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·19 Juni 2026

Das ist das große Transferproblem des FC Bayern

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Der FC Bayern ist bei den Neuzugängen auf einem guten Weg. Doch bei den Abgängen hakt es noch gewaltig – und das könnte die komplette Transferrechnung an der Säbener Straße durcheinanderbringen.

Auf der Einkaufsseite läuft es nach Plan: Die Verpflichtungen von Ismael Saibari von der PSV Eindhoven und Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt gelten nur noch als Formsache. Allein dafür kommen Ablösezahlungen von über 100 Millionen Euro auf die Münchner zu. Vincent Kompany dürfte mit dem Kaderumbau zufrieden sein – finanziert werden soll der Umbruch allerdings durch Verkäufe. Und hier liegt das Problem.


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Wie der kicker berichtet, hat der deutsche Rekordmeister gleich vier Profis längst klargemacht, dass sie keine Rolle mehr spielen. Betroffen sind die zuletzt verliehenen Joao Palhinha, Bryan Zaragoza, Sacha Boey und Alexander Nübel.

Bis zu 60 Millionen drohen liegen zu bleiben

Für dieses Quartett erhoffen sich die Bayern demnach zwischen 50 und 60 Millionen Euro. Doch aktuell sieht es düster aus: Abnehmer sind kaum in Sicht. Und wenn doch Interesse besteht, wollen die aufnehmenden Klubs offenbar die Ablöse drücken – wie es im Fall Palhinha und Tottenham der Fall sein soll.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die vier kaum für einen Wechsel empfehlen können. Von ihnen wurde nur Nübel für die Weltmeisterschaft nominiert. Den anderen fehlt damit die große Bühne, um sich zu zeigen.

Das Transferproblem bei den Verkäufen und alles rund um das Real-Interesse an Michael Olise besprechen wir in der neuen Folge unseres Bayern-Podcasts FCBinside Headlines! 

Besonders bitter aus Münchner Sicht: Für Palhinha, Zaragoza, Boey und Nübel haben die Bayern einst rund 90 Millionen Euro ausgegeben. Ein Transferminus ist damit ohnehin programmiert – es soll nun aber so klein wie möglich ausfallen.

Neben dem Quartett haben laut kicker auch Minjae Kim und Hiroki Ito grünes Licht für einen Abgang. Beim Abwehr-Duo herrscht allerdings keine Dringlichkeit. Für beide verlangen die Münchner dem Vernehmen nach jeweils rund 20 Millionen Euro.

Damit droht dem FC Bayern, auf Altlasten sitzen zu bleiben. Während die Neuzugänge feststehen, hängt die finanzielle Rechnung der Sommerplanung weiter an den Verkäufen – und die kommen bislang nicht in Schwung.

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