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·24 Januari 2026

"Das muss ich mir ankreiden": FCN selbstkritisch nach ärgerlicher Niederlage

Gambar artikel:"Das muss ich mir ankreiden": FCN selbstkritisch nach ärgerlicher Niederlage

Im Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 belohnte sich der 1. FC Nürnberg nicht für eine gute erste Halbzeit und ging am Ende leer aus. Nach dem Spiel haderten die Clubberer mit der mangelhaften Chancenverwertung.

"Den muss ich einfach auf die Tribüne knallen"

Am Freitagabend trafen am Darmstädter Böllenfalltor die beiden formstärksten Mannschaften der vergangenen acht Spieltage aufeinander. Das zeigte sich auch auf dem Platz, wo die Gäste in der ersten Halbzeit den Ton angaben und eine Reihe an vielversprechenden Torchancen erspielten. "Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht in Führung gehen", ärgerte sich Julian Justvan. Der Spielmacher hatte das 1:0 selbst zweimal auf dem Fuß, vergab aber beide Möglichkeiten. "Bei meiner ersten Chance in der ersten Halbzeit muss ich den Ball zumindest aufs Tor bringen. Den zweiten hält er dann auch gut. Aber insgesamt müssen wir da einfach effizienter sein", beklagte Justvan.


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Nach dem Seitenwechsel konnte der FCN nicht mehr an die gute Leistung anknüpfen und überließ Darmstadt zunehmend das Feld. "Wir hatten dann nicht mehr die klaren Aktionen. Letztlich war das Spielglück heute auf Darmstädter Seite", meinte Justvan. Der 27-Jährige sah beim 0:2 schlecht aus, als er im Zweikampf mit dem späteren Torschützen Luca Marseiler das Nachsehen hatte. "Beim zweiten Gegentor war ich zu naiv und will den Ball im Spiel halten. Den muss ich einfach auf die Tribüne knallen. Das muss ich mir ankreiden", sagte Justvan selbstkritisch.

"Ich hatte volles Vertrauen in mein Trainerteam"

Eine unnötige Niederlage für den FCN, dessen Trainer Miroslav Klose wegen einer Sperre von der Tribüne aus zusehen musste und nicht eingreifen konnte. "Ich hatte aber volles Vertrauen in mein Trainerteam, wir haben in der Woche alles durchgesprochen und sie haben auch während des Spiels gute Entscheidungen getroffen", lobte Klose seine Kollegen. In seinem Fazit zum Spiel stimmte er in den Tenor seiner Spieler ein: "In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und dominiert, leider aber das Tor nicht gemacht. In der zweiten Halbzeit war Darmstadt eiskalt. So kennt man sie. Letztlich gewinnen sie dann verdient."

Zur guten ersten Halbzeit trug auch Startelfdebütant Eric Porstner seinen Teil bei, der für den gesperrten Berkay Yilmaz auf die Linksverteidigerposition rückte. "Ich spiele jetzt meine achte oder neunte Saison beim Club. Das ist mein Herzensverein, ich liebe es hier. Ich war schon oft im Stadion, jetzt vor solchen Kulissen zu spielen, ist unbeschreiblich", schwärmte der 18-Jährige. Auch er hätte seine Farben in Führung bringen können, scheiterte aber am gut aufgelegten Marcel Schuhen im Darmstädter Tor. "Wir hätten heute gewinnen können. Vor allem wenn man die erste Halbzeit betrachtet, hatten wir – unter anderem auch ich – gute Torchancen. Wenn eine dieser Chancen reingeht, sieht das ganz anders aus", so Porstner. Am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Preußen Münster gilt es dann, die guten Ansätze wieder in Zählbares umzumünzen.

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