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·10 Januari 2026
„Das funktioniert nicht“: Anton schlägt nach BVB-Remis Alarm

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Borussia Dortmund zeigt beim 3:3 in Frankfurt Moral, lässt aber erneut wichtige Punkte liegen. Waldemar Anton findet danach klare Worte und schlägt Alarm wegen der vielen Nachlässigkeiten.
Das 3:3 von Borussia Dortmund bei Eintracht Frankfurt war beste Werbung für die Bundesliga – für die BVB-Profis selbst jedoch eher ein Warnsignal. Trotz zweier Führungen und eines Last-Minute-Ausgleichs herrschte in der Dortmunder Kabine keine Zufriedenheit. Vor allem Waldemar Anton fand nach dem Schlusspfiff klare Worte.
Der Innenverteidiger störte sich vor allem an den Nachlässigkeiten nach eigenen Treffern. „Nach unseren Treffern haben wir ein paar Prozente weniger gemacht, das funktioniert nicht“, kritisierte Anton und nahm die Mannschaft in die Pflicht. Gerade in einer Phase, in der der BVB zuletzt defensiv stabil auftrat, wirkten die Gegentore gegen Frankfurt umso ärgerlicher.
Besonders das schnelle 2:2 nach der erneuten Dortmunder Führung brachte Anton auf die Palme. Der Frankfurter Neuzugang Younes Ebnoutalib bekam im Strafraum zu viel Raum – ein Fehler, der aus Sicht des Nationalspielers vermeidbar war. „Das zweite Tor war sehr vermeidbar. Wenn ein Stürmer so viel Platz hat, kann man das immer besser verteidigen“, sagte der 29-Jährige.
Auch der Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich der Eintracht passte in das Bild eines unnötig komplizierten Abends. Serhou Guirassy verursachte den Strafstoß nach einem ungeschickten Eingreifen. Anton fand dafür deutliche Worte: „Er weiß selbst, dass er so nicht hingehen darf.“
Trotz aller Kritik gab es einen Punkt, der den Abwehrspieler optimistisch stimmte: die Moral. Nachdem Ex-Dortmunder Mahmoud Dahoud die Eintracht in der Nachspielzeit in Führung gebracht hatte, schlug der BVB noch einmal zurück. Joker Carney Chukwuemeka rettete mit dem 3:3 zumindest einen Punkt. „Das ist eine Qualität, die bei uns aktuell drin ist“, lobte Anton.
Unterm Strich bleibt für Dortmund ein Ergebnis, das mehr Fragen als Antworten liefert. Der Auftritt zeigte zwar Offensivdrang und Comeback-Qualitäten, offenbarte aber erneut, dass die Mannschaft Führungen zu selten souverän über die Zeit bringt. Genau hier setzt Antons Alarmruf an: Will der BVB konstanter werden, müssen Konzentration und Konsequenz spürbar zulegen.









































