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·5 Mei 2026
"Dann wird es schwer": Hoeneß kritisiert Nagelsmann – und gibt dem Bundestrainer einen Tipp

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Uli Hoeneß (74) äußert sich kritisch zu Julian Nagelsmann. Der Bayern-Patron vermisst beim Bundestrainer die Bereitschaft, auf erfahrene Stimmen zu hören – und empfiehlt ihm eine klare Strategie für die WM.
Uli Hoeneß hat sich im Gespräch mit DAZN über den Bundestrainer geäußert – und dabei Kritik geübt. "Diese Bereitschaft, zuzuhören und anzunehmen, fehlt mir bei Julian ein bisschen", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern .
Er hätte sich gewünscht, dass sich Nagelsmann "auch einmal mit Leuten wie mir zusammensetzt", um sich etwas mitzunehmen. Immerhin: Mit Rudi Völler "macht er das ja." Der Bayern-Patron weiter: "Ich habe das Gefühl, dass dafür im Moment wenig Offenheit da ist."
Neben der persönlichen Spitze liefert Hoeneß dem DFB-Coach auch einen inhaltlichen Ratschlag. Sein Rezept für eine erfolgreiche WM im Sommer: ein Bayern-Block als Kern der Nationalmannschaft.
"Blockbildung hat in allen wichtigen Phasen von Welt- und Europameisterschaften sehr gut funktioniert", so der langjährige FCB-Macher. Entscheidend sei ein fester Stamm von 13 oder 14 Spielern, auf die sich der Trainer verlasse – "und die er dann auch spielen lässt, wenn es wirklich darauf ankommt".
Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Mit Joshua Kimmich, Jonathan Tah (30), Leon Goretzka (31), Jamal Musiala (23), Aleksandar Pavlovic (22) und Serge Gnabry – dessen WM-Teilnahme nach seinem Adduktoren-Ausriss allerdings bereits vom Tisch ist – stellt der Rekordmeister einen Großteil des DFB-Kaders.
Die Kritik kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Nagelsmann steht ohnehin unter Beobachtung. Zuletzt machten Gerüchte die Runde, der Bundestrainer liebäugle mit einem Wechsel zu Manchester United nach der WM. Der gebürtige Landsberger wurde zudem für seinen Umgang mit Deniz Undav von allen Seiten kritisiert, auch wenn Rudi Völler versichert: "Da liegt nichts im Argen"
Hoeneß glaubt nicht, dass sich der Bundestrainer halten kann, wenn die WM in die Hose geht: "Wenn er erfolgreich ist, bin ich der Erste, der ihm gratuliert. Wenn nicht, dann wird es für ihn schwer."







































