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·6 Juli 2026
BVB will Anton mit deutlichem Gehaltssprung halten und Konkurrenz kommt aus dem Ausland

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·6 Juli 2026

Borussia Dortmund möchte seinen Abwehrchef langfristig binden. Waldemar Anton soll im Zuge einer Vertragsverlängerung eine deutliche Gehaltserhöhung erhalten, während Atlético Madrid und Manchester United bereits aufmerksam werden.
Wie die WAZ berichtet, plant der BVB konkrete Verhandlungen mit Anton über eine Ausdehnung seines aktuell bis 2028 laufenden Vertrags. Als Belohnung für seine konstant starken Leistungen winkt dem 29-Jährigen eine deutliche Gehaltserhöhung. Anton selbst fühlt sich in Dortmund dem Vernehmen nach sehr wohl, hat durch seine Darbietungen in der abgelaufenen Saison jedoch auch Vereine aus dem Ausland auf sich aufmerksam gemacht.
In der Bundesliga-Saison 2025/26 bestritt Anton 32 Ligapartien für den BVB und erzielte dabei zwei Tore bei einem FotMob-Saisonrating von 7,45. Damit gehörte er zu den verlässlichsten Abwehrspielern der Liga und etablierte sich rasch als unumstrittener Leader in der Dortmunder Viererkette.
Auch in der Champions League war er gesetzter Stammspieler. Bei der WM 2026 stand der in Kasachstan geborene und in Hannover aufgewachsene Deutsch-Kasache im deutschen Kader, kam im Turnierverlauf jedoch nur zu begrenzten Einsätzen. Deutschland schied im Achtelfinale gegen Paraguay aus.
Trotz seiner Verbundenheit mit dem BVB dürfte Antons Marktwert von rund 40 Millionen Euro und sein noch bis 2028 laufender Kontrakt die Situation für Dortmund überschaubar halten. Dem Vernehmen nach haben Atlético Madrid und Manchester United Interesse signalisiert, ohne dass bislang konkrete Angebote vorliegen. Für den BVB ist die Lage klar: Wer einen Anführer wie Anton langfristig binden will, muss auch finanziell zeigen, dass er ihn schätzt. Die geplante Gehaltserhöhung ist das Signal dafür.
Antons Weg zum BVB verlief über Hannover 96 und den VfB Stuttgart, wo er als Kapitän die Mannschaft in der Saison 2023/24 sensationell in die Champions League führte. Im Sommer 2024 wechselte er ablösefrei nach Dortmund und machte dort nahtlos weiter.







































