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·1 Juni 2026

Alexandra Popp muss mit BVB in 3. Liga – Vorfreude bei MSV Duisburg auf Wiedersehen

Gambar artikel:Alexandra Popp muss mit BVB in 3. Liga – Vorfreude bei MSV Duisburg auf Wiedersehen

Der Wechsel von Olympiasiegerin und drittbesten Torschützin der Nationalmannschaft Alexandra Popp zum BVB steht schon länger fest. Seit gestern erst weiß sie, dass sie mit Borussia Dortmund in der Regionalliga West, somit der dritthöchsten Spielklasse wird antreten müssen. Bei Popp und beim BVB sorgt das für wenig Begeisterung, bei ihrem Ex-Club MSV Duisburg freut man sich hingegen auf ein Wiedersehen.

Ihre Hausaufgaben hatten die Frauen des BVB an diesem letzten Spieltag der Regionalliga West übererfüllt. Ein satter 8:0-Sieg gegen Vorwärts Spoho Köln wurde gestern auf eigenem Geläuf eingefahren, schon zur Pause stand es 5:0 für Schwarzgelb. Doch die Hoffnungen auf einen Ausrutscher von Tabellenführer 1. FC Köln II, zwei Punkt voraus, erfüllten sich an diesem letzten Spieltag nicht. Die Domstädterinnen sicherten sich mit einem 2:0 bei der Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach die Meisterschaft und damit auch den einzigen Aufstiegsplatz in die 2. Bundesliga.


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Womit seit gestern am frühen Nachmittag feststeht, dass Alexandra Popp fortan in eben dieser Regionalliga West wird spielen müssen, in der der BVB nun mindestens für eine weitere Saison verbleiben wird. Für eine Spielerin von Weltformat, wie es Alexandra Popp mit ihren 67 Toren in 145 Länderspielen sowie zahlreichen Top-Platzierungen bei großen Turnieren ist, sicher keine allzu berauschende Aussicht.

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Foto: IMAGO

Popp künftig mit BVB in dritter Liga aktiv

Statt in einem deutschlandweitem Wettbewerb spielt Popp nun also in einer regional begrenzten Liga. In die zufällig genau in dieser Saison die Frauen des MSV Duisburg aufsteigen. Nachdem die „Zebras“ 2024 aufgrund der fehlenden Mittel wegen des Abstiegs der Männer in die Viertklassigkeit vom Spielbetrieb in der Bundesliga abgemeldet worden waren, haben sie nun nach Wiederaufnahme in der Niederrheinliga die Meisterschaft bereits vor dem letzten Spieltag sicher.

Alexandra Popp, geboren in Witten und somit recht nah an ihrer künftigen Wirkungsstätte mit dem Stadion Rote Erde, hatte zwischen 2008 und 2012 für den FCR Duisburg in der Bundesliga gespielt und sich dort zur Nationalspielerin entwickelt. Der FCR Duisburg war 2013 wegen drohender Insolvenz als neue Frauen-Abteilung im MSV Duisburg aufgegangen, trainiert – und spielt meist – noch an jener Stätte an der Mündelheimer Straße, an der auch Alexandra Popp damals aktiv war.

Nun kommt es also zu einem Wiedersehen mit diesem frühen Teil ihrer Biografie, den Popp zumindest aus sportlicher Warte sicher lieber vermieden hätte. Der kommende Spielplan der Regionalliga-Saison 2025/26 wird zeigen, wann der neue Superstar der BVB-Frauen an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren wird, früher der FCR Duisburg, heute der MSV Duisburg.

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