Frühes-Tor.de
·22 Juli 2026
Bekommt Werder diese Saison seine Heimspiel-Phobie beseitigt?

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·22 Juli 2026

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images
Werder Bremen ist keine Heim-Macht mehr. Soll das neue Saisonziel 2026/27 erreicht werden, braucht es vor eigenem Publikum eine Leistungssteigerung.
Werder Bremen befindet sich derzeit im Trainingslager im Zillertal. Am Mittwoch steht am Nachmittag das zweite Testspiel (zuvor ein 6:2-Sieg gegen den FC Verden) gegen den japanischen Vertreter Fagiano Okayama an.
Trainer Daniel Thioune will seine Mannschaft auf Kurs bringen. Manager Clemens Fritz hat für diese Saison vorgegeben, dass Werder Bremen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben sollte.
Dass Werder Bremen vor allem in der letzten Saison akute Sorgen um den Klassenerhalt hatte, lag vor allem an der Heimschwäche. Zeitweise musste man Werder sogar eine Heim-Phobie attestieren.
Zunächst konnte Werder in vier seiner fünf Heimspiele in der Bundesliga punkten, drei davon wurden gewonnen. Im Anschluss gab es in der gesamten Saison nur noch zwei Heimsiege: am 24. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim (2:0) und am 30. Spieltag im Derby gegen den Hamburger SV (3:0).
Mit insgesamt 19 Punkten belegte Werder in der Heimtabelle Platz 14. Für einen großen Traditionsklub wie Werder, der sich als heimstark sieht, war das zu wenig. Auch in der Saison zuvor war die Leistung zu Hause nicht zufriedenstellend. Während Werder 2024/25 in der Auswärtstabelle Dritter wurde mit satten 30 Punkten, erzielte man zu Hause nur 21 Zähler und Platz elf in der Heimtabelle.
Auffällig ist, dass Werder zu Hause kaum Tore erzielt. 21 Heimtore waren es 2024/25, nur fünf Teams waren zu Hause schwächer.
2025/26 erzielte Werder zu Hause 19 Tore, nur St. Pauli war schwächer.
Es ist kein Geheimnis: Werder fehlten die spielerischen Mittel, um konstant und konsequent in Heimspielen vor das gegnerische Tor zu kommen. Zugleich ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Will Werder also 2026/27 sein Saisonziel erreichen, eine stabile Platzierung im Tabellenmittelfeld, gilt es vor allem, die Heim-Phobie abzulegen. Dazu braucht es mehr Durchschlagskraft in der Offensive.







































