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·26 Maret 2025

„Egal, wo er arbeitet…“: Lahm kritisiert Ex-Bayern-Coach Tuchel

Gambar artikel:„Egal, wo er arbeitet…“: Lahm kritisiert Ex-Bayern-Coach Tuchel

Thomas Tuchel steht als englischer Nationaltrainer unter Beobachtung – doch Philipp Lahm hat klare Zweifel an seinem langfristigen Erfolg. In einer scharfen Analyse erklärt der Ex-Bayern-Kapitän, warum Tuchel oft an zwischenmenschlichen Konflikten scheitert.

Philipp Lahm hat sich in einer Kolumne für The Athletic erneut kritisch über Thomas Tuchel geäußert. Der Ex-Weltmeister hinterfragte die Fähigkeit des Trainers, langfristig erfolgreich zu arbeiten – insbesondere in seiner neuen Rolle als Nationaltrainer Englands.


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Lahm, der Tuchels taktische Fähigkeiten und Erfolge als Vereinstrainer anerkannte, stellte jedoch fest, dass „es nicht immer gut für ihn läuft“, wenn der Schwabe bei einem neuen Klub anheuert. „Wenn es scheitert, liegt es nie an der Taktik, sondern an den zwischenmenschlichen Beziehungen“, so der ehemalige Bayern-Kapitän.

Damit spielt er auf die wiederkehrenden Konflikte an, die Tuchel während seiner Trainerstationen bei Mainz, Dortmund, Paris Saint-Germain, Chelsea und Bayern begleiteten. In all diesen Vereinen – mit Ausnahme von Mainz – hinterließ Tuchel eine Ära, die nie länger als drei Jahre dauerte: „Egal, wo er arbeitet, irgendwann scheint es zu Spannungen zu kommen“, betonte Lahm.

Konflikte mit Führungsspielern: Tuchels größtes Problem in München?

Besonders hob Lahm Tuchels Zeit beim FC Bayern hervor. Zwar habe der 51-Jährige eine Reihe von taktischen Neuerungen eingeführt, aber das zwischenmenschliche Verhältnis zu Führungsspielern sei problematisch gewesen. „Sein größtes Problem bei Bayern war auch kein sportliches, sondern die fehlende Verbindung zu Führungsspielern wie Thomas Müller oder Leon Goretzka“, erklärte Lahm.

Zudem gab es Unstimmigkeiten mit Joshua Kimmich, als Tuchel 2023 öffentlich äußerte, dass Kimmich nicht die nötige defensive „DNA“ für eine neue Mittelfeldrolle habe. „Das kann zu Problemen führen“, meinte Lahm und hob hervor, dass ein Trainer in München diplomatischer oder „cleverer“ agieren müsse, um solche Konflikte zu vermeiden.

Für die englische Nationalmannschaft müsse Thomas Tuchel nun beweisen, dass er über die nötige Diplomatie und Führungsstärke verfügt, um die Erwartungen der britischen Medien und Fans zu erfüllen. Lahm schloss mit einer vorsichtigen Einschätzung: „Seine taktischen Fähigkeiten sind unbestritten, aber er muss noch beweisen, dass er die für seine neue Aufgabe erforderlichen Fähigkeiten besitzt.“

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