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·11 Juni 2026
Als "Achsenspieler" eingeplant: TSG II bestätigt Gjasula-Transfer

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Dass es Klaus Gjasula nach seiner Vertragsauflösung in Essen zur U23 der TSG Hoffenheim ziehen würde, war am Mittwoch bereits durchgesickert. Nun meldeten die Kraichgauer den Wechsel als fix.
Wegen "familiärer Gründe" hatte Klaus Gjasula bei Rot-Weiss Essen um Vertragsauflösung gebeten und erklärt, dass es manchmal Themen gebe, "die wichtiger und größer sind als der Fußball, die jetzt meine Aufmerksamkeit benötigen“, so der Routinier. Deshalb wollte er seinen Lebensmittelpunkt wieder näher in die Region verlegen, in der er aufgewachsen sei. Das ist Freiburg. Im Breisgau wird Gjasula künftig aber nicht spielen, sondern für die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim, wo er am Donnerstag als Neuzugang vorgestellt worden ist.
Hoffenheims Sportdirektor Frank Kramer sieht in Gjasula einen wichtigen Baustein für die Entwicklung der jungen Mannschaft. "In Klaus Gjasula gewinnen wir einen sehr erfahrenen Mittelfeldakteur für unsere U23, der im Fußball bereits sehr viel erlebt hat und zudem die 3. Liga sehr gut kennt", sagt Kramer. Der Routinier bringt die Erfahrung aus 51 Bundesliga-, 83 Zweitliga- und 113 Drittliga-Partien mit. Zudem absolvierte er 29 Länderspiele für Albanien und gehörte zum Kader bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Beim 2:2 gegen Kroatien erzielte Gjasula damals sogar einen Treffer.
Bei der TSG soll der Mittelfeldspieler nicht nur sportlich Akzente setzen. "Klaus soll der sehr jungen Mannschaft als Achsenspieler Halt und Orientierung geben", erklärt Kramer. Von seiner Erfahrung könnten die Nachwuchsspieler enorm profitieren. Auch Gjasula sieht seine neue Aufgabe nicht ausschließlich auf dem Platz. "Ich freue mich sehr, zur TSG Hoffenheim zu wechseln und künftig für die U23 in der 3. Liga zu spielen", sagt der 36-Jährige.
Die Hoffenheimer seien für ihre Nachwuchsarbeit bekannt, weshalb er sich darauf freue, junge Spieler auf ihrem Weg in den Profifußball zu begleiten. Trotz seiner Rolle als Führungsspieler betont der Mittelfeldmann seinen sportlichen Ehrgeiz. "Ich kenne die 3. Liga sehr gut, weiß, worauf es ankommen wird, und möchte meinen Beitrag leisten, dass wir als Team eine erfolgreiche Saison spielen und unsere Ziele erreichen", erklärt Gjasula, der sich zudem freut, wieder näher an der Heimat zu "und unsere engsten Angehörigen und Freunde" nun wieder öfter sehen zu können. Bei der TSG ist der 36-Jährige der vierte externe Neuzugang für die kommende Saison.







































