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·15 April 2026
Beben bei der Ausländerregelung: TFF knickt vor Süper-Lig-Klubs ein – Blitz-Entscheidung für die neue Saison steht!

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·15 April 2026

Der Türkische Fußballverband (TFF) hat eine richtungsweisende Entscheidung für die kommende Spielzeit der Trendyol Süper Lig getroffen und diese den Vereinen bereits offiziell mitgeteilt. Während die aktuelle Saison 2025/26 in ihre entscheidende Phase geht, herrschte zuletzt große Unsicherheit darüber, ob die geplante Verschärfung der Ausländerregelung tatsächlich umgesetzt wird. Ursprünglich hatte der Verband angekündigt, die derzeitige 12+2-Regel zur neuen Saison 2026/27 durch ein strikteres 10+4-Modell zu ersetzen. Doch nun folgt die Kehrtwende: Der Verband hat beschlossen, für die neue Spielzeit keinerlei Änderungen an der bestehenden Ordnung vorzunehmen und den Status quo beizubehalten.
Die ursprüngliche Planung sah vor, dass die +2-Quote für Spieler gilt, die im Jahr 2003 oder später geboren wurden. Im Zuge der angedachten Umstellung auf das 10+4-System hätten diese Plätze für Fußballer reserviert sein sollen, die 2004 oder später zur Welt kamen. Durch die aktuelle Blitzentscheidung bleibt jedoch alles beim Alten. Gemäß Berichten der Zeitung Sabah wurde die Entscheidung, die 12+2-Regel fortzuführen, bereits an alle Klubs übermittelt. Damit reagiert der Verband auf den massiven Druck der Vereine, die eine Planungssicherheit für ihre Kaderzusammenstellung gefordert hatten. Insgesamt 18 Vereine der Süper Lig hatten den TFF zuvor offiziell dazu aufgefordert, die bisherige Regelung beizubehalten, um den sportlichen Wettbewerb nicht zu gefährden.

Foto: IHA
Hintergrund der Forderungen war vor allem die Sorge der Klubs vor einem Qualitätsverlust und steigenden Kosten für einheimische Spieler bei einer Reduzierung der Ausländerplätze. Die Fortführung der 12+2-Regelung ermöglicht es den Teams nun, weiterhin flexibel auf dem internationalen Transfermarkt zu agieren, während gleichzeitig die Integration junger Talente durch die Zusatzplätze gefördert wird. Dass der TFF so kurz vor Saisonende die endgültige Entscheidung kommuniziert, verschafft den Sportdirektoren und Trainern den nötigen Vorlauf für die anstehende Transferperiode im Sommer. Damit ist das Thema der Ausländerbeschränkung – wie die Regelung in der Türkei oft genannt wird – für das kommende Jahr vorerst vom Tisch, sehr zur Erleichterung der Mehrheit der Ligabeitretenden.
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