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·2 April 2025

BVB-Keeper Kobel haderte mit Sahins Spielstil – das steckt dahinter

Gambar artikel:BVB-Keeper Kobel haderte mit Sahins Spielstil – das steckt dahinter

Nach der Unzufriedenheit mit dem Spielstil unter Nuri Sahin fand Gregor Kobel unter Niko Kovac eine spürbare Verbesserung. Doch die turbulente Saison bei Borussia Dortmund wirft auch Fragen über die Zukunft des Torhüters auf.

Gregor Kobel fühlte sich offenbar unter dem ehemaligen Trainer Nuri Sahin bei Borussia Dortmund unwohl – vor allem aufgrund des von Sahin geforderten spielerischen Aufbaus aus der Defensive. Der Torhüter wurde laut einem Bericht der Sport Bild regelmäßig dazu gedrängt, schnelle Passlösungen zu finden, selbst in Drucksituationen gegen einen aggressiven Gegner. Dies führte dazu, dass Kobel im Schnitt alle 2,68 Minuten einen Pass spielen musste, was ihm nicht zusagte. Unter Sahin entwickelte sich die Unzufriedenheit, da der Schweizer sich mit dieser Spielweise nur schwer identifizieren konnte.


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Die Situation änderte sich jedoch nach der Amtsübernahme von Niko Kovac. Unter dem neuen Trainer wurde der Fokus auf einen weniger risikoreicheren und pragmatischeren Spielaufbau gelegt, was Kobel zugutekam. So verringerten sich die Anforderungen, und er musste nun nur noch alle 4,1 Minuten einen Pass spielen. Diese Anpassung brachte nicht nur eine Verbesserung im Spielaufbau, sondern auch eine positive Veränderung in Kobels Stimmung.

Wackelt Kobels BVB-Zukunft? Ramaj-Transfer wirft Fragen auf

Doch Kobels Unzufriedenheit war nur ein Symptom der turbulenten Saison von Borussia Dortmund. Der Revierclub ist in der Bundesliga weit hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück und steht derzeit nur auf dem zehnten Platz, was die Champions-League-Teilnahme im kommenden Jahr gefährdet. Auch im Pokal schied der BVB gegen Wolfsburg in der zweiten Runde bereits früh aus. Die sportliche Lage hat den Verein und seine Trainer in den letzten Monaten stark gefordert.

Trotz der Schwierigkeiten in der Liga konnte Kovac zumindest in der Champions League Fortschritte erzielen, da Dortmund das Viertelfinale erreichte und nun auf den FC Barcelona trifft.

Nicht zuletzt zeigt sich in dem Bericht der Sport Bild eine zunehmende Unzufriedenheit vieler Spieler mit der Situation unter Nuri Sahin, was schließlich auch zu den internen Veränderungen bei Borussia Dortmund beitrug. So verpflichtete Sportdirektor Sebastian Kehl am Ende des Wintertransferfensters den Torhüter Diant Ramaj aus Amsterdam, der direkt bis zum Saisonende an Kopenhagen verliehen wurde – eine mögliche Vorbereitung auf einen Abgang von Gregor Kobel im Sommer.

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