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·28 Maret 2026
Angeschlagen, gesperrt, nicht in Form – Droht gegen Frankfurt ein Sechser-Engpass beim 1. FC Köln?

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Hendrik Broschart
28 März, 2026
Keine Verschnaufpause am Geißbockheim: Nach dem emotionalen Derby gegen Mönchengladbach gerät das Herzstück der Kölner Mannschaft ins Wanken. Ausfälle und Unsicherheiten könnten auch René Wagner vor eine knifflige Personalfrage stellen und lassen offen, wer im Duell mit Eintracht Frankfurt im Zentrum die Kontrolle übernehmen soll.

Eric Martel und Tom Krauß beim 1. FC Köln
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Das Derby gegen Borussia Mönchengladbach liegt weniger als eine Woche zurück – und dennoch hat sich die Welt am Geißbockheim in dieser kurzen Zeit auf den Kopf gestellt. Die Konsequenzen der verlorenen Punkte im Rheinderby für die Position des Cheftrainers der Kölner sind weitreichend bekannt. René Wagner befindet sich mitten in den Vorbereitungen für das Aufeinandertreffen mit Albert Riera und seinen Frankfurtern. Für diese knifflige Aufgabe muss sich der 37-Jährige insbesondere in der Zentrale möglicherweise eine Lösung überlegen. Denn diese ist aus verschiedenen Gründen nicht mit dem Stammpersonal zu besetzen. Trotz der Länderspielpause wirft das Duell gegen Eintracht Frankfurt seine langen Schatten voraus und drängt die Frage auf: Wen lässt FC-Coach Wagner im Zentrum des FC starten?
Es war eine der strittigsten Szenen im Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Erst wurde Martel zum Helden, als er nach einer Ecke von Florian Kainz per Kopf den 3:3-Endstand gegen die Fohlen erzielte. Nur wenige Augenblicke später kippte die Stimmung: Kurz nach der Fortsetzung der Partie sah Schiedsrichter Sören Storks ein Foul von Martel am Gladbacher Joe Scally als ahndungswürdig an und zeigte ihm die zweite Gelbe Karte des Abends. Martel konnte die harte Schiedsrichterentscheidung nicht nachvollziehen und bewertete die zweite Karte als leichtfertigen Eingriff in den Spielverlauf: „Das ist natürlich dann wieder ein Momentum, das vielleicht auf uns rübergegangen wäre. Wenn du hier kurz vor Schluss den Ausgleich schießt, hast du noch wahrscheinlich zehn Minuten zu spielen. Mit den Fans im Rücken, glaube ich, hätten wir schon gute Chancen gehabt, das Spiel noch zu drehen.“
Martels Sperre könnte auch deshalb zu einem noch größeren Problem werden, weil ein Einsatz seines Mittelfeld-Partners Tom Krauß derzeit ungewiss ist. Dieser meldete sich beim Aufwärmen unmittelbar vor dem Derby mit Knieproblemen ab. Der 23-Jährige musste beim Trainingsauftakt unter Wagner noch pausieren, konnte bis einschließlich Freitag nicht mit der Mannschaft trainieren. Die Länderspielpause kommt dem Rekonvaleszenten demnach gerade recht. Krauß, der sich bei den jüngsten Auftritten unter Kwasniok noch als veritable Alternative auf der rechten Außenverteidigerposition empfohlen hat, wäre, wenn er fit wäre, durch die Rückkehr von Sebastian Sebulonsen Wagners erste Wahl für einen Startelfeinsatz.
Sollte Krauß gegen die Frankfurter nicht wieder fit sein, muss René Wagner gleich in seinem ersten Spiel notdürftige Lösungen auf der Sechserposition suchen. Mittlerweile wenig überraschend käme zur Not auch Jakub Kaminski infrage, der in dieser Saison nur im Spiel gegen den SC Freiburg neben Krauß den offensiven Part übernommen hat. Allerdings würde man den 23-Jährigen dann wieder um seiner Qualität in der Offensive berauben. Darüber hinaus könnte Isak Johannesson als Alternative im Mittelfeld infrage kommen. Beide Akteure haben jedoch ein offensives Profil und müssen als Notlösung betrachtet werden. Gleiches gilt für Florian Kainz und Denis Huseinbasic, deren Qualitäten nicht den Anforderungen von knallharten Aufräumern entsprechen, die gerne die sogenannte „Drecksarbeit“ verrichten. Zudem waren beide zuletzt eher zweite Wahl.
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