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·4 Juli 2026
Bayern hat Braga-Keeper als Neuer-Nachfolger im Visier

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·4 Juli 2026

Lukas Hornicek ist eines der spannendsten Torwarttalente Europas und der Markt um den 23-jährigen Tschechen wird immer heißer. Neben dem FC Porto soll nun auch der deutsche Rekordmeister ernsthaftes Interesse signalisiert haben.
Wie die portugiesische Sportzeitung Abola berichtet, hat der FC Bayern München Hornicek als potenziellen Nachfolger für Manuel Neuer ins Visier genommen. Neuer hatte sein Karriereende für 2027 angekündigt und die Bayern beginnen frühzeitig mit der Planung. Hornicek gilt als ein Name auf der internen Kandidatenliste der Münchner.
Der Tscheche absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Ligaspiele für Braga und erzielte dabei ein FotMob-Saisonrating von 7,28. Mit Braga erreichte er in der Europa League das Halbfinale, wo man erst gegen den SC Freiburg ausschied. Ende Mai 2026 debütierte Hornicek in einem Testspiel gegen den Kosovo in der tschechischen A-Nationalmannschaft und stand anschließend im WM-Kader seines Landes, kam in Nordamerika jedoch nicht zum Einsatz.
Auch der FC Porto hat Hornicek auf dem Zettel, ist im Rennen jedoch an eine Bedingung geknüpft. Ein offizielles Angebot soll nur dann kommen, wenn Stammkeeper Diogo Costa zuvor für rund 60 Millionen Euro verkauft wird. Costas Glanzauftritte für Portugal bei der WM 2026 dürften das Interesse an ihm weiter befeuern und Porto damit perspektivisch handlungsfähiger machen.
Braga seinerseits gibt sich in den Verhandlungen unbeeindruckt. Klubpräsident Salvador orientiert sich an der im Vertrag verankerten Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro und deutet keinen nennenswerten Rabatt an. Der Kontrakt des in Vysoke Myto geborenen Torwarts läuft noch bis 2028, kam 2020 für rund 900.000 Euro von FK Pardubice nach Braga und ist seitdem stetig gewachsen.
Intern plant Braga zudem eine Vertragsverlängerung noch in diesem Sommer mit einer erhöhten Klausel, bevor sich der Markt weiter dreht. QSI als Anteilseigner stabilisiert außerdem die finanzielle Position des Klubs und macht Braga zum schwierigen Verhandlungspartner.







































