auf uns warten, es werden andere Lösungen gebraucht", analysierte der Trainer und zeigte dabei unter anderem auf "Freigeist" Marvin Wanitzek. Zudem käme die aktuelle Mitteilung, dass der KSC nicht über den Sommer hinaus mit Trainer Christian Eichner zusammenarbeiten wird. "Das hat aber keine Auswirkung auf uns. Wir sollten uns auf uns konzentrieren und einen guten Plan zusammenbasteln und die selbst Energie auf den Platz bringen wie gegen Darmstadt."

Ebenso unwichtig für den Verlauf der Partie sei es, dass es für den Gegner weder nach oben noch nach unten in der Tabelle um etwas geht. "Das sind Sachen, mit denen wir uns nicht beschäftigen. Wenn wir unsere Leistung bringen und vor allem auch unsere Art und Weise auf den Platz bringen, so wie wir das zuletzt geschafft haben, dann müssen wir uns keine Sorgen machen. Dann kann sich der Gegner an uns orientieren", stellte Kniar klar.

Sonderlob für Momoluh

Personell muss Kniat dabei voraussichtlich auf Maxi Bauer verzichten, der mit Fieber flachlag und auf den weiterhin an der Schulter verletzten Joel Felix. Dagegen wieder zur Verfügung sein wird Isaiah Young, der wieder voll mittrainieren konnte und eine Option darstellt. Allerdings wohl nur als Reservespieler, da Kniat bereits verdeutlichte, wenig an der Startelf ändern zu wollen. Insbesondere seine beiden Außenspieler Joel Grodowski und Thaddäus Momuluh hob er dabei hervor: "Beide stellen ihre Gegenspieler mit ihrem Tempo immer wieder vor schwierigen Aufgaben." Vor Allem Letzterer verdiene sich ein Sonderlob: "Er hat eine enorme Power. Sine Gegner wissen, solange der auf dem Platz steht, werde ich richtig gefordert. Das ist sein Alleinstellungsmerkmal, und deshalb ist er bei mir auch gesetzt."

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