REAL TOTAL
·12 Februari 2026
Al-Khelaïfi schwärmt von Pérez: „Wer das meint, hat keine Ahnung“

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Pérez hatte mit der Super League eine Revolution geplant – Foto: Dan Mullan/Getty Images
BRÜSSEL. Geboren am 19. April 2021, gestorben am 11. Februar 2026: Die Super League ist seit Mittwoch offiziell Geschichte, muss nach einer grundsätzlichen Einigung durch eine vollständige nur noch endgültig begraben werden. Real Madrid, der europäische Fußballverband UEFA und die Vereinigung European Football Clubs (EFC, früher ECA) haben bekanntgegeben, wieder eine gemeinsame Linie zum Wohle des Fußballs zu verfolgen.
Seit dem verkündeten Rückzieher des FC Barcelona am Samstag standen die Königlichen allein da, nach der schrittweisen Abkehr von zehn der anfangs zwölf Gründungsvereine hatte das ambitionierte Mega-Projekt aber vorher schon keine aussichtsreiche Perspektive mehr.
Ist Florentino Pérez als seit dem Beginn treibende Kraft hinter der Super League, irgendwann in Unify League umbenannt, jetzt der große Verlierer? Bei weitem nicht, stellt Nasser Al-Khelaïfi klar. Ja, jener Al-Khelaïfi, dessen Verhältnis zum Präsidenten der Königlichen in den vergangenen Jahren – auch rund um die Streit-Causa Kylian Mbappé – immer schlechter geworden war.
Paris Saint-Germains Oberhaupt, zugleich Vorsitzender der EFC, schwärmte im Vorfeld des UEFA-Kongresses in Brüssel gegenüber der Sportzeitung MARCA regelrecht von dem 78-jährigen Spanier: „Mein Dank gilt allen Beteiligten dieses historischen Abkommens. Dem UEFA-Präsidenten, der sich täglich so unermüdlich für den europäischen Fußball einsetzt – einem überaus intelligenten und bescheidenen Anführer. Und natürlich Florentino Pérez, einem eleganten und intelligenten Mann, einem Visionär, der stets nach Fortschritt und Verbesserung strebt. Wer heute behauptet, er habe ‚verloren‘, der irrt sich gewaltig und hat absolut keine Ahnung vom Fußball.“
Der jahrelange Zwist habe „uns nirgendwohin geführt und jetzt verliert niemand. Wir alle gewinnen, niemand verliert. Ich glaube, dass Präsident Pérez heute ein noch größerer und besserer Mensch ist, da er Real Madrid zu dem geführt hat, was dem europäischen Fußball am meisten nützt. Vielen Dank, aufrichtig, ich weiß sein Vertrauen sehr zu schätzen“, so Al-Khelaïfi, der nun möglicherweise offener werden könnte, was zukünftige Transfergeschäfte mit den Blancos betrifft.
Ähnlich wollwollend hat sich UEFA-Chef Aleksander Čeferin in Richtung Real und Pérez geäußert. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass Real Madrid und Barcelona der Familie wieder beigetreten sind. Um ehrlich zu sein: Wir waren alle müde von diesen Auseinandersetzungen. Wir hatten einige Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten von Real Madrid, Herrn Florentino Pérez“, meinte der Slowene bei dem Kongress zunächst.
„Aber lassen Sie es mich klarstellen: Wir haben nie den Respekt vor uns selbst und gegenseitig verloren. Und wir haben die Liebe für das Spiel nie verloren. Und um es noch deutlicher zu sagen: Der einzige Gewinner dieser Situation ist der Fußball, kein anderer“, gab er zu verstehen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino klatscht Beifall: „Gestern haben wir die großartige Nachricht über die Einigung zwischen der UEFA, der EFC und Real Madrid erhalten. Ich möchte Sie bitten, für Aleksander, Nasser und Florentino zu applaudieren. Denn der Fußball gewinnt, wenn wir zusammenhalten.“ Inwieweit UEFA und EFC der früheren Gegenseite nun entgegenkommen, ist spekulativ und bleibt abzuwarten.
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