Fussballnationalmannschaft.net
·4 April 2026
Bundesliga heute Ergebnis: Bayer Leverkusen sorgt für VfL Wolfsburger Demütigung – 6:3

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·4 April 2026

Der VfL Wolfsburg hat im Abstiegskampf der Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten und bei Bayer Leverkusen eine bereits sicher geglaubte Partie noch mit 3:6 verloren. Aus einer 3:1-Führung wurde eine bittere Niederlage, die für Dieter Hecking und sein Team einer Demütigung gleichkam.
Malik Tillman von Bayer 04 Leverkusen bejubelt mit seinen Teamkollegen seinen Treffer zum 6:0 im Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg am 4. April 2026 in der BayArena in Leverkusen. Foto: Pau Barrena / Getty Images
Nach dem Schlusspfiff verschränkte Hecking zunächst regungslos die Arme am Spielfeldrand, ehe er seine Jacke nahm und in die Kabine verschwand. Der VfL hatte über weite Strecken den Eindruck vermittelt, den so wichtigen Punkt im Kampf gegen den ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte mitnehmen zu können, doch am Ende stand der nächste Totalzusammenbruch. Schon vor den Partien der direkten Konkurrenz am Sonntag fehlen Wolfsburg fünf Zähler auf Rang 15. Hecking hat mit nur einem Punkt aus drei Spielen bislang keine Wende eingeleitet.
Der Frust war entsprechend groß, auch wenn sich die Niedersachsen nicht nur selbst an die eigene Nase fassen wollten. Sportdirektor Pirmin Schwegler machte Schiedsrichter Martin Petersen für den Ausgang mitverantwortlich: „Ich habe normal ein ruhiges Gemüt, aber heute wäre ich sehr gerne zum Schiedsrichter reingegangen“, sagte er. Zugleich betonte er: „Die Jungs packen das!“
Leverkusen hatte vor der Pause enttäuscht und lag nach Treffern von Jonas Wind (16.), Joakim Maehle (31.) und Kapitän Christian Eriksen (38., Foulelfmeter nach Videobeweis) sogar mit 1:3 zurück. Die Gastgeber hielten aber durch Alejandro Grimaldo in der Partie, der in der 30. Minute per Foulelfmeter und kurz vor der Pause in der 44. Minute erneut vom Punkt traf. Die Bayer-Fans verspotteten ihre lange verunsicherte Mannschaft zwischenzeitlich sogar.
Wolfsburg überstand zunächst die ersten Angriffe des Favoriten und schlug dann eiskalt zu. Wind setzte sich an dem schwachen Loic Badé vorbei und vollendete zur Führung. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mohammed Amoura vergab in der 23. Minute die große Chance auf das 2:0, ehe Petersen in den Mittelpunkt rückte: Nach einem gewöhnlichen Körpereinsatz von Maehle gegen Ibrahim Maza entschied er auf einen äußerst schmeichelhaften Strafstoß für Bayer. Hecking protestierte lautstark, Grimaldo verwandelte sicher.
Wolfsburg antwortete schnell: Maehle traf im Gegenzug per Dropkick zum 2:1, ehe Petersen nach einem Foul von Edmond Tapsoba an Amoura erst nach Ansicht der Bilder erneut auf Strafstoß entschied. Eriksen stellte auf 3:1 und schien den VfL auf Kurs zu bringen, doch Grimaldo verkürzte noch vor der Pause und beruhigte damit auch die Fans, die den harmlosen Leverkusenern höhnisch applaudiert hatten.
Nach dem Seitenwechsel reagierte Kasper Hjulmand und brachte Patrik Schick als zweite Spitze, um den nächsten Rückschlag nach dem 3:3 in Heidenheim zu vermeiden. Der Plan ging auf: Nach einem Foul von Seal Kumbedi an Nathan Tella verwandelte der Tscheche den fälligen Strafstoß zum 4:3. Danach erhöhte Bayer die Schlagzahl deutlich, auch weil Wolfsburg immer mehr die Kräfte verließen. Mit dem Treffer von Edmond Tapsoba zum 5:3 war die Gegenwehr des VfL gebrochen, Ibrahim Maza legte in der 73. Minute nach, ehe Malik Tillman in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Endstand zum 6:3 markierte und damit auch den Druck von Hjulmand nahm.
Für Wolfsburg war es außerdem der nächste Nackenschlag nach dem 0:1 im wichtigen Kellerduell gegen Bremen vor der Länderspielpause.









































