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·27 Januari 2026
Atlético-Boss in München! Kommt es zum Bayern-Abschied von Goretzka?

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·27 Januari 2026

Bewegung im Poker um Leon Goretzka: Atlético Madrid könnte im Wintertransferfenster ernst machen – und schickt dafür sogar seinen Sportdirektor nach München.
Matheu Alemany ist im europäischen Fußball bestens vernetzt. Der frühere Sportdirektor des FC Barcelona arbeitet inzwischen in gleicher Funktion bei Atlético Madrid – und genau in dieser Rolle sorgte er nun für Aufsehen. Wie die spanische Zeitung AS berichtet, wurde Alemany am Montag am Flughafen in Madrid auf dem Weg nach München gesichtet. In der bayerischen Landeshauptstadt könnte er gleich mehrere Transfergespräche führen.
Naheliegend ist vor allem ein Thema: Leon Goretzka. Atlético beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Mittelfeldspieler des FC Bayern und sucht aktuell dringend Verstärkung im Zentrum.
Der Hintergrund ist klar. Conor Gallagher hat Atlético Madrid vergangene Woche in Richtung Tottenham Hotspur verlassen, die Ablöse lag bei rund 40 Millionen Euro. Trainer Diego Simeone drängt darauf, noch im laufenden Wintertransferfenster einen Ersatz zu verpflichten. Goretzka passt dabei ideal ins Profil: physisch stark, international erfahren, taktisch flexibel.
Aus Sicht der Spanier spricht zudem die Vertragssituation für einen schnellen Vorstoß. Goretzkas Arbeitspapier beim FC Bayern läuft im Sommer aus, eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich. Wenn die Münchner noch eine Ablöse erzielen wollen, wäre das Winterfenster die letzte realistische Gelegenheit.
Offiziell betonten die Bayern-Verantwortlichen zuletzt immer wieder, dass man im Winter keine Spieler abgeben wolle, um den ohnehin schmalen Kader nicht weiter auszudünnen. Gleichzeitig ließ Sportvorstand Max Eberl jedoch eine Hintertür offen. Sollte ein Spieler aktiv auf den Klub zukommen und um eine Freigabe bitten, sei man bereit, Gespräche zu führen.
Genau dieses Szenario könnte nun eintreten. Goretzka kommt unter Vincent Kompany zwar regelmäßig zum Einsatz, spielt jedoch überwiegend als Einwechselspieler oder Lückenfüller bei verletzungsbedingten Ausfällen. In den langfristigen Planungen des Trainers und der sportlichen Führung hat der 30-Jährige keine zentrale Rolle mehr.
Ein möglicher Transfer hätte für den FC Bayern auch finanzielle Vorteile. Neben einer Ablösesumme – deren Höhe aufgrund der kurzen Restlaufzeit überschaubar wäre – könnten die Münchner vor allem das üppige Gehalt einsparen. Gerüchten zufolge verdient Goretzka rund 18 Millionen Euro pro Jahr.
Für Atlético wäre der deutsche Nationalspieler dagegen eine sofortige Verstärkung, für die Bayern ein Schritt in Richtung Kaderbereinigung und finanzieller Entlastung. Ob es tatsächlich zu Verhandlungen kommt, hängt jetzt maßgeblich davon ab, ob Goretzka selbst den Wunsch nach einem Wechsel hinterlegt.
Dass Atlético dafür seinen Sportdirektor persönlich nach München schickt, zeigt jedoch: Das Interesse ist ernst – und der Poker könnte schneller Fahrt aufnehmen als gedacht.









































