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·31 Mei 2026

Bitteres Finale: Die U19 des 1. FC Köln verpasst gegen Hoffenheim die Titelverteidigung

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Simon Bartsch

31 Mai, 2026

Der Traum von der Titelverteidigung ist geplatzt. Die U19 des 1. FC Köln unterliegt Hoffenheim 0:2 im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Der Mannschaft von Stefan Ruthenbeck fiel gerade in der Offensive zu wenig ein.

Die Geißböcke müssen sich nach einer insgesamt starken Saison mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Bei der TSG Hoffenheim kassierten die Kölner eine verdiente 0:2-Pleite. Hoffenheim war über die 90 Minuten die bessere Mannschaft.

Jonathan Friemel im Spiel der Geißböcke gegen Hoffenheim

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Der Gastgeber übernahm von Beginn an die Initiative, versuchte über Ballbesitz die Kontrolle zu gewinnen. Doch die erste Möglichkeit gehörte dem FC. Einen Freistoß aus 20 Metern knallte Arian Römers zunächst in die Mauer. Der Ball kam über Umwege zurück, doch dieses Mal war Hoffenheims Keeper Nico Biedermann zur Stelle. Ein Freistoß brachte dann den Gastgeber in Front. Maxim Naumann versuchte es aus 17 mit einem Ball ins lange Eck. FC-Torwart Timo Schmitz sah die Kugel wohl zu spät und konnte sie anschließend nur noch aus dem Netz holen (18.). Und Hoffenheim war nun deutlich griffiger. Krystof Cicek tankte sich durch die Box, war im Abschluss aber zu harmlos. Sherlock machte es schließlich besser. Eine Flanke von der linken Seite verlängerte Schmitz im Kölner Kast vor die Füße von Sherlock, der nur noch einschieben musste (38.). Erst zu Ende der ersten Halbzeit wurden die Kölner aktiver, ein Treffer fiel bis zur Pause aber nicht mehr.

In der Offensive zu harmlos

Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Allerdings fehlte weiterhin der Zug zum Tor. Den hatte Jykese Fields, als er nach einer Stunde aus spitzem Winkel den Kölner Keeper prüfte (60.). Und der Offensivspieler probierte es kurz darauf erneut. Dieses Mal ließ Fields die komplette Kölner Hintermannschaft stehen, scheiterte erneut am Kölner Torhüter (65.). Stefan Ruthenbeck brachte mit Alessandro Puzzo und Maik Afri-Akumu noch einmal frische Kräfte. Afri-Akumu probierte es von der linken Seite, verzog aber deutlich, der Versuch von Puzzo aus 18 Metern wurde zur Ecke abgefälscht (82.). In der Schlussphase hatten die Kölner deutlich mehr Spielanteile, die besseren Chancen hatte aber der Gastgeber. So rettete Schmitz gleich mehrfach in höchster Not. Dennoch blicken die Geißböcke auf eine insgesamt starke Saison zurück.

1.FC Köln: Schmitz – Friemel, Kotya-Fofana, Stapelmann, Fürst – Irmiev (70. Puzzo), Römers – Schenten (70. Afri-Akumu), Völp (87. Markoski) , Ponente-Ramirez (7. Ekweribe) – Ley; Tore: 1:0 Naumann (18.), 2:0 Sherlock (38.).


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