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·19 Maret 2026
Bundesliga-Konkurrent zeigt Interesse: Verlässt Kehl den BVB?

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·19 Maret 2026

Ein Konkurrent aus der Bundesliga zeigt Interesse an BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, der offenbar einen Karriereschritt in die erste Reihe anstrebt.
Bei Borussia Dortmund steht Sebastian Kehl zunehmend im Fokus – nicht zuletzt wegen seiner unklaren Perspektive im Klub. Der 46-Jährige ist seit 2022 Sportdirektor beim BVB, doch insbesondere die Konstellation mit Sportgeschäftsführer Lars Ricken erschwert den nächsten Karriereschritt. Kehl soll daher den Wunsch hegen, künftig mehr Verantwortung zu übernehmen und in die Führungsetage aufzurücken.
Genau hier setzt das Interesse des Hamburger SV an: Beim HSV läuft die Suche nach einem neuen Sportvorstand weiter auf Hochtouren – und dabei rückt der BVB-Boss als prominenter Kandidat immer stärker in den Fokus. WAZ-Reporter Christian Woop brachte die Situation jüngst im Abendblatt-Podcast „HSV, wir müssen reden“ auf den Punkt: „Auf den ersten Blick klingt es abwegig. Auf der anderen Seite möchte Kehl in die erste Reihe. Und der HSV ist ein großer Verein, bei dem er große Einflussmöglichkeiten als Vorstand hätte und viel gestalten könnte.“
Auch strukturelle Faktoren könnten einen Wechsel begünstigen. In Dortmund ist bekannt, dass Kehl höhere Ambitionen verfolgt. Zudem stehen seine Vertragsverlängerung sowie die von Lars Ricken aktuell nicht im Fokus der Verantwortlichen. Ein Abgang wäre daher keine große Überraschung.
Zwar besitzt Kehl noch einen Vertrag bis 2027, doch im Falle konkreter Gespräche dürfte es laut dem Abendblatt wohl keinen langwierigen Poker geben – eine Ablösesumme wäre allerdings fällig. Zusätzliche Dynamik erhält die Personalie durch die laufende Suche des HSV, die von der Headhunter-Agentur Pedersen & Partners begleitet wird. Besonders interessant: Zwischen Kehl und Headhunter Hendrik Mook soll ein gutes Verhältnis bestehen, was seine Chancen weiter erhöht.

Foto: IMAGO
Dennoch ist die Entscheidung offen. Neben Kehl werden auch andere Kandidaten gehandelt, darunter der aktuelle HSV-Sportdirektor Claus Costa sowie Hasan Salihamidzic. Klar ist nur: Spätestens im Mai wollen die Hamburger Klarheit über die Besetzung des Postens schaffen.
Ob es tatsächlich zu einem Wechsel kommt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass ein Engagement in Hamburg laut Christian Woop „gut zu seiner Zukunftsplanung passen“ würde – und der HSV damit plötzlich zu einer ernsthaften Option für einen der wichtigsten Funktionäre des BVB wird.









































