Die Talente des 1. FC Köln: Zwischen Juve-Interesse, Profi-Debüt und neuen Verträgen | OneFootball

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·26 Maret 2026

Die Talente des 1. FC Köln: Zwischen Juve-Interesse, Profi-Debüt und neuen Verträgen

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Simon Bartsch

26 März, 2026

Noch vor einem guten Jahr geisterte der Begriff „Talenteflucht“ ums Geißbockheim. Und mit Justin von der Hitz haben die Kölner einmal mehr ein großes Talent gehen lassen müssen. Das will man eigentlich vermeiden beim 1. FC Köln: Aber David Fürst steht wohl im Fokus von Juventus Turin.

Mit der Vertragsverlängerung von Benjamin Ley haben die Kölner ein Talent an sich gebunden. Ein anderes könnte die Kölner erneut ablösefrei verlassen. Zumindest gibt es großes Interesse.

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David Fürst im Kreise der U19 des 1. FC Köln beim Spiel gegen Inter (2. v. r.)

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Für Cenny Neumann war das Derby am Samstag ein Nachmittag zum Vergessen. Dabei hatte der Tag aus seiner Sicht eigentlich gut angefangen. Nur wenige Minuten vor dem Spielstart erfuhr der Rechtsverteidiger, dass er in die Anfangsformationen stehen, sein Profidebüt geben würde. Das Spiel verlief weniger gut. Neumann hatte seine Aktien in den Gegentoren. Zwei davon erzielte ausgerechnet ein ehemaliges Kölner Talent, dass nicht gerade im Besten aus Köln weggegangen ist. Nach dem Derby erklärte Jens Castrop, warum er den Verein damals verlassen hat. „Ich weiß nicht, ich war ein sehr ehrgeiziger junger Spieler und ich wollte so schnell wie möglich mein Debüt machen. Ich habe all die Spieler in meinem Jahrgang um mich herum gesehen, die ganzen Talente, wie sie in ihren Mannschaften zu ihren ersten Spielen kommen und ich stand irgendwie auf der Stelle, kam nicht weiter“, so der Mittelfeldspieler, der aber Köln keinen Vorwurf machen wolle.

Für Castrop der richtige Weg

Tatsächlich steht auch Castrop für eine ganze Reihe an ehemaligen Kölner Talenten, die aus Sicht der Fans gerne hätten bleiben oder zumindest mehr Geld in die Kassen hätten spülen können – wenn nicht müssen. Castrop, Justin Diehl, Justin von der Hitz, Meiko Wäschenbach – die Liste ist noch länger. Und nicht selten war die Rede davon, dass der aufgezeigte Weg nicht den Wünschen oder Planungen der Youngster entsprach. Es ist eine komplizierte Gemengelage, bei der unterschiedliche Parteien unterschiedliche Ziele verfolgen. Mal geht es für die Spieler nicht gut aus, mal sehr gut – wie nun im Fall von Castrop, der in Gladbach mindestens zum erweiterten Kreis der Stammformation gehört und sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme mit Südkorea machen darf.

Dass sich junge Spieler gegen die Wege ihrer Heimatvereine entscheiden, ist nicht ungewöhnlich. Nur haben sie in Köln alleine durch den Fall Florian Wirtz eine andere empfundene Tragweite. Noch im vergangenen Jahr geisterte der Begriff Talenteflucht rund um das Geißbockheim. „In der Vergangenheit war es leider viel zu häufig so, dass wir Spieler im falschen Moment vom Hof haben gehen lassen. Das ist definitiv eine große Geschichte, die ich mir anheften lasse. Wir wollen die Spieler halten. Das klappt nicht immer“, hatte Thomas Kessler im Sommer gesagt, als klar war, dass von der Hitz den Verein verlassen würde. Zur Wahrheit gehört auch, dass der 19-Jährige in Nürnberg erst im Februar sein erstes Spiel gemacht hat. Dann aber gleich vier und sogar einen ersten Assist feierte.

Juve an David Fürst interessiert?

Der heutige Geschäftsführer erklärte damals, dass man den jungen Spielern ein attraktives Umeld schaffen wolle. „Und das ist dann eben nicht nur die im sportlichen Bereich, sondern auch eine ganzheitliche Seite zur Verfügung stellen. Wir versuchen ein Rundum-Paket zu bieten, was aber darin münden muss, wenn die Spieler so talentiert sind, dass sie die Plattform bekommen, in Zukunft das Trikot im Stadion zu tragen“, so Kessler. Möglicherweise waren das dann auch Gründe, die Benjamin Ley dazu bewegt haben, den Vertrag beim FC zu verlängern. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt, Ley sprach davon, dass ein Traum in Erfüllung gehen würde. Dass aber nicht jedes Talent automatisch beim FC verlängert, zeigt ein anderes Beispiel.

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Eins, das den Kölnern wehtun könnte. Leys Mannschaftskollege David Fürst fiel erst am vergangenen Wochenende mit einem sehenswerten Treffer in den Winkel im DFB-Pokal-Halbfinale auf. Der Rechtsverteidiger hatte auch schon vor 50.000 Zuschauern in der Youth League gegen Inter Mailand überzeugt. So sehr, dass nun Ex-Trainer Lukas Kwasniok den Youngster auf dem Zettel hatte, ihn einige Male mittrainieren ließ und sogar Einsatzzeit in Aussicht stellte. Die bekam zuletzt Cenny Neumann auf jener Position. Brisant: Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwochabend berichtet, soll Juventus Turin das Talent gleich mehrfach beobachtet haben. Fürst stehe im Fokus der Italiener. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen auch weitere italienische Clubs aufmerksam geworden sein.

Starke Zeichen

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet zudem über weiteres Interesse aus Deutschland. Augsburg und Stuttgart sollen die Fühler demnach nach dem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ausstrecken. In Köln weiß man natürlich um die Qualität des Youngsters und wird auch Fürst einen Weg aufzeigen wollen. Auch, wenn es die aktuelle personelle Situation anders vermuten lässt, wartet auf Fürst bei den Profis große Konkurrenz. Schließlich sind die Geißböcke im Falle des Klassenerhalts mit Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann und eben Neumann gut aufgestellt. Und dennoch: Die Vertragsverlängerungen von Ley, aber auch von Fynn Schenten vor einigen Wochen ein gutes, vor allem aber ein starkes Zeichen.


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