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·23 Juli 2026
Champions-League-Quali: Dinamo Zagreb rettet Remis, Crvena Zvezda und Sturm Graz mit Gala-Auftritten

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·23 Juli 2026

Die zweite Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League ist eröffnet. An zwei Spieltagen kämpften 28 Vereine um eine möglichst gute Ausgangslage für die Rückspiele – und einige der namhaftesten Klubs Europas mussten dabei unerwartet hart arbeiten. Während Dinamo Zagreb erst spät eine Niederlage verhinderte, konnten Crvena Zvezda und Sturm Graz bereits einen großen Schritt Richtung nächste Runde machen.
Für Dinamo Zagreb begann die Qualifikation mit einem Dämpfer. Der kroatische Rekordmeister kam im 400. Europapokalspiel der Vereinsgeschichte bei Thun nicht über ein 1:1 hinaus. Die Schweizer gingen durch Brighton Labeau in Führung und verteidigten den Vorsprung lange Zeit erfolgreich. Erst vier Minuten vor dem Ende erlöste Miha Zajc die Gäste mit dem Ausgleichstreffer. Trotz des durchwachsenen Auftritts bleibt Dinamo damit seit 2010 in den ersten beiden Champions-League-Qualifikationsrunden ungeschlagen.
Ebenfalls nicht völlig überzeugend präsentierte sich Fenerbahce. Die Türken dominierten ihr Heimspiel gegen Górnik Zabrze nahezu über die gesamte Distanz, nutzten ihre Chancen aber nur unzureichend. Am Ende reichte ein Treffer von Talisca für einen knappen 1:0-Erfolg. Vor dem Rückspiel in Polen ist das Duell damit weiterhin offen.
Deutlich komfortabler reist Slovan Bratislava zum Rückspiel nach Georgien. Die Slowaken entschieden das Hinspiel gegen Iberia 1999 mit 2:0 für sich und bestätigten damit ihre starke Bilanz in dieser Wettbewerbsphase. Slovan gewann die vergangenen acht Meisterschaften in Folge und scheint auch diesmal auf Kurs Richtung nächste Runde.
Für positive Schlagzeilen sorgten einige Champions-League-Debütanten. Mjällby setzte sich gegen Lincoln Red Imps klar mit 3:0 durch und legte den Grundstein bereits in der ersten Halbzeit. Sabah Baku feierte gegen KuPS Kuopio einen knappen, aber wichtigen 1:0-Erfolg. Kauno Zalgiris wiederum dürfte mit dem torlosen Remis bei KÍ Klaksvík ebenfalls zufrieden sein.
Die deutlichsten Ergebnisse lieferten allerdings zwei traditionelle Europapokalvereine. Crvena Zvezda gewann bei Larne souverän mit 4:0 und ließ den Nordiren kaum Luft zum Atmen. Der serbische Meister dominierte die Begegnung von Beginn an, kam auf 27 Torschüsse und machte spätestens mit drei Treffern nach der Pause alles klar. Die Belgrader dürfen damit bereits vom nächsten Schritt Richtung Ligaphase träumen.
Auch Sturm Graz präsentierte sich in starker Verfassung. Gegen den schottischen Vertreter Hearts stand am Ende ebenfalls ein deutliches 4:0 auf der Anzeigetafel. Lange Zeit hielten die Gäste gut dagegen, ehe die Österreicher das Spiel kurz vor der Stundenmarke innerhalb weniger Minuten entschieden. Drei Tore in neun Minuten sorgten für klare Verhältnisse und eine hervorragende Ausgangslage vor dem Rückspiel.
Einen eindrucksvollen Auswärtssieg feierte außerdem Lech Poznań. Die Polen gewannen bei AGF Aarhus mit 4:1 und profitierten dabei auch von einer Roten Karte gegen die Dänen kurz vor der Pause. In Überzahl zog Lech davon und dürfte sich die Qualifikation kaum noch nehmen lassen.
Spannend bleibt dagegen das Duell zwischen Shamrock Rovers und Ararat-Armenia. Die Armenier nutzten ihren Heimvorteil und setzten sich mit 2:0 durch. Auch Vikingur Reykjavik verschaffte sich mit einem 2:1 gegen Hapoel Be’er Sheva eine gute Ausgangslage. Matchwinner war Nikolaj Hansen mit einem Doppelpack.
Am spektakulärsten verlief das Duell zwischen Egnatia und Celje. Die Slowenen gingen in Albanien gleich dreimal in Führung, konnten den Sieg aber dennoch nicht festhalten. Egnatia kämpfte sich jedes Mal zurück und sicherte sich durch Ibrahim Diabates spätes Tor ein 3:3.
Knapp ging es auch in den weiteren Mittwochsspielen zu. Omonia Nikosia gewann trotz einer kompletten Halbzeit in Unterzahl mit 1:0 gegen Kairat Almaty. Levski Sofia setzte sich mit demselben Ergebnis gegen Universitatea Craiova durch und verschaffte sich ebenfalls einen kleinen Vorteil.
Die Entscheidungen fallen nun in der kommenden Woche. Dann werden die Rückspiele zeigen, welche Klubs den Traum von der Champions-League-Ligaphase weiterleben dürfen und für wen der europäische Weg bereits früh endet.







































