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·24 Februari 2026
Die Wüste ruft! Bayern-Star liebäugelt mit Wechsel nach Saudi-Arabien

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·24 Februari 2026

Die Zukunft von Nicolas Jackson beim FC Bayern steht offenbar vor einer schnellen Klärung – allerdings wohl nicht zugunsten der Münchner. Der senegalesische Nationalspieler, der im Sommer 2025 per Leihe vom FC Chelsea an die Isar gewechselt war, könnte seine sportliche Heimat bald in Saudi-Arabien finden.
Für die einjährige Leihe hatte der Rekordmeister Berichten zufolge rund 13 Millionen Euro gezahlt. Zudem wurde eine Kaufoption in Höhe von 65 Millionen Euro vereinbart. Doch dass diese tatsächlich gezogen wird, gilt inzwischen als äußerst unwahrscheinlich. Jackson spielt sportlich nur eine Nebenrolle – und die vertraglichen Rahmenbedingungen sprechen ebenfalls gegen einen dauerhaften Verbleib.
Wie das Portal SportsBoom berichtet, haben mehrere Klubs aus der Saudi Pro League den 24-Jährigen ins Visier genommen. Allen voran Al-Ahli soll konkret interessiert sein. Dort sucht man demnach einen Ersatz für Ivan Toney, der eine Rückkehr in die Premier League anstrebt. Der englische Stürmer hatte seit 2024 in Saudi-Arabien beeindruckende 46 Tore in 52 Ligaspielen erzielt.

Foto: IMAGO
Neben den Saudis sollen auch europäische Klubs die Situation beobachten. Laut SportsBoom werden unter anderem Newcastle United und Aston Villa als Interessenten genannt. Allerdings soll Chelsea im Falle eines festen Transfers mindestens 40 Millionen Euro verlangen. Eine Summe, die einen Wechsel innerhalb Europas erschweren könnte.
Ein Engagement in Saudi-Arabien erscheint daher als realistischere Option – zumal die finanziellen Möglichkeiten dort bekanntlich großzügig sind.
Beim FC Bayern kam Jackson bislang 22 Mal zum Einsatz, erzielte fünf Treffer und stand lediglich siebenmal in der Startelf. Seine Rolle als Ergänzungsspieler ist offensichtlich – nicht zuletzt wegen der speziellen Vertragsklausel. Angeblich würde sich die Kaufoption bei 40 Startelfeinsätzen automatisch in eine Kaufpflicht umwandeln. Diese Marke kann Jackson in der laufenden Saison jedoch nicht mehr erreichen.
Hinzu kommt, dass Harry Kane im Sturmzentrum gesetzt ist und Jackson seine bevorzugte Rolle als zweite Spitze nur selten einnehmen kann. Perspektivisch deutet vieles darauf hin, dass sich die Wege im Sommer wieder trennen.
Chelsea sitzt dabei am längeren Hebel. Jackson steht bei den Blues noch bis Ende Juni 2033 unter Vertrag. Für den FC Bayern war das Kapitel bislang ein teures, aber sportlich überschaubares Intermezzo – und möglicherweise eines, das schon bald endet.









































