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·10 Maret 2026
Bayern-Gala: Kantersieg bei BVB-Bezwinger Atalanta

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Im Achtelfinal-Hinspiel trat der FC Bayern auswärts gegen Atalanta Bergamo an. Der deutsche Rekordmeister war von Beginn an tonangebend und gewann die Partie am Ende verdient mit 6:1.
Im Vorfeld der Partie stellte sich folgende große Frage: Wird Harry Kane rechtzeitig fit für die Startelf sein? Offensichtlich nicht, denn Vincent Kompany ließ den Stürmer zunächst auf der Bank. Für ihn startete, wie schon beim 4:1 gegen Gladbach in der Bundesliga, Nicolas Jackson. Auch Jamal Musiala rotierte wieder aus der Bayern-Startelf – für ihn begann Serge Gnabry.
Die Bayern kamen gut ins Spiel und setzten sich direkt am gegnerischen Strafraum fest. Bereits nach zehn Minuten hatten die Gäste fünf Abschlüsse zu verzeichnen. Die beste Gelegenheit hatte Michael Olise, der mit seinem schwachen rechten Fuß scheiterte (8.). Wenig später war es dann geschehen: Die Münchner führten eine Ecke schnell aus, der Ball kam im Strafraum zu Serge Gnabry, der ohne Gegnerdruck den Ball scharf vors Tor brachte. Dort stand Josip Stanisic goldrichtig und schob zur verdienten Führung ein (12.).
Nach der dominanten Anfangsphase der Bayern zeigte sich nun auch Bergamo offensiv, ohne jedoch große Torgefahr zu erzeugen. Diese erzeugten dann wieder die Gäste, genauer gesagt Olise. Der Franzose kam rechts im Halbraum an den Ball und zog in die Mitte. Mit der Innenseite legte er den Ball von der Strafraumkante aus perfekt ins lange Eck – 2:0 (22.). Die Bayern ließen keine Gnade walten und erhöhten wenig später: Wieder war Olise beteiligt, diesmal setzte er Gnabry mit einem klugen Pass in Szene. Gnabry blieb frei vor dem Tor cool und traf (25.). Die Bayern blieben am Drücker: Nach dreißig Minuten hätte es zwingend 4:0 stehen müssen, doch Jackson vergab freistehend vor Marco Carnesecchi. Im Vorfeld hatte Luis Díaz die Gelegenheit mit einer starken Aktion vorbereitet.
Die Bayern dominierten das Spielgeschehen nach Belieben und ließen Ball und Gegner laufen. Vor der Pause wäre das vierte Tor durchaus möglich gewesen – unter anderem traf Gnabry die Latte (44.).
Für den zweiten Durchgang brachte Kompany dann Musiala ins Spiel. Für ihn musste der starke Gnabry weichen. Auch Alphonso Davies war nach seiner Verletzung zurück und kam für den gelbvorbelasteten Konrad Laimer. Auf dem Platz zeigte sich ein unverändertes Bild: Die Bayern blieben tonangebend und dominant. Wenig später hatten die Münchner eine Kontergelegenheit. Über Davies landete der Ball im Zentrum bei Jackson, der gegen die Laufrichtung des Keepers abschloss und das 4:0 erzielte (52.).

Foto: IMAGO
Zu diesem Zeitpunkt ging es für Atalanta nur noch um Schadensbegrenzung. Der deutsche Rekordmeister ließ zu keinem Zeitpunkt auch nur den geringsten Zweifel daran aufkommen, wer dieses Hinspiel gewinnen würde. Um dies zu untermauern, legte Olise in der 64. Minute mit einem wunderbaren Treffer nach. Wie beim 2:0 zog er von rechts ins Zentrum und schlenzte den Ball ins lange Eck. Die Bayern machten weiter und machten das halbe Dutzend voll: Über rechts hatte Stanisic zu viel Platz. Seine Flanke drückte Musiala im Fünfmeterraum über die Linie (67.). Kurz darauf gab es eine bittere Nachricht: Davies, der gerade erst von einer Verletzung zurückgekommen war, musste unter Tränen ausgewechselt werden. Kurz vor Schluss lief auch Musiala nicht mehr rund und verließ den Platz.
Den Schlusspunkt in dieser Partie setzten jedoch die Gastgeber in der Nachspielzeit. Über die rechte Seite bekam Atalanta etwas Platz. Im Zentrum konnte Jonas Urbig die Flanke nicht entscheidend klären, sodass Mario Pasalic den Ball über die Linie drücken konnte. Dabei verletzte sich der Bayern-Keeper ebenfalls noch. Es war die letzte Aktion der Partie.









































