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·19 Maret 2026
Alles, was ihr zum 27. Spieltag wissen müsst

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Flaute im Aufstiegskampf: Kein Spitzenteam konnte am vergangenen Wochenende die sogenannten Big Points einsammeln, denn keine Mannschaft in den Top 5 holte einen Sieg. Anders sieht es im Tabellenkeller aus, denn die Verhältnisse verschieben sich fast täglich. liga2-online.de gibt eine Übersicht für den 27. Spieltag.
Der 1. FC Magdeburg holte mal wieder einen Punkt, die Störche blieben unter Tim Walter hingegen weiter sieglos. Und auch in Münster brannte der Baum, denn nach dem 0:6 bei Abstiegskonkurrent Dresden war die Trennung von Cheftrainer Alexander Ende alternativlos. Ganz unten stehen drei Teams, bei denen es kurz vor dem Endspurt gar nicht läuft. In diesen Strudel ließ sich auch Arminia Bielefeld wieder reinziehen, obwohl die Ostwestfalen zumindest einen Zähler im Nachbarschaftsduell mit Paderborn erkämpften. Dreifach punktete sogar Braunschweig, das beim Debüt von Neu-Coach Kornetka eine Trendwende einleitete. Fürth und Dresden nutzen den Aufschwung komplett, um sich unten zu befreien.
Im Mittelfeld der Tabelle präsentierten sich die Mannschaften zuletzt wie eh und je. Weil die Spitzenteams jedoch sieglos blieben, lauern sogar wieder Hertha BSC und der 1. FC Kaiserslautern auf ihre Chancen. Zudem stehen die Schiedsrichter bei den Top-Mannschaften unter Beschuss, denn in den letzten Wochen fühlten sich Schalke, Darmstadt und Hannover zum Teil mehrfach benachteiligt. Ein Lösungsansatz? Der Fokus auf dem Wesentlichen, wie es jeder Cheftrainer in der heiklen Phase vor der letzten Länderspielpause sagen wird.
H96 gegen BTSV: Einmal mehr Brisanz im Derby
Einmal mehr steht das Niedersachsen-Derby an, in dem es für beide Mannschaften um so viel mehr als nur Prestige geht. Hannover konnte den Anschluss an die Top-Teams halten, weil die Mannschaft von Christian Titz auf Schalke einen 0:2-Rückstand in Überzahl aufholten. Doch die Bilanz der letzten Wochen ist zu wechselhaft gewesen, um die Konkurrenten wirklich zu bedrängen. Umso wertvoller wäre wohl ein Statement im Derby.
Für Lars Kornetka wird die erste Auswärtsfahrt als Cheftrainer natürlich ein Highlight, nachdem der neue Fußballlehrer der Braunschweiger zum Einstand gleich mal einen Sieg ablieferte. Ist es der Startschuss für eine Trendwende bei der Eintracht? Ohne das Erfolgserlebnis wäre der BTSV auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht, weshalb für Kornetka und seine Elf wichtig wäre, direkt an die frischen Punkte auf dem Konto anzuknüpfen. Das Derby wird zum K.O.-Spiel.
FCN gegen FCK: Lautern wird weiter angreifen
Die Auf- und Abwärtsfahrt der Nürnberg spiegelte sich zuletzt im 3:2-Sieg gegen Kiel äußerst passend wider. Nach einer relativ komfortablen Führung verspielte die Mannschaft von Miroslav Klose beinahe ihren Vorsprung, um dann doch noch die Punkte einzufahren. Jeder FCN-Fan wäre wohl beruhigt, wenn es jetzt schon die Gewissheit gäbe, dass die Saison auch so schadelos für Nürnberg zu Ende geht. Die Elf vom Valznerweiher ist auf einem guten Weg, doch das ruhige Gewässer wartet noch.
Als "hochgradig asozial" bezeichnete FCK-Coach Torsten Lieberknecht den potentiellen Spionageversuch aus den eigenen Reihen vor dem Südwest-Derby in der letzten Woche. Wieder einmal lenkte der Cheftrainer alle Aufmerksamkeit auf sich, wodurch seine Mannschaft gegen Karlsruhe einen befreiten Auftritt hinlegte. Es dürfte klar sein, dass die Roten Teufel jetzt nicht für die goldene Ananas in die nächsten Spiele gehen werden. Eine kleine Serie muss jedoch her, um Hoffnungen zu schüren.
SV98 gegen S04: Spitzenspiel am Böllenfalltor
Am Böllenfalltor trifft der erste Verfolger auf den Spitzenreiter. Darmstadt kann die Tabellenspitze mit einem Sieg erobern, doch der Weg dorthin wird bekanntlich kein leichter sein. Die Lilien blicken auf wechselhafte Ergebnisse in den vergangenen Wochen zurück, weshalb Cheftrainer Florian Kohfeldt wohl noch einmal den Fokus auf die eigenen Fähigkeiten verstärken wird. Zieht Darmstadt durch, bleiben die Lilien in einer favorisierten Rolle.
Schalke muss vorerst ohne Top-Neuzugang Edin Dzeko auskommen. Wegen eines groben Foulspiels wurde der Stürmer vom Platz gestellt und anschließend für zwei Partien gesperrt, was die Königsblauen nicht hinnehmen wollten. Einspruch wurde eingelegt, doch zumindest in Darmstadt wird der 40-Jährige definitiv fehlen. Bitter für S04, denn Dzeko verbuchte schon neun Scorerpunkte in acht Zweitliga-Partien. Die Fans sagen: Wer aufsteigen will, der muss es aber auch ohne den Bosnier schaffen.
SCP gegen FCM: Wer landet den Befreiungsschlag?
Alles hat ein Ende, aber Münster hat keinen Alexander Ende mehr. Der Cheftrainer musste nach dem desaströsen Auftritt in Dresden seinen Posten räumen, nachdem die Adlerträger schon seit Wochen und Monaten auf eine nachhaltige Trendwende warteten. Jetzt soll Interimscoach Kieran Schulze-Marmeling das Ruder herumreißen, wie es schon im Endspurt der Vorsaison gewesen war - mit dem Ergebnis, dass Münster die Klasse gehalten hatte. Lässt sich das Kunststück wiederholen? In Münster ist Aufbauarbeit gefragt.
Gleiches gilt für den 1. FC Magdeburg. Im Winter gab es eine Phase, in der 13 Punkte aus fünf Partien gelangen. Doch abgesehen vom völlig wilden 5:4-Sieg gegen Fürth kam von den Elbestädtern in den letzten Wochen zu wenig, bis der FCM die Tristesse gegen Darmstadt (1:1) zum Teil beenden konnte. Aber die Rote Laterne ist eine Last auf den Schultern der Magdeburger, die zusätzliche Kraft kostet. Ein Erfolgserlebnis würde nötige Energie freisetzen.
F95 gegen Hertha: Letzte Chance für die Alte Dame?
Die Fortuna hat sich ins Mittelfeld der Tabelle gekämpft. Diesen Platz gilt es zu behaupten - besonders, wenn die direkten Duelle sowie die Top-Matches aufeinander folgen. In Braunschweig gab es den Rückschlag, weshalb nun ein Coup gegen die Berliner wichtige Punkte für das Konto von Markus Anfang und seine Mannschaft liefern würde. Helfen frische Beine? Möglicherweise kann Düsseldorf das Lazarett lichten, um wieder mit vereinten Kräften anzugreifen.
Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Bochum wäre Hertha BSC möglicherweise wieder an die Spitzengruppe herangerückt. Doch der Fußball spielt nicht im Konjunktiv, sodass der Hauptstadtklub weiter sieben Punkte auf den Aufstiegs-Relegationsplatz aufholen müsste. Eine Distanz, die sich die Mannschaft von Stefan Leitl weiter zutraut. Wird das Selbstverständnis zur Trumpfkarte oder zum Verhängnis? Schon in Düsseldorf kann Hertha die Frage beantworten.
Langsung









































