Barçawelt
·25 Maret 2026
Class of 2007: Der Beweis, dass La Masia die beste Talentschmiede der Welt ist

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Der FC Barcelona steht unter Hansi Flick wie kaum ein anderes Team für mutigen Jugendfußball. Besonders ein Jahrgang rückt dabei immer stärker in den Fokus: 2007.
Allen voran ist natürlich Lamine Yamal zu nennen. Der spanische Europameister ist mit gerade einmal 18 Jahren bereits einer der besten Spieler der Welt und mit einem geschätzten Marktwert von rund 200 Millionen Euro eines der schillerndsten Talente im Weltfußball. In La Masia ist er gemeinsam mit Marc Bernal und Pau Cubarsí gereift und den Weg zum Profi geschafft.
Während Bernal aktuell – auch bedingt durch die Verletzung von Frenkie de Jong – den Durchbruch im Profiteam schafft und mit seiner Ruhe und Torgefahr überzeugt, ist Cubarsí bereits mit 17 Jahren zum Stammspieler in der Innenverteidigung geworden. Seine Spielintelligenz und Abgeklärtheit lassen erkennen, dass hier eines der frühreifsten Talente Europas heranwächst.
Anfang März feierte mit dem 18-jährigen Xavi Espart ein vielversprechender Rechtsverteidiger sein Debüt unter Hansi Flick. Seit seinem ersten Einsatz gegen Newcastle (1:1) kam er in jeder möglichen Partie zum Einsatz und konnte dabei bereits sein großes Potenzial andeuten. Auch Barças dritter Torhüter Eder Aller sowie der aktuell verletzte Linksverteidiger Jofre Torrents gehören demselben Jahrgang an.
In den kommenden Jahren dürften zudem weitere Talente aus der U19 den Sprung zu den Profis schaffen. Guillem Víctor (Linksverteidiger), Juan Hernández (offensives Mittelfeld), Quim Junyent (zentrales Mittelfeld) und Dani Ávila (defensives Mittelfeld) bringen ebenso vielversprechende Anlagen mit wie die beiden Flügelspieler Oriol Pallàs und Álex González. Allesamt stammen aus La Masia und gelten als nächste Kandidaten für den Schritt in den Profifußball.
Mittlerweile hat sich Barcelonas Jugendakademie auch international deutlich breiter aufgestellt. Lovro Chelfi (Kroatien), Leo Saca (Moldau) und Juwensley Onstein (Niederlande) wurden bereits mehrfach für ihre Jugendnationalteams nominiert, während mit Landry Farré ein vielversprechendes Talent mit ivorischen Wurzeln und spanischer Staatsbürgerschaft nachrückt. Am bekanntesten ist jedoch Shane Kluivert, der Sohn von Barça-Ikone Patrick Kluivert: Anders als sein Vater agiert der 18-jährige Rechtsfuß auf dem linken Flügel statt im Sturmzentrum.
Doch auch über den Jahrgang 2007 hinaus bleibt La Masia eine Talentschmiede auf höchstem Niveau. Mit Spielern wie Fermín López, Alejandro Balde und Marc Casadó (alle 2003), Gavi (2002) sowie den jüngeren Talenten Tomás Marqués (2006) und Toni Fernández (2008) verfügt Barcelona über eine beeindruckende Breite an Eigengewächsen, die allesamt auch für die spanische Nationalmannschaft eine Rolle spielen könnten.
Auch etablierte Kräfte wie Gerard Martín, Ronald Araújo, Dani Olmo und Eric García haben ebenfalls Teile ihrer fußballerischen Ausbildung in Barcelonas Jugend durchlaufen. Rechnet man dazu noch ehemalige La-Masia-Spieler wie Dro Fernández (Paris Saint-Germain), Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen), Marc Cucurella (FC Chelsea), Takefusa Kubo (Real Sociedad), Adama Traoré (West Ham United), Mauro Icardi (Galatasaray), André Onana (Trabzonspor) sowie Héctor Bellerín und Marc Bartra (beide Real Betis), wird die enorme Qualität der Akademie deutlich.
Selbst Spieler, deren Entwicklung nicht wie erhofft verlief, sprechen für das hohe Potential von La Masia: Namen wie Ansu Fati (AS Monaco), Xavi Simons (Tottenham), Gerard Deulofeu (Vereinlos), Ilaix Moriba oder Óscar Mingueza (beide Celta Vigo) zeigen, wie viele Talente es auf höchstes Niveau schaffen. Spätestens mit Blick auf Ikonen wie Sergi Roberto (Como 1907), Pedro (Lazio) und allen voran Lionel Messi (Inter Miami) wird klar: La Masia bleibt die beste Fußballakademie der Welt.









































