Der große Gewinner des Trainerwechsels: Topklubs wieder heiß auf Eintracht-Jungstar | OneFootball

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·6 Maret 2026

Der große Gewinner des Trainerwechsels: Topklubs wieder heiß auf Eintracht-Jungstar

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Kommt der fast schon traditionelle fette Eintracht-Verkauf im Sommer in diesem Jahr aus der Defensive? Zuletzt wurden vor allem Nathaniel Brown und Nnamdi Collins mit einem Abschied aus Frankfurt in Verbindung gebracht, der der SGE eine hohe Ablöse einbringen könnte.Bei beiden sollen vor allem Teams aus der Premier League großes Interesse zeigen. Während Collins bis zu 40 Millionen Euro in die Eintracht-Kassen spülen könnte, ist bei Brown sogar von über 60 Millionen Euro die Rede.

Doch auch in der Offensive gibt es (wieder) einen solchen Verkaufskandidaten. Das Portal Absolut Fussball mit Eintracht-Insider Christopher Michel meldet, dass sich Jean-Matteo Bahoya erneut im Fokus zahlreicher Topteams befindet.


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Der 20-jährige Franzose hat seit seiner Ankunft in Frankfurt im Januar 2024 (für acht Millionen Euro Ablöse aus Angers) eine ziemliche Berg- und Talfahrt bei der Eintracht hinter sich. Rollen als Reservist, Edeljoker und Shootingstar wechseln sich bei Bahoya in (un)schöner Regelmäßigkeit ab. Keine Zweifel gibt es derweil am enormen Potenzial des Flügelstürmers.

Eintracht lehnte schon 70 Mio. Euro für Bahoya ab

Weshalb die Eintracht-Bosse um Sportvorstand Markus Krösche beim U21-Nationalspieler von Les Bleus schon lange von der nächsten ganz hohen Ablöse im Bereich von 80 Millionen Euro plus träumen. Weil der pfeilschnelle Flügelspieler ohne Ausstiegsklausel bis 2029 unter Vertrag steht, hat die Eintracht alle Zügel in der Hand und will nicht voreilig verkaufen.Demnach sollen in den letzten beiden Transferperioden Angebote aus Saudi-Arabien abgelehnt worden sein. Vergangenen Sommer sollen bis zu 70 Millionen Euro aus der Wüste gelockt haben.

Bahoya ein Riera-Gewinner

Aktuell beträgt Bahoyas Marktwert geschätzte 25 Millionen Euro. Um diesen signifikant zu steigern und um der Eintracht die Wunsch-Ablöse irgendwann einzubringen, muss Bahoya sein Talent konstanter auf den Platz bekommen.Unter Dino Toppmöller gelang das diese Saison kaum noch. Lediglich drei Tore und eine Vorlage erzielte Bahoya in 27 Einsätzen unter dem Ex-SGE-Coach. Bei Nachfolger Albert Riera sieht das wieder deutlich rosiger aus. War Bahoya beim Riera-Debüt gegen Union Berlin noch Joker, kam der 20-Jährige in den folgenden drei Partien jeweils über die volle Spielzeit zum Einsatz. Bahoya bedankte sich mit zwei Assists und einem Treffer.

Topklubs aus England und Frankreich interessiert

Der junge Franzose kann daher gut und gerne als einer der großen Gewinner des Trainerwechsels bezeichnet werden. Liefert er nun regelmäßig(er) auch greifbare Zahlen in Form von Scorern, wird Bahoya mit Blick auf den Sommer zwangsläufig wieder zum heißen Transferkandidaten.Laut Absolut Fussball waren bereits im vergangenen halben Jahr viele Scouts von verschiedenen Premier-League-Klubs vor Ort, um auch Bahoya unter die Lupe zu nehmen. Unter anderem Manchester United soll ihn weiter auf dem Zettel haben. Laut fussballdaten.de auch die AS Monaco und Olympique Marseille aus der Ligue 1.

Doch auch im WM-Sommer dürfte Krösche keine besondere Eile verspüren, Bahoya unter Wert ziehen zu lassen. Zum einen, weil einer der Abwehrkandidaten ohnehin die nötigen Einnahmen bringen kann. Zum anderen, weil er bei Bahoya den richtigen Zeitpunkt abwarten will - um so den nächsten Ablöse-Regen maximieren zu können. Eine Strategie, die aufgehen kann. Vorausgesetzt Bahoya bleibt ein Riera-Gewinner.

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