Anfield Index
·4 Juni 2026
Andoni Iraola muss in Liverpool auf zwei Weltklassespieler setzen

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·4 Juni 2026

Liverpools Schritt in Richtung Andoni Iraola geht nicht nur darum, Energie, Pressing und Direktheit zurückzubringen. Wie Dave Davis und Michael Reid bei Anfield Index besprachen, könnte es auch darum gehen, eine der größten Fragen zu lösen, die Arne Slot hinterlassen hat: Wie holt man das Beste aus Liverpools erstklassigem Offensivtalent heraus, insbesondere aus Florian Wirtz und Alexander Isak.
Davis brachte es klar auf den Punkt, als er über „Verpflichtungen im Wert von über 200 Millionen Pfund“ sprach, die „freigeschaltet werden müssen“. Er verwies auch auf die Idee, dass Iraola „Angreifern die richtige Plattform bietet“, und fügte hinzu, dass Angreifer „den Unterschied machen und Spiele entscheiden“. Für Liverpool wirkt dieser Punkt zentral. Wenn Wirtz und Isak zu den Spielern werden sollen, für die Liverpool Rekordablösen bezahlt hat, dann muss die Struktur um sie herum helfen und darf sie nicht behindern.
Reid war vorsichtig genug, zusätzlichen Kontext zu geben. Iraola hat zuvor nicht mit einem Talentniveau dieser Klasse gearbeitet. „Er hatte im Verein nie so viel Geld zur Verfügung“, sagte Reid und wies darauf hin, dass er bei Rayo Vallecano, Mirandés und Bournemouth in einem anderen Markt und in einer anderen Größenordnung gearbeitet habe.
Das macht Liverpool zu einer neuen Herausforderung. Reid sagte, Iraola habe „nie diese Erfahrung mit Spielern von europäischem Kaliber, von Champions-League-Kaliber“ gemacht. Dann kam die entscheidende Zeile zu Wirtz und Isak: „Wenn Isak einschlägt, sprechen wir von zweien, die das ganz sicher sind.“
Die Schlussfolgerung war nicht kompliziert. Iraolas System hat bereits in Bournemouth funktioniert. Bei Liverpool sollte er mehr Qualität haben, um es umzusetzen.
Reid sprach direkt über Isaks schwierigen Start und sagte, er habe „eine sehr verhaltene erste Saison mit seinen Verletzungs- und Fitnessproblemen“ gehabt, und merkte zugleich an, dass er sich „vielleicht nicht so eingelebt hat, wie man es sich von einem 100-Millionen-Pfund-Spieler wünschen würde“.
Genau hier könnte Iraolas Struktur wichtig werden. Reid deutete an, dass Liverpool in Iraolas System möglicherweise „zwei Mittelfeldspieler dahinter“ einsetzen werde, um „tief zu bleiben und abzusichern“. Das könnte Außenverteidigern wie Milos Kerkez und Jeremie Frimpong erlauben, nach vorne zu schieben und so bessere Bedingungen für die Angreifer zu schaffen.
Reids Wortwahl war wichtig. Er sagte, das könne „die Chance für die Offensivspieler“ eröffnen, darunter „dein Wirtz, dein Gakpo und dein Isak“, mit „Freiheit“ und „dieser Kreativität“ zu spielen.
Für Isak könnte das den Unterschied ausmachen zwischen Isolation und guter Versorgung. Das Gespräch deutete darauf hin, dass Iraolas Liverpool ihn nicht einfach nur auf Momente warten lassen würde. Es würde darauf abzielen, ihm eine Plattform zu geben.

Foto: IMAGO
Wirtz wurde als einer der Spieler besprochen, die von einem direkteren, offensiveren Liverpool profitieren könnten. Reid sagte, Liverpools Kader habe bereits „die technische Qualität, um so zu spielen, wie Iraola spielen lässt“, und nannte Wirtz als jemanden, der „in dieser Art von direktem Stil aufblühen“ könnte.
Der Grund war klar. Reid stellte das dem ständigen Spiel gegen „den tiefen Block“ gegenüber und sagte, ein schnellerer Ansatz könnte Wirtz „mehr Möglichkeiten geben, sich schnell mit dem Ball zu bewegen“.
Das ist ein wichtiger Punkt. Wirtz wurde nicht als Luxusspieler beschrieben, für den das Spiel verlangsamt werden muss. Er wurde als jemand dargestellt, der aufblühen könnte, wenn Liverpool mit Tempo, Risiko und Zielstrebigkeit angreift.
Davis beschrieb die Herausforderung in deutlichen Worten und sagte, das Gespräch mit Richard Hughes könne man so sehen: „Wir haben dir da ein paar Angreifer für ein paar hundert Millionen Pfund hingestellt, jetzt liefere mit ihnen ab.“
Reids Antwort drehte sich nicht nur um individuelle Magie. Es ging um Struktur. Er sagte, Iraola könne „ihnen den Impuls geben, das zu tun, was sie tun, anstatt auf eine bestimmte Weise aufbauen und einen bestimmten Stil spielen zu müssen“.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































