DFB-Frauen
·13 Maret 2026
Doppelpackerin Ojukwu lässt Freiburg jubeln

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Der SC Freiburg hält in der Google Pixel Frauen-Bundesliga Anschluss an die Spitzenplätze. Das Team von Trainer Edmond Kapllani fuhr zum Auftakt des 20. Spieltages einen 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg ein. Mit dem neunten Saisonsieg verkürzten die Breisgauerinnen, die zuvor dreimal in Serie ohne dreifachen Punktgewinn geblieben waren, den Rückstand zum Tabellendritten Eintracht Frankfurt zumindest vorerst auf drei Punkte.
Vor 2219 Zuschauer*innen im Dreisamstadion erzielte Nicole Ojukwu (44./82., Foulelfmeter) beide Treffer für die Gastgeberinnen. Laura Miller (83.) konnte für den FCN nur noch verkürzen.
Im Vergleich zum 0:3 bei Eintracht Frankfurt vor der Länderspielpause nahm Freiburgs Cheftrainer Edmond Kapllani drei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Alina Axtmann, die erstmals nach ihrer Knie-Operation in der Startelf stand, sowie Nicole Ojukwu und Svenja Fölmli liefen für Maj Schneider, Julia Stierli (beide Bank) und Tessa Blumenberg (Kniebeschwerden) auf. Weiterhin fehlten Ally Gudorf (Ausfall aus persönlichen Gründen) und Sarah-Lisa Dübel (Aufbautraining nach Schulterverletzung).
Aus einem sehr schönen Grund steht Stammtorhüterin Laura Benkarth in den nächsten Monaten ebenfalls nicht zur Verfügung. Die frühere Nationaltorfrau wird in diesem Jahr zum ersten Mal Mutter. Nach ihrer Babypause möchte die gebürtige Freiburgerin noch einmal auf den Fußballplatz zurückkehren.
Beim 1. FC Nürnberg muss Trainer Thomas Oostendorp ebenfalls ohne zahlreiche Spielerinnen planen. Neben den Langzeitverletzten Jonna Brengel (Reha nach Kreuzbandriss) und Jaqueline Baumgärtel (Reha nach Fußverletzung) fällt nun auch Clara Fröhlich länger aus. Die Defensivspielerin verletzte sich in der zurückliegenden Woche im Training am Sprunggelenk. Außerdem sind Torhüterin Abigail Chaves, Amelie Thöle und Beatrix Fördös (alle Knieverletzung) nicht einsatzbereit. Für Clara Fröhlich und Beatrix Fördös, die beim jüngsten 5:1-Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena noch jeweils von Beginn an gespielt hatten, rückten Leia Varley und Maelle Seguin ins Team. Für beide war es das Startelfdebüt in der höchsten deutschen Spielklasse.
Die Gäste aus Franken hielten die Partie von Beginn an offen und kamen auch zur ersten guten Tormöglichkeit. Nach einem hohen Ballgewinn von Laura Miller zog Winterzugang Emöke Papai flach ab, Freiburgs Torhüterin Rebecca Adamczyk lenkte den Flachschuss jedoch zur Ecke ab.
Erst Mitte der ersten Halbzeit verzeichneten die Freiburgerinnen ihre ersten beiden guten Chancen. Zunächst scheiterte U 23-Nationalspielerin Luca Birkholz mit einem Schuss auf das kurze Eck an FCN-Torhüterin Lourdes Romero. Nach der folgenden Ecke von Selina Vobian setzte Angreiferin Svenja Fölmli zu einem wuchtigen Volleyschuss an, setzte die Kugel aber deutlich über den Kasten.
In der Viertelstunde vor der Pause hatte der 1. FC Nürnberg eigentlich seine beste Phase. SC-Torfrau Rebecca Adamczyk stand mehrfach im Blickpunkt, vor allem Emöke Papai und U 23-Nationalspielerin Nastassja Lein sorgten mehrfach für Gefahr. In Führung gingen jedoch die Breisgauerinnen. Nach einem schnellen Abwurf von Rebecca Adamczyk startete der Sport-Club einen blitzsauberen Konter über Selina Vobian, Lisa Kolb und Nicole Ojukwu. Die österreichische Nationalspielerin traf entschlossen zum 1:0 (44.). In der Nachspielzeit hätte Nicole Ojukwu beinahe sogar den Doppelpack geschnürt. Ihren Schuss von der Strafraumgrenze lenkte Lourdes Romero jedoch über die Latte.
Zur Halbzeit reagierte FCN-Trainer Thomas Oostendorp mit dem ersten Wechsel, brachte die Ex-Freiburgerin Sanja Homann für Verteidigerin Julia Pollak. Während der Ligapause hatte sich die Offensivspielerin mit drei Treffern und vier Torvorlagen (jeweils für Lara Meroni) beim 7:0 im Testspiel gegen Viktoria Pilsen empfohlen.
Lange Zeit taten sich die Fränkinnen allerdings schwer, Chancen auf den Ausgleich zu erspielen. Die Freiburger Defensive stand sicher und ließ lange Zeit nur wenig anbrennen. Das änderte sich erst zu Beginn der Schlussphase. Da hatte Emöke Papai schon Rebecca Adamczyk umkurvt, scheiterte dann aber aus kurzer Entfernung und spitzem Winkel an der gerade eingewechselten Greta Stegemann, die mit einem starken Einsatz auf der Linie rettete. Kurz darauf parierte Rebecca Adamczyk einen Flachschuss von Nastassja Lein.
In den Schlussminuten wurde es turbulent. Zunächst erhöhte Nicole Ojukwu per Foulelfmeter auf 2:0 (82.), nachdem Freiburgs Kapitänin Lisa Karl im Zweikampf mit der eingewechselten Klara Svensson Senelius im Strafraum zu Fall gekommen war. Praktisch im Gegenzug machte es Laura Miller jedoch nach einer Ablage von Emöke Papai mit dem 2:1 (83.) wieder spannend. Für die Luxemburgerin war es der erste Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Zum Ausgleich reicht es aber nicht mehr, weil Lara Meroni in der Nachspielzeit noch einmal an Rebecca Adamczyk scheiterte.









































