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·5 Maret 2026

Arminia Bielefeld: Optimistisch in herausfordernde Wochen

Gambar artikel:Arminia Bielefeld: Optimistisch in herausfordernde Wochen

Nach zuvor vier ungeschlagenen Spielen in Serie musste Arminia Bielefeld zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen. In den kommenden Wochen wartet nun ein äußerst anspruchsvolles Programm auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt auf die Mannschaft von Chef-Trainer Mitch Kniat. Dieser gibt sich aber selbstbewusst.

Ein missglückter Befreiungsschlag von Bielefelds Kapitän Mael Corboz landete vergangenen Spieltag in der 62. Minute verfrüht bei Hannover 96-Mittelfeldmann Noel Aseko. Von ihm aus sprang der Ball im Sechzehner unverhofft an den Arm von Stefano Russo. Der Slapstick war perfekt: Dem Unparteiischen in der SchücoArena blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Der Elfmeter wurde zu der entscheidenden Szene bei der 0:1-Pleite der Hausherren – 22:6 Torschüssen zum Trotz. Bielefelds Chef-Trainer Mitch Kniat gab sich dennoch optimistisch: „Wir hätten uns mindestens einen Punkt verdient gehabt und können sehr viel Positives aus diesem Spiel für die kommenden Aufgaben mitnehmen.“


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Hinzu fügte der 40-Jährige, dass mit solch einem Auftritt wie gegen den Aufstiegsaspiranten aus Niedersachsen seine Mannschaft noch einige Punkte sammeln werde. Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben, es geht in den kommenden vier Partien gegen die aktuelle Top vier des deutschen Unterhauses, ergänzte er außerdem: „Die ganze Saison macht mir Mut. Egal gegen wen wir gespielt haben, wir waren immer ansatzweise auf Augenhöhe.“

Hätten die Ostwestfalen in der Woche zuvor nicht bei der SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 verloren, sondern wie in den vier Begegnungen im Vorfeld etwas Zählbares mitgenommen, könnten sie womöglich noch gelassener auf den Schlussspurt in Liga zwei schauen. So trennen den Aufsteiger als Tabellenzwölften bei noch zehn verbleibenden Duellen nur zwei Punkte von Relegationsplatz 16, den derzeit Eintracht Braunschweig belegt.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Der letztjährige Drittligameister und DFB-Pokalfinalist befand sich während der laufenden Runde erst ein einziges Mal unter dem roten Strich. Genauer gesagt nach der 0:1-Niederlage beim Rückrundenauftakt gegen Fortuna Düsseldorf am 18. Spieltag. Ein positives Torverhältnis (die Arminia hat drei Tore mehr geschossen als kassiert) kann zudem ab Rang elf abwärts kein Mitkonkurrent um den Klassenerhalt aufweisen. Auch das dürfte demnach noch zum Faustpfand im Abstiegskampf werden.

Um in diesem ganz sicher zu bestehen, verstärkte sich Bielefeld im Winter mit Stürmer Semir Telalovic (Leihe vom 1. FC Nürnberg), Kreativspieler Jannik Rochelt (Leihe von Hannover 96) und Verteidiger Maximilian Bauer (Leihe vom FC Augsburg) und damit einem Trio, das seine Zweitligaqualität bereits unter Beweis stellte. Auf die Verletzung von Defensivmann Joel Felix reagierten die Verantwortlichen kurzfristig mit dem Transfer von Robin Knoche vom 1. FC Nürnberg. Er bildet mit Bauer nun zusammen das neue Abwehrzentrum des DSC.

Fürs Toreschießen ist dagegen Joel Grodowski verantwortlich. Der Angreifer ist mit acht Treffern und zwei Vorlagen Topscorer in den Reihen der Ostwestfalen. Auf Platz zwei liegen in der internen Liste Monju Momuluh und Tim Handwerker, die bisher beide drei Tore und sechs Assists beisteuerten. Bitter für die Arminia: Beide fallen gegen den FC Schalke 04 wegen ihrer fünften Gelben Karte aus.

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