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·16 Maret 2026
Drama vor dem Spiel, Traumtor auf dem Platz: Besiktas gewinnt – Kökcü erklärt seinen Freistoß-Hammer

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·16 Maret 2026

Nach dem 2:0-Auswärtssieg vonBesiktasgegen Genclerbirligi äußerten sich Trainerstab und Spieler zum Spielverlauf. Assistenztrainer Murat Kaytaz, der nach der Partie anstelle von Chefcoach Sergen Yalcin an der Pressekonferenz teilnahm, sprach über die schwierigen Umstände rund um das Spiel und die Vorbereitung der Mannschaft. Seine Aussagen tätigte er im Interview mit beIN SPORTS.
Kaytaz erklärte, dass die Begegnung für den Klub eine besondere Bedeutung hatte. „Diese Woche haben wir besondere Maßnahmen ergriffen. Unser Team und unsere Spieler haben gut gekämpft. Wir sind froh, mit drei Punkten aus dieser schwierigen Auswärtsaufgabe zurückzukehren“, sagte er.
Der Assistenztrainer berichtete zudem von gesundheitlichen Problemen im Trainerstab unmittelbar vor dem Spiel. Demnach litt der Cheftrainer unter einer starken Infektion der oberen Atemwege und musste medizinisch behandelt werden.
„Unser Trainer hatte gesundheitliche Probleme. Noch vor dem Spiel ging es ihm deutlich schlechter. Die Ärzte haben alles getan, damit er wieder auf die Beine kommt. Er erhielt sogar ein Serum zur Stärkung. Trotzdem wollte er das Team nicht allein lassen“, erklärte Kaytaz. Selbst in der Kabine habe man medizinische Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu stabilisieren.
Kaytaz betonte gleichzeitig die Schwierigkeit der Aufgabe in Ankara. Die Mannschaft habe erwartet, dass Genclerbirligi besonders widerstandsfähig auftreten würde. Vor allem bei Standardsituationen sah er den Gegner als gefährlich. „Es ist ein schwieriger Auswärtsplatz. Wir haben mit einem sehr kämpferischen Gegner gerechnet“, sagte der Assistenztrainer.
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Auch Besiktas-Kapitän Orkun Kökcü analysierte nach dem Spiel den Verlauf der Partie. Besonders in der ersten Halbzeit sah er Probleme im eigenen Ballbesitzspiel.
„Eigentlich hatten wir in der ersten Hälfte Schwierigkeiten, ähnlich wie im Spiel gegen Galatasaray„, erklärte der Mittelfeldspieler. Nachdem der Gegner nur noch mit zehn Spielern auf dem Feld stand, hätte Besiktas den Ball geduldiger zirkulieren lassen müssen. „Wir wollten zu schnell nach vorne spielen. Dadurch haben wir vorne einige Situationen verloren“, sagte Kökcü.
Der Kapitän betonte jedoch, dass die Mannschaft im weiteren Verlauf Ruhe bewahrt habe. Man habe weiter versucht, das eigene Spiel aufzuziehen und den Gegner laufen zu lassen.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt nach dem Spiel natürlich der Freistoßtreffer von Orkun Kökcü, der zum 2:0 führte und als eines der schönsten Tore der Saison gilt.
Der Besiktas-Spielführer erklärte anschließend, wie es zu diesem Treffer kam. „Ich habe das Tor gesehen und die Chance gespürt. Nach längerer Zeit haben wir wieder ein Freistoßtor erzielt, und es war ein sehr schönes Gefühl“, sagte Kökcü.
Der Mittelfeldspieler verwies darauf, dass solche Treffer das Ergebnis harter Arbeit seien. „Ich arbeite viel an solchen Situationen. Es gelingt nicht immer, aber heute hatte ich die Chance. Ich hoffe, dass es so weitergeht“, erklärte er.
Gleichzeitig stellte Kökcü klar, dass individuelle Tore für ihn zweitrangig seien. Entscheidend sei vor allem der Erfolg der Mannschaft. „Wichtig ist, dass wir unsere Siege fortsetzen. Es spielt keine Rolle, wer das Tor schießt“, sagte der Kapitän.
Auch Junior Olaitan äußerte sich nach dem Spiel und sprach über seine Rolle innerhalb der Mannschaft. Der Offensivspieler betonte, dass er jederzeit bereit sei, auf unterschiedlichen Positionen zu spielen.
„Besiktas ist ein großer Verein. Hier muss man immer bereit sein, auf jeder Position zu spielen“, erklärte Olaitan. Der Spieler bedankte sich zudem beim Trainerteam für das Vertrauen.
„Ich versuche, mich ständig vorzubereiten und mein Bestes zu geben. Egal auf welcher Position ich eingesetzt werde – ich will der Mannschaft helfen“, sagte der Angreifer.
Mit dem 2:0-Auswärtssieg setzte Besiktas damit ein wichtiges Zeichen im Kampf um die europäischen Plätze. Gleichzeitig zeigten die Reaktionen nach dem Spiel, dass der Erfolg nicht nur sportlich, sondern auch mental eine große Bedeutung für die Mannschaft hatte.









































