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·6 Maret 2026
Die Vision des Gewinnens beim 1. FC Köln – So will Lukas Kwasniok den BVB knacken

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Simon Bartsch
6 März, 2026
Im Hinspiel im Oktober vergangenen Jahres haben die Geißböcke bewiesen, dass sie gegen den BVB durchaus nicht chancenlos sind. Gereicht hat es am Ende nicht. Das soll sich im Rückspiel nun ändern.

Said El Mala im Hinspiel gegen Dortmund (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Nach dem 0:2 gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag gab Lukas Kwasniok eine fast schon wild erscheinende Prognose ab. Der Trainer kündigte an, die Negativserie der verlorenen Topspiele ausgerechnet gegen Borussia Dortmund durchbrechen zu wollen. Ausgerechnet, weil der BVB trotz der jüngsten beiden Niederlagen gegen Atalanta Bergamo und Bayern München eine durchweg hervorragende Saison spielt. In der Liga kassierten die Westfalen genau zwei Niederlagen – beide gegen den FCB, belegen einen sehr guten zweiten Tabellenplatz und das auch mit sechs Zählern Vorsprung. Zwar kam das Aus in der Champions League früher als erwartet, doch die Mannschaft von Niko Kovac befindet sich immerhin auf direktem Weg in die Königsklasse der kommenden Saison.
Die Aufgabe wird also nicht leicht. Und doch scheint der Kölner Trainer seine doch mutige Aussage nicht nur aufgrund der Emotionalität nach dem 0:2 bei den Fuggerstädtern getroffen zu haben. „Es ist immer ein erstes Mal. Irgendwann sprichst du dein erstes Wort, fährst das erste Mal mit dem Rad in die Schule. Wir haben in dieser Saison noch kein Spiel am Samstagabend gewonnen“, sagte Kwasniok. „Und dann wird es irgendwann auch einfach Zeit. Es ist ja nicht so, dass wir uns aufs Fahrrad setzen, obwohl wir es gar nicht können. Wir können das.“ Der 44-Jährige betonte, dass man sich nicht nur von Ergebnissen würde leiten lassen. Das Füreinander in der Mannschaft geben dem Coach das Gefühl, das nächste Spiel gewinnen zu können.
Davon war nur beim letzten Auftritt recht wenig zu sehen. Und so sind die Zweifel des ein oder anderen Fans durchaus verständlich. Kwasniok erklärte, dass gegen den FCA die Überzeugung gefehlt habe, für einen Sieg viel zu machen. Das soll gegen die Borussia anders aussehen. Als Beispiel wie es klappen kann, dient das Hinspiel. Der FC spielte wie so oft gegen ein Topteam der Liga munter mit, hatte sogar selbst die Chance in Führung zu gehen und musste durch ein sehr spätes Gegentor dann doch die Pleite hinnehmen. Viel schlimmer war aber die schwere Verletzung von Timo Hübers. „In diesem Spiel haben wir unseren wichtigsten Spieler in der Abwehr verloren“, erklärte Kwasniok. „Wir haben dort 20 Minuten mit zehn gegen elf leidenschaftlich verteidigt, aber die Ecke in der 97. Minute konnten wir dann nicht mehr verteidigen.“
Gerade durch den Ausfall sei das Konstrukt in der Defensive ein wenig anfälliger gewesen. „Ich glaube, dass wir mit der Rückkehr von einigen Spielern nach und nach genau diese Stabilität auch wieder reinbekommen, ohne an offensiver Gefährlichkeit zu verlieren“, so Kwasniok. Für das Spiel am Samstagabend kehren Alessio Castro-Montes und Linton Maina wieder in den Kader zurück. Ersterer wird auch beginnen, erhielt eine Startelf-Garantie. Ansonsten fehlen die Langzeitverletzten, dazu Joel Schmied, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Denis Huseinbasic. Kwasniok glaubt, „dass die Dortmunder nach wie vor ähnlich oder gleich spielen in der gleichen Herangehensweise, mit der gleichen Überzeugung, es sind die gleichen Abläufe, nur, dass sich halt jetzt noch mal perfektioniert haben in der Zwischenzeit.“
Der 44-Jährige weiß um die Qualität der Schwarzgelben. „Ja, die Dortmunder sind sehr sehr schwer zu bespielen. Weil sie unglaublich diszipliniert sind. Sie haben eine große körperliche Wucht und sind einfach bereit, Spiele dann 1:0 zu gewinnen“, erklärte der Trainer. Das aber nicht, ohne nicht auf die eigene Chance hinzuweisen. Der Trainer spürte diese „Woche wieder im Training zu 100 Prozent, dass die Jungs daran glauben, dass sie diese Vision haben tatsächlich nicht nur diese Samstagabend Fluch zu brechen, sondern auch eine große Mannschaft zu schlagen und den BVB sozusagen bis auf die Bayern die erste Niederlage zuzuführen.“ Dafür muss aber eine fast 180-Grad-Wende zum Spiel gegen den FCA gelingen.
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