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·13 Juli 2026
Brown als Kronzeuge: Hellmann verteidigt Transfer-Strategie von Eintracht Frankfurt

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Bild: Stuart Franklin/Getty Images
Axel Hellmann führt das Beispiel von Nathaniel Brown, um die Transferstrategie der Eintracht zu rechtfertigen.
In diesem Bereich gilt Eintracht Frankfurt als führend in der Bundesliga und hat sogar Borussia Dortmund abgelöst: im Handel mit Talenten. Eintracht Frankfurt kauft seit Jahren junge Spieler günstig ein, um sie ein bis zwei Jahre später teuer weiterzuverkaufen. Wenn man so will, ist dies das erfolgreiche Geschäftsmodell von Eintracht Frankfurt, das sogar in sportlich durchwachsenen Jahren funktioniert.
Dennoch gibt es immer wieder Kritik an dieser Strategie, angefangen bei der möglicherweise immer geringeren Identifikation mit den Spielern der Hessen.
Vorstandssprecher Axel Hellmann blies nun den Kritikern den Marsch. Der FAZ sagte er: „Das halte ich für das einzig gangbare und richtige Modell für einen Klub unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.“ Als jüngstes Beispiel führte er den Verkauf von Verteidiger Nathaniel Brown zum FC Bayern an.
„Wir haben ihm den Rahmen, die Begleitung und die Führung gegeben, zwei, drei Entwicklungssprünge in kürzester Zeit zu machen. Damit hat er sich für einen der größten Klubs der Welt empfohlen und wäre aus vielen Gründen jetzt nicht mehr zu halten gewesen.“
Brown dient quasi als Kronzeuge für die Strategie: Er wechselte für rund 50 Millionen Euro und einige Bonusmillionen nach München. Vor zwei Jahren war er vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg zu den Hessen gekommen. Zunächst auf Leihbasis, dann wurde er für rund zwölf Millionen Euro verpflichtet.
Hellmann betonte zudem: „Wir haben in den letzten fünf Jahren kumuliert einen Gewinn erzielt, bei gleichzeitiger viermaliger Qualifikation für europäische Wettbewerbe. Das zeigt doch, dass unser Modell wirtschaftlich und sportlich funktioniert.“







































