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·27 Juli 2026
Cristiano Ronaldo's Klub steckt tief in der Krise

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·27 Juli 2026

Cristiano Ronaldo's Klub hat ein massives Finanzproblem. Al Nassr sitzt auf einem Schuldenberg von knapp 190 Millionen Euro und steht damit unter strenger Aufsicht der Saudi Pro League. Neuverpflichtungen sind vorerst blockiert.
Laut der saudi-arabischen Tageszeitung Arriyadiyah darf Al Nassr erst dann wieder auf dem Transfermarkt aktiv werden, wenn der Klub die nötigen Mittel durch Sponsoring und eigene Einnahmen selbst bereitstellen kann. Eine externe Finanzierung durch den Eigentümer reicht nicht aus. Das ist eine empfindliche Einschränkung für einen Verein, der in den vergangenen Jahren mit teuren Verpflichtungen auf sich aufmerksam gemacht hat.
Der staatliche Investmentfonds Saudi-Arabiens (PIF), dem Al Nassr gehört, hat als Reaktion auf die Schieflage drei konkrete Maßnahmen eingeleitet. Die finanziellen Befugnisse des aktuellen Managements werden deutlich beschränkt. Zusätzlich wird eine externe Beratung beauftragt, die die Finanzen des amtierenden Meisters durchleuchten und optimieren soll.
Als dritte und weitreichendste Maßnahme prüft der PIF sogar den Verkauf von Anteilen am Klub. Ein Schritt, der die Eigentumsstruktur von Al Nassr grundlegend verändern könnte.
Für Ronaldo ist die Situation zumindest unangenehm. Der portugiesische Superstar hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass die Saudi Pro League weltweit an Aufmerksamkeit gewann. Al Nassr investierte in der Folge massiv in den Kader, ohne offenbar die nötige finanzielle Basis dafür zu schaffen. Nun folgt die Quittung.
Ob und wann Al Nassr wieder auf dem Transfermarkt aktiv sein kann, hängt davon ab, wie schnell der Klub seine Einnahmesituation verbessert. Die Transfersperre trifft einen Meister, der eigentlich weiter wachsen wollte. Stattdessen kämpft er jetzt erst einmal ums finanzielle Gleichgewicht.







































