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·11 Februari 2026

"Das hat mich angestachelt": Dabrowski heizt Aue weiter ein

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Christoph Dabrowski hat die Mission Klassenerhalt beim FC Erzgebirge Aue mit einem Punktgewinn gestartet. Nun folgt dem Abstiegskracher gegen Saarbrücken ein Aufeinandertreffen mit Viktoria Köln (Freitag, 19 Uhr). Einfache Mittel und eine geschlossene Haltung sollen zum Erfolg führen.

"Brauchen maximal zwei Kontakte"

Als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen sammelte Christoph Dabrowski reichlich Erfahrungen in der 3. Liga – inklusive aller Höhen und Tiefen. Deswegen ist sich der neue Coach von Erzgebirge Aue vor seinem zweiten Auftritt auch sicher: "Grundsätzlich ist immer und zu jeder Zeit alles möglich", sagte er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwoch. Nach dem torlosen Remis gegen Saarbrücken soll dementsprechend auch ein Erfolg gegen Viktoria Köln gelingen, obwohl die Domstädter einige Punkte vor den Veilchen rangieren. Gehopst wie gesprungen war für Dabrowski daher auch der Heim- und Auswärtsfaktor: "Meine Erwartungshaltung ist, dass wir mit der gleichen Geschlossenheit, gleichen Kompaktheit und gleichen Intensität überall auftreten."


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Zusätzlich sollen einfache Mittel helfen, um den Knoten in der Offensive zu lösen. "Wenn man sich die Top-Spieler auf Top-Niveau anguckt, wie sie in der Box oftmals nur ein, maximal zwei Kontakte brauchen, dann entstehen da die gefährlichsten Situationen", so Dabrowski. Viel Hin- und Hergeschiebe wolle der Coach daher nicht im entscheidenden Moment sehen. "Die Kontaktzahl minimieren, um die Überzeugung und die Entschlossenheit zu haben, Richtung Tor zu arbeiten", sei der Wunsch. "Aber das kommt halt auch nicht von heute auf morgen."

"Anerkennung der Fans holen"

Zumal Dabrowski noch mit seinem Kader haushalten muss. Während Erik Majetschak (Blessur) weiter ausfällt, könnte Julian Günther-Schmidt wieder eine Option für die Offensive sein. Mit der Geschlossenheit des ganzen Vereins – auf wie abseits vom Platz – kann es dann schnell vorangehen. "Ich glaube, und das haben wir am Wochenende gesehen, dass die Fans, die täglich zum Training kommen, aber vor allem auch ins Stadion, geschlossen hinter der Mannschaft stehen. Und natürlich haben sie ein paar Impulse wahrgenommen, dass die Mannschaft auch gewillt ist, die Situation zu drehen."

Als neuer Cheftrainer der Veilchen habe Dabrowski schnell verstanden, dass Stolz und Identifikation mit dem Verein und der Region ein Schlüssel zur Rettung werden kann. Auch, weil es der Fußballlehrer als aktiver Profi selbst so steuerte. "Mein Ziel war es früher immer, mir diese Wertschätzung und Anerkennung der Fans zu holen. Das hat mich immer ein Stück weit angestachelt", so der 47-Jährige. Und einen ähnlichen Trend erhofft sich Dabrowski auch bei seinem Team. "Entscheidend ist, dass die Jungs sehen, dass diese Geschlossenheit da ist", fasste der FCE-Coach zusammen. "Die Aufgabe ist, zu zeigen, dass man alles gibt für den Verein, die Region und für die Menschen."

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