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·27 Mei 2026
"Eine hässliche Sache": Fürth übersteht das Nervenspiel

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Nach dem 2:0 gegen Rot-Weiss Essen ist eine schwierige Saison für die SpVgg Greuther Fürth doch noch positiv ausgegangen. Die Erleichterung war nach dem Spiel riesig beim Kleeblatt.
Zu Beginn des Spiels tat Fürth sich schwer gegen die mutig agierenden Gäste. "Es gab Chancen für Essen", gab Heiko Vogel bezüglich der Anfangsphase zu. "Wir haben die Chancen, die wir hatten, dann genutzt", wird der Trainer weiter auf der Vereinshomepage zitiert. Wie schwierig diese zwei Spiele auch für die Nerven waren, erläuterte der Übungsleiter deutlich. Für die Medien und die Fans könne die Relegation schön sein, aber für die beteiligten Vereine sei es "eine hässliche Sache".
"Für die Essener, die es bravourös und beeindruckend gemacht haben, ist es ein hässliches Bild. Umso stolzer bin ich auf meine Mannschaft, dass sie diese Aufgabe auch mit einem Quäntchen Glück geschafft hat", lobte Vogel auch den geschlagenen Gegner. Mitgeholfen hat dabei auch eine überraschte Personalie. Am 31.08.2025 stand Sacha Bansé das einzige Mal in der Zweitliga-Saison auf dem Rasen. Danach fiel der 25-jährige mit einer Knieverletzung aus, stand im wichtigsten Spiel der Saison gegen Essen dann aber plötzlich in der Startelf.
"Der Coach hat mir am Samstag gesagt, dass ich vielleicht in der Startelf stehe. Für mich ist es aber egal, ob Startelf oder nicht. Ich bin da für meine Mannschaft, ich habe immer versucht ihr Energie zu geben. Nach zehn Monaten spielfrei war ich heute dann tot, habe einen Krampf bekommen", sagte der Mittelfeldspieler nach dem Spiel. Nach ein paar Anlaufminuten habe er sich hineinarbeiten können. "Das letzte Jahr war etwas schwierig für mich, aber das Wichtigste ist, dass wir in der zweiten Liga bleiben", führte Bansé weiter aus.
Für zwei wichtige Spieler war es der letzte Auftritt im Fürther Trikot. Nach sieben Jahren und 242 Spielen (70 Tore / 41 Vorlagen) im Trikot der SpVgg verlässt Branimir Hrgota den Verein. "Es ist einfach schön, dass der Verein in der zweiten Liga bleibt - auch für mich, dass es mit keinem Abstieg hier endet. Jetzt werden wir heute alle gemeinsam noch feiern, das wird ein schöner Moment", zeigte sich der 33-jährige nach dem Spiel erleichtert.
Der überragende Mann war in der vergangenen Saison aber ein anderer. Mit 19 Toren wurde der Stürmer Torschützenkönig in der zweiten Bundesliga. Dazu erzielte der 23-jährige den wichtigen Führungstreffer im Relegationsrückspiel. "Der ganze Verein ist mir ans Herz gewachsen. Die Menschen hier, das Umfeld sind mir sehr ans Herz gewachsen. Deswegen geh ich auf jeden Fall mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Meine persönlichen Erfolge habe ich auch den Jungs zu verdanken. Deshalb haben wir das heute alle zusammen geschafft", sagte der Torjäger zum Abschied.
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