Nur die Raute
·22 Juli 2026
Auf Geld verzichtet: Deshalb fiel Dakas Wahl auf den HSV

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·22 Juli 2026

Der Transfer von Patson Daka zum HSV ist offiziell. Der sambische Nationalspieler schlug bereits im Trainingslager auf.
Bemerkenswert ist dabei vor allem eines: Der 27-Jährige entschied sich für die Hanseaten, obwohl lukrativere Angebote auf dem Tisch lagen. Wie die Bild berichtet, hätte Daka andernorts längerfristige Verträge und finanziell attraktivere Offerten unterschreiben können. Diese stammten jedoch aus sportlich weniger reizvollen Ligen. Stattdessen wählte der Angreifer den Weg zum HSV und damit die Bundesliga. Der Grund: Daka will seiner Karriere nach schwierigen Jahren bei Leicester City neuen Schwung verleihen und sich auf höchstem Niveau noch einmal beweisen.
Für den HSV ist der Deal gleichzeitig ein überschaubares Risiko. Daka kommt ablösefrei und erhält lediglich einen Einjahresvertrag. Schlägt der ehemalige Salzburg-Stürmer ein, besitzen die Hamburger die Option auf eine Verlängerung. Entwickelt sich die Zusammenarbeit nicht wie erhofft, bleiben beide Seiten flexibel.

Foto: Getty Images
Dass die Verantwortlichen an der Elbe großes Vertrauen in die Qualitäten des Goalgetters haben, kommt nicht von ungefähr. Vor der Verpflichtung sammelte der HSV zahlreiche sportliche wie charakterliche Informationen über Daka Die Rückmeldungen sollen durchweg positiv ausgefallen sein.
Besonders vielversprechend fällt auch das Urteil von Zlatko Junuzovic aus. Der frühere Werder-Profi spielte zwischen 2018 und 2021 gemeinsam mit Daka bei Red Bull Salzburg und schwärmt noch heute von dessen Fähigkeiten. „Wenn er das zeigt, was ich mit ihm zusammen erlebt habe, wird der HSV sehr viel Freude an ihm haben“, sagte Junuzovic der Mopo.
Vor allem Dakas Tempo und sein Tiefgang könnten hervorragend zum Spielstil von Merlin Polzin passen. „Er ist athletisch und brutal schnell. Wenn du Patson steil schickst, ist er eine richtige Waffe“, erklärte Junuzovic. Zwar habe der Stürmer in England nie an seine Salzburger Bestform anknüpfen können, dennoch ist sein ehemaliger Teamkollege überzeugt: „Wenn das gelingt, wird das für den HSV ein guter Transfer sein.“ Ausgerechnet ein langjähriger Bremer macht den Rothosen-Fans also Mut.







































