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·27 April 2026
BVB stach Bayern aus – Rummenigge nennt pikanten Grund für Transfer-Pleite bei Ousmane Dembélé

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·27 April 2026

Der FC Bayern wollte Ousmane Dembélé (28, Vertrag bis 2028) unbedingt verpflichten, bevor der Franzose zu Borussia Dortmund wechselte. Ein Ausrüster-Deal machte den Münchnern einen Strich durch die Rechnung.
Im Sommer 2016 war Ousmane Dembélé einer der begehrtesten Youngsters Europas. Der damalige Flügelspieler von Stade Rennes wechselte für 35 Millionen Euro zum BVB – und legte dort den Grundstein für seine Weltkarriere.
Dass auch der FC Bayern um den Franzosen pokerte, ist seit langem bekannt. Nun hat Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge die Hintergründe des gescheiterten Transfers offengelegt. Wie Rummenigge gegenüber T-Online erklärt, scheiterte der Deal wohl an einer pikanten Verbindung zwischen Rennes und dem BVB.
"Dembélé spielte damals bei Stade Rennes. Die Klub-Besitzer waren gleichzeitig auch die Besitzer von Puma. Dortmund hatte zu dem Zeitpunkt einen Ausrüstervertrag mit Puma", berichtet Rummenigge. Als Adidas-Klub habe Bayern schlicht keine Chance gehabt, glaubt der Ex-FCB-Boss.
Interesse an Dembélé hatte der Rekordmeister aber durchaus. "Wir und vor allem unser damaliger Sportdirektor Michael Reschke wollten ihn unbedingt verpflichten, aber leider ist uns damals Dortmund zuvorgekommen."
An der fußballerischen Qualität des Franzosen gab es für Rummenigge nie Zweifel – aber an dessen Einstellung. Dembélé sei "ein sehr guter Spieler, der aber auch gut geführt werden muss".
Der Weg des Franzosen gibt Rummenigge im Nachhinein recht. Nur ein Jahr nach seinem Wechsel zum BVB streikte Dembélé und erzwang seinen Abgang zum FC Barcelona. Die Katalanen überwiesen 125 Millionen Euro an die Schwarz-Gelben.
Bei Barça konnte der Flügelflitzer sein enormes Potenzial aber nur phasenweise abrufen. Verletzungen und Disziplinprobleme sowie durchzockte Nächte und eine schlechte Ernährung bremsten ihn immer wieder aus.
Erst bei Paris Saint-Germain wurde Dembélé auch in Sachen Einstellung zum Profi. Der Offensivstar wechselte 2023 für 50 Millionen Euro in die französische Hauptstadt und gewann dort den Ballon d'Or. In der laufenden Saison kommt er wettbewerbsübergreifend auf 33 Einsätze und erzielte dabei 15 Tore und lieferte neun Vorlagen.
Zuletzt schoss er PSG mit einem Doppelpack im Champions-League-Viertelfinale gegen Liverpool eigenhändig in die nächste Runde. Dort wartet nun der FC Bayern.
Ganz reibungslos läuft es für Dembélé allerdings auch in Paris nicht. Trainer Luis Enrique (55) ließ den Superstar schon mehrfach auf der Bank schmoren. Sein Berater soll bereits die Premier League als mögliches Transferziel sondiert haben.
Dembélé selbst schwor PSG zwar öffentlich die Treue, doch eine Vertragsverlängerung über 2028 hinaus genießt dem Vernehmen nach aktuell keine Priorität bei den Parisern.









































